Samstag, 2. Februar 2013

Jede Menge katholische "Griffe in die Kloschüssel" und die Kanonenrohre der Blogger...

Die katholische Kirche biete derzeit wieder "ganz großes Kino" bezüglich ihrer schlechten Öffentlich-
keitsarbeit, stellt ein Blogger-Kollege gerade fest. Die Kritik, die er vorbringt, ist zum großen Teil berechtigt. Wer's lesen mag --- > BITTE HIER !

Das Leben ist jedoch oft etwas komplizierter, als man sich das wünscht oder vorstellt. Vieles ließe sich da zu seinen Kritikpunkten sagen. Etwa wenn er meint, für das Kölner Vergewaltigungsopfer nutze die "geschwungene Moralkeule" nicht, sondern "direkte Hilfe" sei "angesagt"
Liest sich natürlich gut, ist aber zu kurz gesprungen. Man lese z.B. bloß mal  >> HIER und >> HIER, um zu erahnen: die Sachlage ist weitaus komplizierter, als uns die Presse weismachen will.
Dass die Medienarbeit der katholischen Kirche vielfach ziemlich tollpatschig daherkommt, will ich gar nicht abstreiten. Man sollte aber genauer hingucken, wer denn da die Kloschüsseln mit Unrat gefüllt hat, in die andere dummerweise hineingreifen...
Es ist immer gut, praktische Beispiele zu wählen,
um etwas zu erläutern. Wenn der Blogger-Kollege kritisiert, dass auch katholische Blogs jammern
und "aus vollen Kanonenrohren" gegen die Presse schießen, dann rüste man verbal hoch und mit "Tiefschlägen" werde nicht gespart, findet er.

Ja und nein, antworte ich da. Schauen wir uns doch mal eine ganz seriös daherkommende Sendung an wie die Talksendung von Günther Jauch in der ARD. Was da von der Schlagzeile bis zu sogenannten Hintergrund"informationen" zum Thema Kirche einseitig veröffentlicht wird, ist schon aufschluss-
reich. Lesen Sie z.B. >> HIER !

Sollen wir Blogger da lieber den Mund halten? - Das kann es doch wohl auch nicht sein, oder?