Montag, 28. Oktober 2013

Wie sehr stinkt Papst Franziskus der Limburger Käse wirklich...?

Es dauerte etwas, bis der Vatikan nach dem Treffen des Papstes mit dem Limburger Bischof Tebartz-van Elst eine Presseerklärung herausgab.
Man formulierte exakt, und wer genau hinsah, konnte einiges herauslesen. Man kennt die vatikanische Diplomatie. Es hat so einiges zu bedeuten, wenn der allererste Satz so lautete: "
Der Heilige Vater ist über die Lage in der Diözese Limburg zu jedem Zeitpunkt umfassend und objektiv infor-
miert worden." 

Man darf diesen einleitenden Satz des Vatikans getrost auch als Signal an die Herren des Limburger Domkapitels werten. Der Papst weiß durchaus, dass es vornehm ausgedrückt ganz verschiedene Motive für das gibt, was seit Monaten in höchsten Limburger Kirchenkreisen geschieht. Das ändert selbstverständlich nichts daran, dass der Limburger Bischof in manchen Dingen nicht sehr klug gehandelt hat.
Was man in Limburg im Jahre 2013 vorgeführt bekam, ist nur die Spitze des Eisbergs. Der eigentliche Konflikt liegt viel tiefer und ist grundsätz-
licherer Natur als die Badewannen-Frage vermuten lässt. Das hat in-
zwischen sogar ein wenn auch sehr geringer Teil der Medien erkannt.
Sehr bemerkenswert ist da ein Artikel in der "WELT", in der Journalist Tim Röhn den vorgezogenen Vorhang mal etwas zur Seite schiebt.
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Auch die Rolle des Domkapitels bei der frühen Bauplanung des Bischofs-
hauses wird dort gestreift; kirchenrechtlich sicher etwas delikat, denn schließlich heißt es in Can. 428 des CIC, während der Sedisvakanz (nach Vorgänger-Bischof Kamphaus) dürfe nichts verändert werden. 

Warten wir jetzt mal das Ergebnis der Prüfungskommission zum Bau
des Diözesanen Zentrums ab. Mit dem Waschen der eigenen Hände in Unschuld sollte man derweil etwas vorsichtig sein...

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Karikatur "Limburger Käse?" mit freundlicher Genehmigung des Rechte-Inhabers. Vielen Dank! Quelle ---> KLICKEN !