Donnerstag, 31. Januar 2013

Empfehlenswert: Diesjähriger Kongress "Freude am Glauben" in Augsburg

Seit Jahren findet der Kongress "Freude am Glauben" großes Interesse bei glaubenstreuen Katholiken. In diesem Jahr findet das Treffen vom 30.8. bis 1.9. in Augsburg statt.
Leitthema: "Damit der Glaube neu erstrahlt"
- wie immer mit vielen Referaten, Gesprächskreisen, Workshops und natürlich Gottesdiensten.

Anmeldung ist jetzt schon möglich. Über das Programm, die Referenten, die Kosten usw. informiert ein Prospekt, den man auch als pdf-Datei herunterladen kann --- > KLICK MICH !
Augsburg ist im übrigen auch ein attraktives touristisches Ziel --- > KLICK MICH !
Veranstalter "Forum deutscher Katholiken" --- > KLICK MICH !

Die angebliche OPUS-DEI-Bußgürtel-Schule in Potsdam: Veröffentlichte Aufregung nach Gerichtsurteil

Für die Linken und die Mehrheit der deutschen Medien ist gestern ganz Grauenhaftes geschehen:
In letzter Instanz hat nach einem siebenjährigen Gerichtsmarathon durch alle Instanzen das Leipziger Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass ein privates katholisches Schulprojekt nur für Jungen zulässig ist. 

Entsetzen in vielen Medien: Da wird an Schlagzeilen gebastelt, was das Zeug hält. "Bußgürtel im Klassenraum?" titelt eine Zeitung gar. Andere ziehen es vor, von einer OPUS-DEI-Schule zu schreiben, nur weil am von einer Eltern-Initiative geplanten privaten Gymnasium ein (!) Priester, der OPUS DEI angehört, als Religionslehrer und Ansprechpartner zur Verfügung stehen soll. Ein Teil der Mitglieder jener Eltern-Initiative sei auch Mitglied bei jener "Sekte", heißt es gerne ergänzend dazu.
Nachdem nun gerichtlich abschließend grünes Licht für ein solches Projekt gegeben wurde, ist man seitens des Landes Brandenburg natürlich sauer. Dessen Anwalt erklärte, er halte ein solches Gymnasium für "hochgefährlich". Nach wie vor geht man seitens des Landes offensichtlich davon aus, dass Unterricht ausnahmslos nur in gemischten Klassen mit Jungen und Mädchen stattfinden darf.
Die Stadt Potsdam, als Standort der neuen Schule im Gespräch, zeigt sich solidarisch und erklärt prompt nach dem Urteil, man werde für ein solches Gymnasium keine Gebäude oder Flächen bereitstellen. Das habe man schon länger so beschlossen. Mit anderen Worten: Es werden möglichst viele und große Stolpersteine gesammelt, die man dem Ansinnen der Eltern-Initiative auch jetzt noch in den Weg legen kann. Möglicherweise hält man das für die passende demokratische Reaktion, wenn man endgültig vor Gericht verloren hat.

So haben jene Eltern zwar unglaublich viel Geduld, Zeit, Geld und Nerven investieren müssen, aber auf dem Papier haben sie jetzt nach Jahren doch gesiegt. Ob es ihnen in der Praxis gelingt, das reine Jungengymnasium noch zu bauen, wird sich zeigen. Sie werden sich warm anziehen müssen. Bußgürtel brauchen sie freilich keine...
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG dazu --- > KLICK MICH !
DIE ZEIT dazu (mit Foto) --- > KLICK MICH !



"Du Scheiß-Christ...!" -- Fast ein Tabu-Thema: Christenverfolgung mitten in Deutschland

Wenn man solch ein Thema anpackt, begeht man fast einen Tabu-Bruch, und man wird schnell in eine Schublade gesteckt: Ausländerfeindlich! Oder: unchristlich!
Doch die Vertreter der "political correctness" täuschen sich: Probleme löst man nicht, indem man sie vertuscht oder einfach umetikettiert.
Mitten in Deutschland gibt es Anfeindungen gegen Christen, gegen katholische Pfarrgemeinden, gegen katholische Schüler. Sogar der WDR und das eher linke Polit-Magazin PANORAMA sahen sich genö-
tigt, darüber zu berichten. Erstaunlich!






Mittwoch, 30. Januar 2013

Ein riesengroßes DANKE an meine Leserinnen und Leser !!!

Heute ist mein Blog genau 20 Tage online. Als ich eben mal in die Statistik der Seitenaufrufe schaute, staunte ich nicht schlecht: Insgesamt haben in den wenigen Tagen 4.788 Interessierte den "KREUZ-
KNAPPEN" aufgesucht; allein heute waren es (neuer Rekord) 549 Zugriffe. 

Ich freue mich sehr darüber und bedanke mich ganz, ganz herzlich!

Manchmal kann man in puncto Treue von den Tieren noch etwas lernen...

Die Nachricht ging durch die Medien: Nach dem Tode seines Frauchens geht ein treuer Hund eben alleine zur Heiligen Messe, so wie er es gewohnt war. Täglich macht sich der Schäferhund "Tommy" auf den Weg und verpasst kaum einen Gottesdienst.
Seine Besitzerin zählte in der Pfarrgemeinde zu den zuverlässigsten Besuchern auch der Werktagsmessen. Während er früher meistens im Vorraum wartete, liegt er jetzt zwischen Kirchenbänken und Chorraum und hofft seit zwei Monaten wohl darauf, sein Frauchen wiederzusehen. Die Pfarrgemeinde hat ihn ins Herz geschlossen und lässt ihn gewähren. Und gefüttert wird er natürlich auch...
Klar, der Hund kann nicht denken wie wir. Aber es beein-
druckt doch viele Menschen, wie treu der Hund ist, über den Tod hinaus. Bei vielen modernen Menschen gibt's Treue nur, so lange sie denen selbst einen Vorteil bringt. Allzu oft wird eine nicht mehr so interes-
sante Beziehung entsorgt.

Moslems im Kindergarten? Oder besser moslemische Kindergärten?

Gestern schrieb ich darüber, dass die Toleranz in Deutschland mittlerweile so weit geht, dass es in zahlreichen Kindergärten und Schulen mit Rücksicht auf die moslemischen Kinder jetzt für alle generell kein Schweinefleisch mehr gibt. Also ein radikales AUS für Frikadellen, Schnitzel und Currywurst!
Aber ist so etwas wirklich der Weisheit letzter Schluss? Warum eigentlich soll die Mehrheit sich entgegen den demokratischen Gepflogenheiten in der Politik auf einmal völlig nach einer Minderheit richten?
Abhilfe ist, wenn man nur will, durch ein differenziertes Nahrungsangebot durchaus machbar, so wie man in Kantinen stets auch etwas Vegetarisches anbietet. Die Frage ist nur, ob bei Trägern und Stadtverwaltungen der politische und organisatorische Wille dazu vorhanden ist.
Inzwischen gibt es in einigen Kindergärten weiteren Ärger, wie man im Internet erfährt. Es gibt mehr oder weniger geschickte Versuche von Moschee-Gemeinden, einige Grundzüge des Islam in normalen Kindergärten zu vermitteln, z.B. durch anschauliche Schilderungen in Kindergarten-Gruppen durch einen Imam. 
Warum nicht, mag man denken. Aber dabei wird gerne mal übersehen, welches Geschrei manche Atheisten und auch Eltern schon veranstaltet haben, wenn katholische Priester mit so etwas zu Besuch waren. Der Kindergarten müsse schließlich weltanschaulich neutral sein, heißt es dann üblicherweise...
Im Sinne der Integration moslemischer Kinder ist eine kindgerechte Information über den Islam grundsätzlich nicht schlecht; es kommt immer darauf an, wer es macht und wie es gemacht wird. Inzwischen gibt es von islamischen Organisationen in Deutschland sogar schon Handbücher für Erzieher(innen), auch für die Zusammenarbeit mit moslemischen Eltern.
Da es in Kindergärten christlicher Träger auch schon islamische Feiern gegeben hat, erinnert eine Internetseite an die Zehn Gebote, insbesondere ans erste: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben..."
Ein anderer Trend sind Kindergärten in moslemischer Trägerschaft. Einen solchen gibt es z.B. in Mainz seit 2009, von den Medien anfangs viel beachtet. Prinzipiell kann ohnehin jeder eine private Kindertagesstätte gründen, wenn man die nötige Ausdauer für den Weg durch alle  Behörden aufbringt und die Richtlinien des jeweiligen Bundeslandes beachtet.
Beim islamischen Kindergarten in Wien steht die "Förderung der Integration" im Mittelpunkt. So heißt es zu den Zielen u.a. wörtlich: "erlernen der Deutschen sprache", "erlernen der Arabischen sprache", "erlernen der Islamischen religion". Eine Internetseite meint dazu etwas ironisch: "Wer den kindern die Deutsche sprache lernt, wissen wir nicht..."

 


Letztmalig zur Sexismus-Debatte: Da wird offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen...

Interessant, wie sich in den Medien allmählich der Wind dreht. Die "aufschrei"-Fraktion hat deutlich an Boden verloren, und sogar in führenden Medien wie der FAZ sind die Kritiker der Kritiker auf dem Vormarsch. Drei Beiträge möchte ich Ihnen dazu nicht vorenthalten und verlinke diese nachfolgend. Das war's dann aber auch von mir mit Posts zu diesem Thema, das man so oder auch anders sehen kann. Wäre nur schön, wenn man von einer Blogger-Kollegin nicht gleich als Katholik in Frage gestellt wird:

FAZ: Eine Provokation und grobe Unhöflichkeit -- > KLICK MICH !
Glosse von Medienanwalt Prof. Ralf Höcker -- > KLICK MICH !
Kommunikationsdesigner Peter Breuer über Dreck -- > KLICK MICH !

Dienstag, 29. Januar 2013

Frauen wehren sich gegen plumpes Männer-Feindbild bei der Sexismus-Debatte

Wer augenblicklich das Internet nach Artikeln zur Sexismus-Debatte durchforstet, kann kaum Zeit und Nerven genug haben, um all dies zu lesen. Und manches lohnt auch einfach nicht, ist es doch die alte Leier von den guten Frauen und den bösen Männern, Schema schwarz-weiß.
Doch es regt sich auch auf der Seite der Frauen allmählich immer mehr Widerstand gegen allzu plumpe Feindbilder. So schreibt z.B. die Kolumnistin Birgit Kelle, selbst Mutter von vier Kindern, gerade in "THE EUROPEAN" einen bemerkenswerten Artikel, aus dem ich kurz zitiere:
„Wir (Frauen) besitzen Macht. Macht über Männer, nichts zeigt dies deutlicher als die unsägliche Brüderle-Geschichte. Wir können mit einer Beschuldigung einen Mann und eine Karriere ruinieren. Wir besitzen Macht, weil Männer auf weibliche Reize reagieren. Weil wir sie damit viel häufiger in der Hand haben, als ihnen lieb ist, und vor allem, weil wir das wissen. Wieso ist es in Ordnung, dass Frau ihr Aussehen strategisch einsetzt, aber nicht in Ordnung, dass Mann darauf reagiert?...“
Schauen Sie mal drauf. Es lohnt sich! --- > KLICK MICH !

Ach, was sind wir doch so tolerant: Kein Schweinefleisch mehr in Schule und Kindergarten

Ein erboster Leser, der in einer Kleinstadt lebt und Angst um seine Familie hat, bat mich dringend, seinen Namen nicht zu nennen. In fast allen Kindergärten und Schulen des Ortes werde generell für alle Kinder kein Schweinefleisch mehr angeboten. Auf Nachfragen habe man ihm erklärt, es habe - offensichtlich intern koordiniert - eine ganze Reihe von Beschwerden von Moslems gegeben, die befürchteten, ihr Kind müsse unfreiwillig auch Schweinefleisch essen.
Um die Diskussion zu beenden, hätten die Träger der Einrichtungen beschlossen, ein Signal zu setzen und grundsätzlich nichts mehr vom Schwein auf den Tisch zu bringen. "Wenn ich Wurst esse, komme ich in die Hölle", hatte ein verunsichertes Kind erklärt.
Wie ich inzwischen recherchiert habe, wird in vielen Städten Deutschlands tatsächlich ganz rigoros verfahren, um "Irritationen bei den Eltern" zu vermeiden. Schnitzel, Braten oder Currywurst sind absolut tabu, mit Rücksicht auf moslemische Mitbürger und ihre Kinder. Eine Lehrerin wurde sogar beurlaubt, weil sie versehentlich aus einer Schüssel außer Hühnerfleisch auch Schweinefleisch ausgeteilt hatte, und eine Kollegin soll eine Abmahnung bekommen haben, weil sie Gummibärchen (mit Gelatine vom Schwein) verteilt hätte, erklärte ein Frankfurter Stadtverordneter.
Ist das wirklich im Sinne von Toleranz und gutem Miteinander die richtige Lösung, dass wegen der berechtigten Bedürfnisse einer Minderheit nun alle gezwungenermaßen auf Schweinefleisch verzichten müssen, ob sie wollen oder nicht? - Ob man wegen einigen Vegetariern auch generell kein Fleisch mehr anbieten würde?
Ich meine: Toleranz ja, unbedingt! Das erwarten wir Christen schließlich auch von anderen. Aber es müsste doch organisatorisch möglich sein, allen etwas mehr gerecht zu werden, statt politisch überkorrekt einseitig zu handeln.
Letztlich könnte es sogar gewisse Vorbehalte gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund oder mit anderem Glauben nur noch schüren, wenn die Verantwortlichen so radikal und rücksichtslos gegen die Mehrheit vorgehen. Also bitte etwas mehr organisatorisches Geschick und mehr Willen zu wirklich fairen Miteinander!