Sonntag, 20. Oktober 2013

Limburger Bischof: Der Papst ließ ihn nicht zappeln, sondern wartete Kardinal Meisner ab

Wenn es um den Limburger Bischof geht, herrscht Jagdstimmung in vielen Medien. Selbst seine Reise nach Rom wird ihm negativ ausgelegt, bis auf wenige Ausnahmen wie erstaunlicherweise der Nachrichtensender n-tv, der zu einem klugen Kommentar fähig war ---> KLICKEN !
Für die allwissenden Experten der Medien war es auch eine ausgemachte Sache, dass der Papst den Limburger Bischof zappeln ließ, statt ihn so zügig zu empfangen wie Erzbischof Zollitsch. Wobei diese Experten nicht wissen oder nicht wissen wollen, dass der Zollitsch-Termin schon länger feststand und dessen Unterredung mit dem Papst interessanterweise nach Insider-Hinweisen überraschend kurz ausfiel. 
Das angebliche Zappeln-Lassen hatte einen guten, einleuchtenden Grund, bei dem am meisten erstaunt, dass die Presse das derart geschlossen über-
sehen hat: Kardinal Meisner, zu dessen Kölner Kirchenprovinz das Bistum Limburg gehört, ist bei dem Gespräch am Montagvormittag mit dabei.
Er ist aber nicht extra deswegen angereist, sondern war auf langfristig ge-
planter Gruppenreise heute mit über 2.000 Messdienern aus seinem Erz-
bistum noch Rom gekommen. Auch sein Gesprächstermin beim Papst stand schon seit Wochen fest. Was liegt da für Papst Franziskus näher,
als beide zusammen zum Gespräch zu empfangen?!

Im übrigen hat der Limburger Bischof während der Tage seines Rom-
Aufenthaltes nicht Däumchen gedreht, sondern verschiedene Gespräche geführt und sich auch ein wenig von den Strapazen der letzten Wochen erholt.

Morgen wissen wir alle mehr. Bis dahin ist es kein Fehler, für Papst und Bischof zu beten.

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