Dienstag, 29. Oktober 2013

Aachen: Polizei flüchtet vor gewaltbereiter "Gruppe" mit "50-60 agressiven Personen"...

Viele Bürger im problemgeladenen Aachener Ostviertel haben laut "Aachener Zeitung" schlicht und einfach Angst. Aus dem einst liebenswerten Stadtteil ist ein Kriminalitätsschwerpunkt geworden. "Drogen, Diebstahl, Drohungen" - das sind die häufigsten Delikte. Während die Polizei in ihren Berichten gerne von "Gruppen" spricht, schreibt die genannte Zeitung von "Banden", die (laut Artikel vom 1.3.2012) "auf den Straßen ungeniert ihr Unwesen treiben".                        Die Stadt hat seit Jahren mehr als 16 Millionen Euro in dieses Viertel gesteckt für diverse Projekte zur "Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Förderung der Integration". Wie die Zeitung im gleichen Atemzug verkündet, besitzt nach offiziellen Angaben der Stadt etwa ein Drittel der Bewohner dieses Viertels keinen deutschen Pass, wobei der Migrationshintergrund natürlich "noch viel weiter" reicht. Besonders alte Menschen fühlen sich bedroht und auf offener Straße bedrängt. Die Polizei sei viel zu wenig vor Ort präsent. Der katholische Pfarrer im Ostviertel, Markus Frohn, bestätigt das. 
So wie es ganz aktuell aussieht, wird man aber nicht drumherum kommen, seitens der Stadt und der Polizei wesentlich aktiver zu werden. Der Schock vom vergangenen Donnerstag sitzt tief: Nachdem zwei Streifenpolizisten einen per Haftbefehl gesuchten Straftäter entdeckt haben, beginnt eine Verfolgungsjagd, in deren Verlauf sich immer mehr "aggressive Personen" zusammenrotten. Aus der verfolgenden Polizei werden Verfolgte.
Selbst die herbeigerufene Verstärkung muss aufgeben und zieht sich zu-
rück, als sie sich schließlich 50 - 60 gewaltbereiten Leuten gegenübersieht.

Ist das vielleicht schon ein Blick in die Zukunft deutscher Städte? Polizisten, die von Straßengangs gejagt werden? Stadtviertel, die man besser meidet?
Eher nicht. Allerdings sind Politik und Polizei dringend aufgerufen, aus solchen Ereignissen wie in Aachen zu lernen. Dort hat man aktuell mehr
als nur eine Schlacht verloren....

So weit wie in Rio de Janeiro wird es sicher nicht kommen: 
<