Donnerstag, 31. Oktober 2013

WELTBILD: Bistümer zahlen noch mal 70 Millionen. Wo kommt das Geld eigentlich her?

Der WELTBILD-Verlag im Besitz deutscher Diözesen entwickelt sich zur never-ending-story. Nach Erotikliteratur-Skandal und mahnenden Worten des Papstes schien der Verlag wieder auf Kurs zu kommen. Die Verantwor-
tung für fast 6.800 Mitarbeiter ist schließlich alles andere als ein Klacks. Doch in diesem Jahr gab's wieder reichlich Dramatik: Probleme beim orga-
nisatorischen Umbau des Konzerns und in der Folge auch finanzielle Eng-
pässe. Die Darlehensbanken wurden zusehends nervös.

Ich erinnere an meine früheren Artikel, z.B. HIER und HIER !
Die Bischöfe gaben sich bedeckt und ließen die Katze nicht so wirklich aus dem Sack. Man sehe die Verantwortung und werde sich zeitnah um WELT-
BILD kümmern, hieß es. 

Jetzt wissen wir Genaueres: Die derzeitige Finanzkrise bei WELTBILD
ist so heftig, dass man nicht nur fremde Expertenhilfe mit ins Boot holte, sondern auch einen Kapitalschnitt ankündigen musste und weitere 65 - 70 Millionen Euro Finanzspritze mit kirchlichen Geldern.

Der Laie staunt, und der Fachmann wundert sich: Wo zaubert man so viel Geld her? In der Portokasse wird es ja eher nicht gelegen haben...
Bericht z.B. bei "kath.net" ---> KLICKEN !

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