Montag, 28. Oktober 2013

ARD berichtet verzerrt: Bischof Fürst (Rottenburg-Stuttgart) wehrt sich mit Gegendarstellung in "Youtube"

Manchmal wünschte ich mir, der Tag hätte 48 Stunden, und  für das Bloggen wären nicht nur so wenige Stunden Zeit zur Verfügung. Ja, der Leser als Kritiker hat mit seinem Kommentar unter meinem vorigen Bei-
trag nicht ganz Unrecht. Aber woher die Zeit nehmen für alles, was eigent-
lich wichtig ist?

So leben wir alle vom Kompromiss. Statt eines ausführlicheren Beitrages über die dreiste verzerrte Darstellung im Magazin "kontraste" vom 24. Ok-
tober muss ich mich beschränken, denn heute stehen einige wichtige Ter-
mine und Gespräche an. Sorry.

Jedenfalls ist klar, was andere Blogger auch schon vermuten: Manche Teile unserer Medien wittern nach ihrem "Erfolg" gegen den Limburger Bischof jetzt Morgenluft. Es wird sich doch noch was finden, was man der Kirche anhängen kann, der man persönlich so distanziert gegenübersteht...
Der Versuch mit einer ziemlich befremdlichen Darstellung der Finanz-
situation im Bistum Rottenburg-Stuttgart ging wohl eher in die Hose. Bischof Fürst ging in die Gegenoffensive, und das ganz clever via "Youtube". Gratuliere!  
(Anmerkung: Den Ton bitte lauter stellen!)

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Kommentare:

  1. Hätte sich TvE so verhalten, wäre er unangreifbar im Amt!

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    1. Das glaube ich eher nicht, denn TVE stand von Anfang an auf der Abschussliste der Limburger. Dass sie vom Spiegel dann unverhofft Hilfe erhielten und den Spiegel dann auch mit den entsprechenden Informationen belieferten, ist ja inzwischen bekannt. Wenn man diesen Spiegel-Artikel aus 2010 liest, weiß man, Bischof TVE hatte in Limburg keine Chance.
      http://www.spiegel.de/spiegel/a-729402.html

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    2. Habe den Artikel von 2010 im Spiegel, den Sie angeben, gelesen und ausgedruckt.
      Darin liest man, warum der Bischof auf der Abschussliste stand und keine Chance hatte, wie Sie es schreiben. Leider wahr!

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  2. Ordinariatsgeschädigter28. Oktober 2013 um 10:52

    Das Thema ist ebenso traurig wie uralt: Die Medienarbeit der deutschen Bischöfe ist verbesserungsbedürftig. Man könnte mal den Journalisten Peter Seewald dazu befragen, der könnte da eine Menge erzählen.

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