Dienstag, 5. Februar 2013

"Kirchenreformer" gegen Frühjahrs- Vollversammlung der Bischöfe in Trier

Vom 18. bis 21. Februar treffen sich die deutschen Bischöfe zu ihrer routinemäßigen Frühjahrs-
vollversammlung, diesmal in Trier. Das Thema "Pille danach" ist dabei auch eines der Themen.
Im Mittelpunkt steht allerdings ein geplanter Studientag, in dem es u.a. um Frauen in Führungs-
positionen geht.
Die Trierer Konferenz befasst sich auch mit dem Römischen Messbuch, mit dem Eucharistischen Kongress in Köln und mit den jüdisch-katholischen Beziehungen in Deutschland. Auch das neue "Gotteslob", mit dessen Druck gerade begonnen wird, soll der Öffentlichkeit ausführlich vorgestellt werden.

Unterdessen rüsten kirchenkritische und kirchenreformerische Gruppierungen für einen gemeinsamen Auftritt während der Bischofskonferenz. Es soll eine Art Gegenöffentlichkeit hergestellt werden, mit "Begleitenden Veranstaltungen" und alternativen Pressekonferenzen. Im Mittelpunkt steht dabei - wie könnte es anders sein -  das Thema Missbrauch. So soll ein Riesenberg von leeren Aktenordnern innerhalb der vier Tage entstehen als Symbol für die Aktenvernichtung in den Bistümern. Ferner ruft
man zu einem Protestmarsch auf.

Weitere Artikel zur Frühjahrskonferenz werden im "Kreuzknappen" noch folgen!
Heute schon mal ein kleines qualitativ besonders wertvolles "Bonbon" aus der Internetseite eines Mitveranstalters, "Schafsbrief.de" -- dort kann man über die Äußerung von Erzbischof Müller zu "Progromstimmung" folgendes lesen:


Kommentare:

  1. Erzbischof Müller ist intelligent genug, um solche Äußerungen über seine Person nicht ernstzunehmen. Manch einer würde wahrscheinlich dagegen gerichtlich wegen Beleidigung vorgehen.
    Wenn eine solche Initiative in Trier auftritt, dann ist die Reformbewegung wirklich eine Kirche von ganz unten...

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  2. Da den anderen Mitveranstaltern der Aktion gegen die Bischöfe die Äußerung von schafsbrief nicht unbekannt sein dürfte, hätte ich doch erwartet, dass sie sich von so etwas distanzieren.
    So jedoch entsteht zumindest der Eindruck, als wäre das auch ihre eigene Linie, vielleicht nach dem Motto: Kirche von unten? Nein, von ganz, ganz unten!

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