Mittwoch, 30. Oktober 2013

Heftige bischöfliche Blamage: 5.000 Euro aus katholischem Medienpreis für Kirchengegner

Die Atheisten/Humanisten sind ganz aus dem Häuschen über diese Blamage der deutschen Bischöfe und widmen ihr einen langen Artikel: Gestern wurde bei der diesjährigen Vergabe des "Katholischen Medien-
preises"
in der Sparte "Printmedien" eine Journalistin ausgezeichnet und mit 5.000 Euro Preisgeld bedacht, die nicht gerade gut auf die Kirche zu sprechen ist: "Als Frau ärgere ich mich einfach zu oft über die Kirche",
wird sie zitiert.

Zuerst hatte Lara Fritsche Preis und Preisgeld für einen Artikel in der "ZEIT" freundlich angenommen, doch dann erklärte sie vor den 250 geladenen Gästen aus Kirche, Politik und Medien, dass sie ihr Preisgeld dem "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" spenden werde. Dieses entstand erst in diesem Sommer als ausdrückliche Gegeninitiative zum "Marsch für das Leben". Der Gruppierung gehören u.a. Schwulen- und Lesbenverbände sowie die Abtreibungs-Beratungsstellen von "pro familia" an. Die Preisträgerin erklärte zum Entsetzen der Bischöfe, dass Frauen selbst mit allen Konsequenzen frei über ihren Körper bestimmen sollten. 
Diesen medialen Super-GAU konnte die bischöfliche Kommission zur Auswahl der Preisträger wohl nicht vorhersehen. Das ändert aber nichts
an diesem Desaster.

Vielleicht schaut man sich die Preisträger in Zukunft doch etwas genauer an und macht sich über deren Werk wirklich kundig.
Vor Jahren passierte beim "Katholischen Jugendbuchpreis" auch eine ver-
meidbare Panne. Da kam ein Autor für sein Paulus-Buch in die Empfeh-
lungsliste, obwohl das Buch schwerwiegende theologische Fehler und Einseitigkeiten enthielt. Also bitte: Erst prüfen, dann handeln...!

.
"Humanisten" amüsieren sich über Bischöfe ---> KLICKEN !
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Kommentare:

  1. Wer aus dem Sekretariat der DBK kann so krank sein, als Preisträgerin eine Jounalistin vorzuschlagen, die für eine anerkannte Katholikenhaßzeitung arbeitet?
    Wen bezahle ich eigentlich alles mit meiner Kirchensteuer?

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  2. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott aus erzkonservativen Bloggerkreisen nicht zu sorgen. Habt ihr Schmierfinken nichts besseres zu tun?

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    1. Erzkonservative Antwort:
      Die Sprachforscher erklären, dass das Wort "Schmierfink" von der mittelalterlichen Annahme herstammt, die Finken würden im Kot herumpicken. Halten wir also erst schon mal fest: Bevor ein Fink überhaupt picken kann, muss da erst mal Schei.... vorhanden sein!
      Für Sie, lieber Anonymus, habe ich keine Mühe gescheut und im Internet eine ganze Reihe von Schmierfinken ausfindig gemacht.
      Da können Sie sich jetzt mal so richtig sattsehen. Viel Spaß:

      http://www.bild.de/news/leserreporter/kinder/fg-die-schmierfinken-fotos-der-bild-leser-20177228.bild.html

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  3. Ordinariatsgeschädigter30. Oktober 2013 um 10:28

    Aus Schaden sollte man jetzt klug werden und die ganze Preisvergabe völlig neu denken. Wie wäre es z.B. mit katholischen Medienpreisen nur für Leute, die mit und in der Kirche leben? Ich denke da durchaus auch an die Blogger...

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