Donnerstag, 21. Februar 2013

Von wegen Kirche und Missbrauch: Lässt die Politik die Missbrauchsopfer im Regen stehen?

Man konnte es schon vorausahnen: Während in der veröffentlichten Medienwahrnehmung, auch bei Teilen der katholischen Kirchenbasis, gerne so getan wird, als sei Missbrauch und Kirche eigentlich dasselbe, sprechen die Fakten eine andere Sprache: Seit dem Jahre 2000 rechnet man allein in Deutschland mit mehr als 3,8 Millionen Missbrauchsopfern, fast alle aus dem unmittelbaren Umfeld (z.B. Familie).
Als eine Studie auch noch ans Licht brachte, dass fast an jeder zweiten deutschen Schule Fälle von Missbrauch von Kindern berichtet werden, sollte man eigentlich annehmen, dass die Kultusminister Dampf machen. 

Geschehen ist jedoch so gut wie nichts. Das mussten die Politiker sich jüngst auch beim Runden Tisch zum Thema Missbrauch eingestehen. Versagen auf der ganzen Linie. Man streitet um Geld, um Kompetenzen usw. Selbst der SPIEGEL, bisher nicht gerade als kirchenfreundlich bekannt, musste
da eingestehen, dass degegen die Verhandlungen mit der Kirche zügig und unproblematisch verlaufen seien.
Für Leute freilich, die sich am Thema Kirche gerne festbeißen wollen, wird auch das nicht zählen, fürchte ich...

Studie über Schulen --- >> KLICK MICH !
Runder Tisch: Versagen... --- >> KLICK MICH !

Kommentare:

  1. Das Thema Missbrauch und Kirche hängt vielen zum Halse heraus; man kann es allmählich nicht mehr hören.

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  2. Helmut Schneider, das ist leider wahr! Es wurde meiner Meinung nach aus 2 Gründen instrumentalisiert: Einerseits soll Hass auf die Kirche geschürt werden und andererseits soll der Bürger abgestumpft und angeödet werden, damit man irgendwann jedem das Thema zum Hals heraushängt. Der Grund dafür ist die weit verbreitete satanistische Pädophilie, der viele Politiker und Juristen anhängen:http://estomiles.wordpress.com/2013/01/22/padophile-morder-und-satanisten/
    Wenn Sie mal auf youtube unter diesen Schlagwörtern suchen: Satanistischer Kindesmißbrauch, ritueller Kindesmißbrauch...da tun sich wahre Abgründe auf, es gibt sehr viele Videos mit Aussagen ehemaliger Betroffener, aber vorsicht: das ist nichts für empfindsame Gemüter!

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  3. Ich selbst bin ein Heimkind, weil meine Eltern angeblich als Geschäftsleute keine Zeit für mich übrig hatten. Ich ärgere mich jedes Mal über den gemeinen Generalverdacht, wenn es um Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen geht.
    Bei mir war es so, dass ich bei ganz lieben Schwestern die Fürsorge und Hilfe erfahren habe, die meine Eltern mir verweigert haben. Noch heute bin ich den Nonnen dankbar dafür!

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