Samstag, 16. Februar 2013

Zukünftig kein Papst mehr, wenn es nach Publik-Forum geht?


Der "Theologe und Philosoph" Christian Modehn wird heute bereits auf der Titelseite des links-katholischen Magazins "Publik-Forum" als sogenannter Aufmacher, als wesentlichster Beitrag, der werten Leserschaft mit einem Artikel vorgestellt: "Der nächste Papst sei der letzte", lautet die Überschrift, verbunden mit der Forderung, dem Amtsverzicht Benedikts müsse "ein noch größerer Verzicht folgen, nämlich der Verzicht auf die bisherige Gestalt des Papsttums. Der nächste Papst sollte also der letzte sein." - Und so meint der Autor, der Papst dürfe "nicht länger in Fragen des Glaubens und der Ethik über alles und alle verfügen". (Anmerkung: Wenn ich mir die Medien anschaue, hätte ich eher einen gegenteiligen Eindruck...!)
Aber es kommt noch besser: "Das denken sehr viele", schließt sich daran direkt an, "Aber fast alle sind so eingeschüchtert, dass sie es öffentlich nicht äußern". (Anmerkung: Wo lebt der Autor eigentlich?
Ist ihm total entgangen, was so alles in der Kirche, insbesondere der deutschen, an Unsinnigem und Papstfeindlichem schon geäußert wurde?)

Und das  Thema darf dann selbstverständlich auch nicht fehlen: "Als Bischof von Rom hätte ein
neuer Papst zusammen mit anderen Bischöfen und Bischöfinnen repräsentative und beratende Funktionen."
(Anmerkung: Warum nicht gleich so konsequent sein und im Vatikan die 50%-Frauen-
quote und den Stuhlkreis einführen?)...

Ich weiß nicht, wie lange man noch als normaler Leser auf den Artikel bei "Publik-Forum" zugreifen kann. Aber vielleicht ist das auch ohnehin nicht so wirklich erforderlich?! --- > KLICK MICH !

Kommentare:

  1. Irgendwo hat alles auch sein Gutes:
    Wer das in Publikforum gelesen hat, weiß spätestens danach, was er von jenem katholischen Blatt zu halten hat...

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  2. Der allergrößte Witz ist ja, (fast) alle Religionen und alle Ideologien gehen davon aus, dass die Welt besser wird, wenn alle Leute das machen und denken, was sie für richtig halten.
    (Fast) alle Religionen und alle Weltanschauungen verkünden das auch so.
    Nur bei der Kirche regen sich alle auf.
    Man könnte daraus schließen, dass die Kirche recht hat.

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  3. Die Nebenwirkungen diese Papstrücktritts, der nicht allen gut tut, besonders nicht den narzisstischen Wichtigtuern, die nun der Kirche erklären wollen, wie sie zu sein und was sie zu tun habe- auf die instabilen Persönlichkeiten in Kirche, Medien und Politik, sind evident und eklatant. Wohin man schaut- entfesseltes lächerliches Maulheldentum und Nabelschau.

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  4. Ich habe es auch gelesen und bin fast in Ohnmacht gefallen: sind die so blöd, oder tun die nur so....abgesehen davon, daß es grottenschlecht und dazu anmaßend geschrieben ist, hinterläßt es ein etwas unheimliches Psychogramm des Autors: da will einer das Papsttum verschwinden sehen, damit er mehr "Platz" hat, im Salon "ex cathedra" zu reden. Gibt es ernsthaft Leute, die so etwas lesen und sich nicht veräppelt fühlen?

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