Freitag, 1. Februar 2013

Gottesdienst abgelehnt: Sind Homo-Gegner in der Leipziger Peterskirche unerwünscht?

Auf der Internetseite der evangelisch-lutherischen Peterskirche in Leipzig heißt es nicht nur, ihr Kirchturm sei mit 88 Metern der höchste der Stadt. Die Kirchgemeinde lobt sich selbst auch kräftig: "Die Peterskirche ist eine Kirche der Inspiration und geistigen Anregung, ein spiritueller Ruhepunkt..."
Offenbar möchte man sich aber nicht von Leuten inspirieren lassen, die sich kritisch gegenüber Homosexuellen in evangelischen Pfarrhäusern geäußert haben. Bislang war es so, dass die Stu-
denten des "Theokreises" der Leipziger Uni einmal im Semester einen Gottesdienst in jener Kirche hielten, ganz ordentlich mit Predigt und Abendmahl.
Wie der Newsticker der evangelischen
Nachrichtenagentur "idea"
meldet,
war im vergangenen Semester alles etwas anders. Der Kirchenvorstand kam nach Beratung zum Ergebnis, dass die Gruppe "wegen ihrer ablehnenden Haltung zur Homosexualität... nicht länger in der Peterskirche erwünscht sei."

Der Theokreis ist inzwischen auf die Kapelle des Missionshauses Leipzig ausgewichen. Die auf-
schlussreiche Ablehnung muss man akzeptieren, da laut "idea" die Kirchgemeinde das Hausrecht
hat und deren Entscheidung bindend ist.

Muss man sich darüber noch wundern, oder inzwischen schon nicht mehr?
Wie es scheint, trifft die Ablehnung des Kirchenvorstandes nicht jeden. Diese Herren hier sind jedenfalls in der Peterskirche Leipzig aufgetreten...
Die Meldung bei "idea" --- > KLICK MICH !

 

 

1 Kommentar:

  1. Mich würde mal interessieren, was STERN und SPIEGEL daraus gemacht hätten, wenn das bei der katholischen Kirche vorgekommen wäre...!

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