Donnerstag, 14. Februar 2013

Kirche und Valentinstag: Piep, piep, piep - wir haben uns alle lieb?

Bischof Valentin von Terni soll sich die Freiheit herausgenommen haben, auch verliebte Paare zu trauen, für die dafür ein kaiserliches Verbot bestand, z.B. Sklaven und Soldaten. Das Hochzeitspaar bekam dann von ihm auch noch ein paar Blümchen geschenkt. Kaiser Claudius II. fand die Auflehnung gegen seinen Befehl offensichtlich weniger gut; am 14.Februar 269 wurde der Bischof enthauptet. 
In Deutschland wird der Valentinstag seit 1950 gefeiert. Die Frage ist, wie steht die Kirche dazu?
Sind Gottesdienste wie etwa Segensfeiern für alle möglichen Liebenden ein Anbiedern an Zeitgeist und Kommerz? Und was ist, wenn z.B. offensichtliche Homosexuelle zum Segen nach vorne kommen?

Die österreichische Bischofskonferenz hat jedenfalls Leitlinien für solche Segensfeiern herausgegeben und begrüßt die Gelegenheit für Ehepaare, ihr Eheversprechen zu erneuern.
Dass es dabei auch zu Turbulenzen kommen kann, schildert z.B. der "PREDIGTGARTEN"
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Kommentare:

  1. Kommt immer darauf an, was man daraus macht. Ich selbst habe schon sehr würdige, schöne Feiern miterleben dürfen!

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  2. Bischof Valentin von Terni soll sich die Freiheit herausgenommen haben, auch verliebte Paare zu trauen, für die dafür ein kaiserliches Verbot bestand,...

    Unsere gleichgeschlechtlich liebenden Mitbürgerinnen und Mitbürger danken Gott dafür, dass er ihnen die Zivilehe ermöglicht, weil von den katholischen Geistlichen heutzutage keiner mehr den Mumm hat wie der heilige Valentin, Liebende zu verheiraten, denen das von der, hier geistlichen, Obrigkeit, verboten wird. Dabei müsste der mutige Priester noch nicht einmal um seinen Kopf fürchten, sondern nur um Amt und Würden.

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