Sonntag, 17. Dezember 2017

Das komplett renovierte "VATICAN NEWS" feiert sich vorsichtshalber schon mal selbst...

Meine Leser wissen es seit gestern: Ab heute gibt es "Radio Vatikan" nicht mehr, sondern die Medienarbeit des Vatikans wird or-
ganisatorisch und inhaltlich zentral zusammengefasst ---> HIER !

Das ist im Sinne
der Effektivität kein Fehler, denn wie man schon öfter erfahren musste, weiß im Medienbereich des Vatikans manchmal die linke Hand nicht, was die rechte tut, von den Problemen mit den spontanen Schnellschüssen des Papstes mal ganz zu schweigen.

Nun ist er also da, der neue Internetauftritt, und er macht eigentlich auf den ersten Blick auf mich einen guten Eindruck, wenn auch die Übersicht-
lichkeit der Seite zu wünschen übrig lässt.
Ich frotzele ja gerne, und so muss die Anmerkung jetzt einfach mal sein:
Da Beifall von außen sicher nur träge hereintrudelt, feiert man sich in einem Werbevideo mit großem Aufwand und sogar mit Orchester-
musik (Ton lauter stellen!) lieber schon mal selbst - ganz großes Kino...

Man schaue den neuen Internetauftritt und das etwas protzige Image-Video ---> HIER und HIER !

Journalistin: Die Weihnachtsheuchler, die nur an Heiligabend in die Kirche rennen, machen mich wütend...!

Miriam Khan, Journalistin der Hamburger "Morgenpost", fährt in einem aktuellen Artikel schweres Geschütz auf: "Weihnachtsheuchler machen mich wütend" - so lautet die Schlagzeile, die man auch beim "FOCUS" findet. - Die Dame ist stinksauer auf die Leute, die sich das ganze Jahr über nicht in der Kirche blicken lassen, dann aber an Heiligabemd in die Christmette stolzieren.
"Das ganze Jahr legen sie keinen Wert auf Gott, aber an Heiligabend rennen sie in die Kirche, als gäbe es Freibier" - und nehmen womöglich den regelmäßigen Kirchgängern die Plätze weg, lässt sie mal kräftig Dampf ab... ---> HIER !

Diese Diskussion taucht ja auch alle Jahre wieder neu auf,
bis hin zu Forderungen, man solle doch den Stammgästen vorab im Pfarrbüro Sitzplätze reservieren. - Aber darf die Kirche so streng
zu den eher am Rande stehenden Mitchristen sein?

Ein paar Papst-Bilder zum 81. Geburtstag...

... stellt die Nachrichten-
agentur "CNA" heute aus
dem "Vorleben" von Papst Franziskus online.
Gratuliert habe ich ja gestern schon mit einem Artikel, sodass ich einfach schnell auf die Fotos verlinke und Gottes Segen wün-
sche ---> HIER !

Ein bisschen TWITTER-ALARM: Angeblich veröffentlicht der "KREUZKNAPPE" im Internet "sensible Inhalte"!

Wie man inzwischen weiß,
bin ich nebenbei mit meinem Blog auch unter die "TWITTERER" gegangen, weil ich öfter darum gebeten wurde. Den Link findet man RECHTS ganz oben in der Infoleiste hier nebenan.

Ich war eben ziemlich über-
rascht, dass mich jetzt auch das Schicksal ereilt hat, den Spionen oder Programmen bei "TWITTER" zum Opfer zu fallen. Wie es dort heute heißt, veröffentlicht der "Kreuzknappe" dort "sensible Inhalte" -
das klingt ja ganz schön gefährlich!

Näheres sieht man auch in der pdf-Datei ---> HIER !
Mir scheint, unsere Meinungsschnüffler spielen allmählich verrückt;
es geht um ein harmloses Foto aus einer offiziellen Bilder-Datenbank!

Dringende Warnung vor Weihnachten!

Weihnachten steht wieder einmal  vor der Tür  –  und damit für viele Menschen eine besondere Zeit der christlichen Freu-
de, der Besinnung, der positiven Gefühle und schöner Erinne-
rungen.
Doch lassen wir uns nicht täuschen – das gilt längst nicht für alle! - Das Weihnachtsfest ist für etliche Mitmenschen eine Zeit von erhöh-
tem Stress, von Depression, von Überforderung, von Einsamkeit. Das be-
ginnt bereits mit dem in manchen Familien schon fast traditionellen Weih-
nachtskrach.
Vor Weihnachten ist man herumgewirbelt, hat die Planungen einschließ-
lich Vorbereitung des Festessens vermeintlich voll im Griff, und dann knallt es mal wieder: Die Familienmitglieder haben mehr Zeit als sonst, können sich während der Feiertage nicht gut aus dem Wege gehen, und
da genügt es schon, wenn z.B. der Baumschmuck oder ein Geschenk einem nicht behagt, und schon ergibt eine Bemerkung die andere, und bald schon ist die Stimmung dahin.
Weihnachten  - das ist unter Umständen eine emotionale Überforderung. Die Erwartungen an das festliche Miteinander sind im Grunde sehr hoch, man will auch möglichst alles richtig machen, aber dann brechen irgend-
wann wahrscheinlich doch alte und verheilt geglaubte Wunden wieder auf und gefährden den weihnachtlichen Familienfrieden. Ausgerechnet dann, wenn man doch so sehr bemüht ist, sich um des Festes willen zusammen-
zureißen, dann lauert schon der Streit.
Im Grunde sind es häufig also überzogene Erwartungen, die für weih-
nachtliche Verstimmungen sorgen. So schön es ist, dass man sich im größeren Familien- und Verwandtenkreis trifft und mehr Zeit miteinan-
der verbringt – das gemeinsame Fest kann eben nicht reparieren, was das ganze Jahr über schon nicht richtig funktioniert hat, nämlich z.B. das gute, aufmerksame Gespräch miteinander. ...
Ebenso schlimm dran sind jedoch Menschen ohne Familienanschluss.
So mancher Single, mancher Bewohner im Seniorenheim und so mancher frisch Geschiedene durchlebt gerade an Weihnachten eine schreckliche Zeit; ebenso diejenigen, die den noch zu frischen Tod eines geliebten Menschen zu verkraften haben.
Während einem im Fernsehen mit viel Gefühl eine heile Weihnachts-
welt vorgeführt wird, sitzt man als Betroffener alleine da und fühlt sich eigentlich nur noch verloren und vergessen. In den Festgottesdienst gehen und die vielen großen Familien ansehen müssen – soll man sich das wirk-
lich antun?
So sind es leider viel zu viele Mitmenschen, für die das so wunderbare Fest der Freude und der Heilszusage Gottes eher etwas Bedrohliches und De-
primierendes hat. Gerade an solchen Tagen werden die Einsamen und die seelisch Verletzten mit aller Wucht an ihr persönliches Schicksal erinnert. „Lasst uns froh und munter sein“  –  dazu ist man jetzt im Schmerz des Alleinseins wohl kaum in der geeigneten Verfassung. Wer es sich leisten kann, der flieht daher aus dieser unangenehmen Situation, im Regelfall
mit einer Reise – Hauptsache, einfach nur weg!
Wenn wir überzeugten Christen uns jetzt unmittelbar auf das bevor-
stehende Fest der Menschwerdung Christi vorbereiten, sollten unsere Gedanken und Gebete auch unseren Mitmenschen gelten, die an diesem Fest leiden. Denen, für die Weihnachten regelmäßig zur familiären Be-
ziehungskrise ausartet, kann man nur wünschen, dass sie ihre typischen Stress-Faktoren besser erkennen und dadurch reduzieren können. Diejenigen können z.B. lernen, wie es in ihrer Familie zu den typischen Konflikten kommt und wie man dem besser aus dem Wege geht. Dazu gehört vor allem die Senkung überzogener Erwartungen und das Redu-
zieren von als lästig empfundenen Verpflichtungen wie z.B. zu viele Besuche.
Dazu gehört aber auch, mit sich selbst pfleglich umzugehen.
Es kann einfach nur schiefgehen, wenn man zuviel isst und trinkt und
dann auch noch auf den längst fälligen Spaziergang an der frischen Luft verzichtet.
Schwieriger ist es schon mit denen, die Weihnachten zwangsweise alleine verbringen müssen. Wie sehr würde sich da so mancher über ein paar freundliche Kontakte, über ein nettes Gespräch oder gar über eine Einla-
dung freuen! So gut und richtig es ist, an Weihnachten großzügig Geld für Menschen in Not zu spenden: wir sollten nicht vergessen, dass wir Christen noch viel Schöneres spenden können, nämlich unsere persönliche Zuwen-
dung für einen konkreten Nächsten.
Hier ist es sicher auch für die Pfarrgemeinden Überlegungen wert, wie
man gerade an Weihnachten die eigene Festfreude mit anderen teilen kann. Das Erstaunlichste ist dabei, dass im Nachhinein solche Gespräche und Einladungen oft genug gerade auch für die Gastgeber zu einer un-
erwarteten Bereicherung und einem noch lebendigeren Weihnachts-
erleben geworden sind.

GAUDETE IN DOMINO SEMPER...

       Direktlink zur Predigt für den 3. Adventsssonntag ---> HIER !
:
Am dritten Adventssonntag tragen die Priester rosa Mess-
gewänder, und vielfach wird auch an den Adventskränzen eine rosa Kerze angezündet. Man lese ---> HIER und HIER und HIER !

Dieser 3. Adventssonntag
wird "GAUDETE-Sonntag" genannt, nach dem bekannten Introitus "Gaudete in Domino semper..." - mit dem erwartungsvollen Blick auf das kommende Hochfest; man schaue ---> HIER und Videos HIER und...


>                                    Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Wegen Vaterunser-Vorschlag: Deutscher Theologe Görlach fordert die Absetzung von Papst Franziskus!

Humor ist ja bekanntlich,
wenn man trotzdem lacht.
Mein Humor hilft mir auch, diese aktuelle Medienmeldung zu lesen: Der deutsche Theo-
loge und Publizist Dr.Dr. Alexander Görlach hat
laut "BILD"-Zeitung die Absetzung von Papst Fran-
ziskus verlangt.
Dessen neuer Vorschlag zur Änderung des deutschen Vaterunsers zeige auf's
Neue, dass er "den Anfor-
derungen seines Amtes nicht gewachsen"
sei, soll Görlach (angeblich)
der Zeitung mit den Großbuchstaben mitgeteilt haben.
Papst Franziskus sei ein Populist, der sich mit seiner neuen Idee "einen einfachen Gott zurechtbasteln" würde, "wie er ihm gerade passt".
Mit seinen Reden sorge dieser Papst unter den Gläubigen für "Streit
und Polarisierung"
, und daher müssten die Verantwortlichen in der
Kirche "nun handeln, um schweren Schaden von der Kirche abzu-
wenden"
---> HIER !

Ich habe ja, wie nicht zu übersehen ist, auch des öfteren  Kopfweh we-
gen päpstlicher Äußerungen, aber die Rücktrittsforderung gerade an
seiner Vaterunser-Idee festzumachen, die man pro und contra sehen
kann,  ist schon "kreativ", um von mir aus möglichst vornehm zu
umschreiben, was ich davon halte.

Aber wir kennen Herrn Dr.Dr. Görlach ja bereits, sodass sich eigentlich angesichts seiner neuen Wortspende Gelassenheit empfiehlt. Und im übrigen gilt immer: Wer zu spät auf einen fahrenden Zug auf-
springen will, der kommt nicht an...
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Samstag, 16. Dezember 2017

Erzbischof Georg Gänswein darf weitermachen, aber Papst Franziskus verrät es uns nicht!

"Seien Sie nicht überrascht", verkündete "Radio Vatikan" vor drei Tagen. Es geht im besagten Artikel darum, dass die Medien-
reform im Vatikan zur Folge hat, dass heute Nacht um null Uhr das letzte Stündlein von "Radio Vatikan" geschlagen hat - die Medien werden unter ei-
nem einheitlichen Dach namens "Vatican News" zusammen-
gefasst.
Den Lesern wird aber versi-
chert, die Qualität der Beiträge bliebe "die gleiche wie bisher, wenn nicht noch besser".  ---> HIER !

Na, da sind wir mal gespannt! - Wie die "TAGESPOST" aktuell feststellt, bleibt die vatikanische Öffentlichkeitsarbeit bislang ein großes Mysterium: So manches, was zu berichten wäre und Missverständnisse vermeiden würde, wird einfach nicht kommuniziert und bleibt ein Geheimnis, wenn man nicht so seine Quellen im Vatikan hat.
Dazu gehöre z.B. die Information, dass die am 7. Dezember abgelau-
fene Amtszeit von Kurienerzbischof Gänswein
(im Gegensatz zur Amtszeit von Kardinal Müller)
von Papst Franziskus verlängert worden ist. Da dies aber nicht gemeldet wird, lässt man den Spekulationen im Internet weiter freien Lauf...  ---> HIER !


Ein problematischer Trend: "Christmette" bereits nachmittags um 16 Uhr...!

Es gibt, wie bei uns in der Pfarrei und auch durch auswärtige Priester bestätigt, seit Jahren einen unguten Trend im Zusammenhang
mit Weihnachten: Statt zur traditionellen CHRIST-
METTE
zu gehen (nach 22 Uhr, man schaue --> HIER !), nutzen mehr und mehr Fa-
milien, aber auch Einzelper-
sonen ohne Kinder die Kinderkrippenfeier am Nachmittag (zumeist um
16 Uhr)
als "Ersatz" für den Besuch der Christmette.
Der zumeist genannte "Vorteil": Man ist etwa um 18 Uhr wieder daheim und kann das festliche Essen und die Bescherung während eines (mehr oder weniger) gemütlichen Abends ohne gottesdienstliche Unterbrechung ungestört genießen.

Bereits vor einigen Jahren wandte sich z.B. der Görlitzer Bischof Wolf-
gang Ipolt
gegen diese Unsitte. Dies sei eine Entwicklung, die "vom Sinn des Festes wegführe" ---> HIER !

Aber wie könnte man diesen Trend stoppen?