Samstag, 26. Oktober 2013

Das System Kirche "zieht Narzissten an" -- sagt Johannes Graf von und zu Eltz aus dem Limburger Domkapitel

Wer die berühmte Burg Eltz kennt, früher auch auf der 500-DM-Banknote abgebildet, der weiß, wo er den Frankfurter Stadtdekan und Mitglied des Limburger Domkapitels, Johannes Graf von und zu Eltz, verorten muss.
Er hat sich in den letzten Monaten besonders als Kritiker des Limburger Bischofs mit ähnlich klingendem Namen hervorgetan. Dabei ist es kein Geheimnis, dass er selbst schon auffallendes Interesse an Bischofswürden gezeigt hat und im Austeilen nicht sonderlich zimperlich ist, siehe HIER und HIER. Ob ihm der Text der Vereinbarung mit dem Vatikan-Beauf-
tragten Kardinal Lajola verloren gegangen ist, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall hier noch mal zum gründlichen Nachlesen, siehe HIER !

Bestimmte Presseorgane sind brennend an Nachschub in der Affäre um Bischof Tebartz-van Elst interessiert, und in Ermangelung spezieller perso-
nalisierter Nachrichten tut's zur Not auch ein Blick in den Abgrund der Persönlichkeit von Bischöfen (und Domkapitularen?). 

                  



                                     (Screenshot aus Twitter)
Jedenfalls war Johannes von und zu Eltz wieder zur Stelle, um endlich mal klarzustellen, was das System Kirche doch für Leute anzieht: Narzissten, Selbstverliebte, Selbstdarsteller! - Wie gut, dass der Graf selbst keiner von denen ist...!
Während man in der Limburger Führungsetage keinen Hehl daraus macht, wie wenig man mit der Entscheidung des Papstes zufrieden ist, gibt es aktuell eine nette Einladung aus dem Bistum Regensburg an den erschöpf-
ten Limburger Bischof: Wie man dort vor der Presse erklärte, sei der Bischof "herzlich eingeladen", seine Auszeit im Bistum Regensburg zu verbringen. ---> KLICKEN !


Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter26. Oktober 2013 um 11:08

    Wirklich sehr bemerkenswert,
    dieser mutige Artikel von Journalist Tim Röhn mit den aktuellen
    Erkenntnissen vom Kriegsschauplatz Limburg:

    http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article121240208/Grabenkaempfe-wegen-Tebartz-van-Elst.html

    Auch zu den Hintergründen und der Geschichte dieses Konfliktes,
    bei dem es in Wirklichkeit um einen Richtungsstreit in der Kirche geht,
    wird da so einiges ausgeplaudert.
    Dem Autor kann man nur gratulieren und hoffen, dass er den Ärger,
    den er deswegen bekommen wird, gut verkraften kann!

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  2. Ein gläubiger Katholik aus Limburg26. Oktober 2013 um 11:19

    Im Bistum herrscht ein Klima der Angst.
    Aber anders als viele denken.
    Mittlerweile trauen sich viele Priester und Gläubige nicht mehr,
    dem Bischof öffentlich beizustehen.
    Nur hinter vorgehaltener Hand wird er gelobt.
    Man könnte in den Medien fertiggemacht und von anderen
    Katholiken ausgebuht werden.
    So weit sind wir hier schon.

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  3. Daß der frankfurter Stadtdekan noch im Amt ist, offenbart in erdrückender Weise, welchen Fehler TvE in Wirklichkeit begangen hat. Er war einfach zu lieb zu seinen Feinden.

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