Dienstag, 29. Oktober 2013

Kein Scherz: Demnächst wird im Fernsehen geheiratet, und zwar völlig unbekannte Partner

Eigentlich hätte man es wissen können: Mittlerweile ist keine Idee dumm genug, um nicht doch im Fernsehen verwertet zu wer-
den. Nachdem wir frauen-
suchende Bauern, Big Brother, Dschungelcamps und in Deutsch-
land gesuchte Superstars irgend-
wie (fast) überstanden haben, droht uns wieder Neues: Diesmal haben die Sender "ProSieben/Sat.1" von einem dänischen Privatsender die Rechte abgekauft für ein ganz spezielles Heiraten im Fernsehen. Und das geht so: In der Serie "Married At First Sight", die noch für deutsche Ver-
hältnisse umgearbeitet werden muss, heiraten die Kandidaten Partner,
die sie noch nie zuvor gesehen haben.
Das Ganze ist kein Scherz: die Heiraten sind echt. Man trifft sich tatsäch-
lich zum ersten Mal direkt auf dem Standesamt. Und dann werden die beiden "Glücklichen" natürlich in den folgenden Wochen vom Kamera-
team begleitet...

Ich bin sicher: So wie wir das schon kennen, wird auch diese neue Reality-Show jede Menge Zuschauer anlocken.
Presse-Artikel dazu z.B. ---> HIER !

Kommentare:

  1. „Aus Liebe zu heiraten“, ist ja auch so ein modernes, verkitschtes Kroppzeuch. Jahrhundertelang ging es ohne vorherige „Verliebtheiten“.

    Warum also nicht zurück zu den Wurzeln und beim ersten Sehen gleich heiraten. Freilich sollte man vorher gegenseitig die Vermögensverhältnisse abchecken, nicht daß da irgendein Provinzheini herkommt und die reiche Großgrundbesitzerbin heiraten will… das geht ja nun schonmal gar nicht!

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  2. Gehe ich recht in der Annahme, dass die katholische Ehelehre bei der geplanten Serie außen vor bleibt...?

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  3. Ekelhafter Voyeurismus ist heute ein gutes Geschäft!
    Was kommt noch alles danach?
    Beim "ersten Mal" live dabei?

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  4. Dürfen unsere Standesbeamte überhaupt bei so etwas mitmachen?

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    1. Vielleicht weicht man dafür auch ins Ausland aus?

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