Dienstag, 30. April 2013

Kirchenmesse "GLORIA" wieder in Augsburg: Viele Anregungen für Kirche und Glauben

Zum 14. Mal findet sie dieses Jahr statt, die Kirchenmesse "GLORIA", diesmal vom 7. - 9. November in Augsburg. Soweit mir bekannt, ist sie die einzige ihrer Art im deutschen Sprachraum und bietet neben den An-
geboten von ca. 100 Ausstellern auch ein beachtliches Rahmenprogramm. Die Messe ist ökumenisch ausgerichtet und wendet sich sowohl ans Fach-
publikum als auch an jeden Interessierten. Dabei reicht die Bandbreite
von praktischen Ausrüstungsgegenständen bis hin zu fair gehandelten
Produkten. Aussteller und Besucher des vergangenen Jahres sind offenbar hoch zufrieden, wie eine Umfrage vor Ort ergab. Für das Rahmenpro-
gramm / für Podiumsgespräche  liegen schon Zusagen z.B. von Pater Prof.Dr. Karl Wallner (Heiligenkreuz), Alexander Kissler und Matthias Matussek vor.

Hier geht's zur Internetseite der Kirchenmesse --- > KLICKEN !
Presse-Spiegel aus 2012 --- > KLICKEN !

Diakonat "kein Weg" !? -- Frauen fallen Erzbischof Zollitsch in den Rücken

Sowas hat man gerne, wird sich Erzbischof Zollitsch jetzt womöglich denken. Er meinte aus subjektiv gut und wollte die Idee einer Spezial-
anfertigung eines Diakonen-Amtes für Frauen vorantreiben. So hat er
es dieser Tage wieder betont. Verschiedene Blogger, auch ich, haben das schon kritisch kommentiert.

Doch jetzt bekommt Zollitsch unerwartet Gegenwind von den Frauen selbst. Das "Netzwerk Diakonat der Frau" winkt ab: Netter Versuch, aber das geht uns nicht weit genug!
Die Vorsitzende Irmentraud Kobusch drückte es etwas geschmeidiger aus: "Das ist etwas, das wir aus Sicht des Netzwerkes nicht für zukunftsfähig halten..."

Stein des Anstoßes dürfte bei den Damen das Thema "Weihe" der Dia-
koninnen bzw. stattdessen "Segnung" sein. Viele hatten es eigentlich schon kommen sehen: Eine Sonderkonstruktion, ein nichtsakramentales Amt der (Gemeinde-)Diakonin, wie es auch andere schon angedacht hatten (z.B. Kardinal Kasper), findet bei den Betroffenen eher Ablehnung.

Man hat dort übrigens einfach auch schon Fakten geschaffen. Es er-
innert zwar ein wenig an Leute, die den Doktortitel nicht geschafft haben und sich dann eben selber einen machen, aber man hat seitens des "Netz-
werkes Diakonat der Frau" einfach schon mal Diakonatskurse angeboten, mit allem Drum und Dran: über drei Jahre zog sich die Ausbildung mit
6 jährlichen Wochenendkursen, wobei es ausdrücklich auch um Themen wie etwa die Predigtvorbereitung ging. Man gibt sich dort zuversichtlich-gelassen, wenn frau erklärt, man wisse, dass "am Ende ihrer Ausbildung wahrscheinlich noch keine Weihe" stehe.

Warum Frauenvertreterinnen gegen Zollitsch's Vorstoß sind, lässt sich vermuten: Die Einrichtung eines Spezial-Diakonats würde von vielen Betroffenen nicht nur als Diskriminierung gegenüber den männlichen "Kollegen" empfunden werden, sondern könnte ein schwerwiegender strategischer Fehler sein, wenn man letztlich das Priesteramt der Frau anstrebt. Und mit Predigen usw. wäre es ohnehin für diese Diakonissen
in der Praxis auch nichts.

Die bischöflichen Erfinder des Sonder-Diakonats für Frauen sehen sich
so plötzlich zwischen zwei Fronten. Denn auch ein Großteil der deutschen Bischöfe steht dem Unterfangen misstrauisch gegenüber. Ein nicht-
sakramentales weibliches Diakonenamt wird als Salami-Taktik gesehen,
als Übergangslösung zu einem ganz anderen Ziel...

Diakonatskurse schon Faktum --- > KLICKEN !
Frauenbund: "Wann kommt die Weihe?" (pdf) --- > KLICKEN !
"SPIEGEL": Frauen gegen Zollitsch --- > KLICKEN !

Montag, 29. April 2013

Fordert der Hamburger Erzbischof Frauen als Diakoninnen? - Eine merkwürdige Schlagzeile...

Das Thema "Diakonat" der Frau ist mal wieder aktuell. Kürzlich gab der Hamburger Erzbischof Werner Thissen einer Zeitung ein Interview, in dem u.a. auch nach eventuellen Plänen für Priesterinnen und Diakoninnen ge-
fragt wurde. --- > KLICKEN !

Und? - Ist Ihnen beim Lesen des angeklickten Artikels etwas aufgefallen? Vergleichen Sie doch mal den Schluss des Interviews mit der Schlagzeile. "Frauen sollen Diakonin werden". Aha! Aber hat der Erzbischof das wirklich gesagt und gemeint? Sagte er dagegen nicht sogar ausdrücklich "jenseits des Weihesakraments"???
Ach ja, die deutschen Medien meinen manchmal wohl, sie müssten der Meinungsbildung der Leser etwas nachhelfen...

Deutsche Atomkraftgegner für Tausende Todesfälle verantwortlich?

Mit deutscher Gründlichkeit und enormen Kosten für die einzelnen Bürger ist die Abkehr von der Atomenergie im Gange. Dabei ist der Ökostrom auch schon mal eine Mogelpackung --- > KLICKEN !
Manchmal sind die Details schon amüsant, wie nachfolgendes Foto peinlich demonstriert: Während die Grünen der Presse ein Öko-Auto vorstellen, warten um die Ecke die Fahrer mit den dicken Dienstwagen
--- > KLICKEN !

Doch auch die in der Übergangszeit vermehrt eingesetzte Energie aus Kohlekraftwerken hat ihren (gesundheitlichen) Preis, wie eine unan-
genehme Studie belegt --- > KLICKEN !

 

Spezial-Diakonat der Frau? Fordert das ZdK bald auch Extra-Pfarrgemeinderäte für Frauen?

So, heute ist es also wieder mal so weit. Der "Tag der Diakonin" wird vom ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken, manchmal spöttisch auch mit "Zerstörer der Kirche" übersetzt) & Co. in den Medien propagiert. Zu einer zentralen Veranstaltung in einem katholischen Klinikum (!) in Koblenz hat man auch die Presse eingeladen (das Pressegespräch findet originellerweise schon vor der Veranstaltung statt, so als stehe ohnehin längst fest, was da raus kommt), und die inzwischen durch ihre Socken-Geschichte über die Gründonnerstagsliturgie über Deutschland hinaus bekannte ZdK-Vizepräsidentin Dr. Claudia Lücking-Michel nimmt dort auch am Gespräch teil. Inzwischen hat sie sich übrigens für ihre "sachlich falsche Behauptung" über die Fußwaschung entschuldigt, nach-
dem sie einen Sturm der Entrüstung erzeugt hatte. Auch auf ihrer face-
book-Seite gab es heftige Leserproteste.

Heute geht es nach der Freiburger Diözesanversammlung also in die nächste Runde. Erzbischof Zollitsch hatte in seiner Schluss-Stellung-
nahme erklärt, nach seinem Wunsch solle es ein spezielles Amt für Frauen als Diakoninnen geben, dafür werde er sich in der Bischofskonferenz stark machen. --- > KLICKEN ! 

Man will also auf jeden Fall einen Diakonat der Frau, und sei es um den Preis einer Sonderkonstruktion. Hauptsache, man bekommt durch Teil-
Erfüllung der anhaltenden Forderungen wieder Ruhe an der Front.

Wie schade für gewisse Kreise, dass Maria als Mutter Jesu nicht gefordert hat, in den Kreis der Apostel aufgenommen zu werden. Das wäre heute hilfreich, oder...? 


Sonntag, 28. April 2013

Der morgige Festtag der hl. Katharina von Siena und die beliebte Forderung nach Diakoninnen...

Morgen feiert die katholische Kirche den Festtag der hl. Katharina von Siena, die sogar zur Kirchenlehrerin erhoben wurde. Obwohl sie (am 29.4.1380) im Alter von nur 33 Jahren starb, war ihre Klugheit und ihr rastloser Einsatz für Christus und die Kirche weit und breit bekannt.
Sie scheute sich auch nicht, den Mächtigen ihrer Zeit (einschließlich der Mächtigen in der Kirche) unmissverständlich zu sagen, was nach ihrer Meinung zu sagen war. Heute würde man vielleicht sagen: Katharina mischte sich ein, ob willkommen oder nicht.

Kein Wunder also, wenn heute versucht wird, Katharina von Siena für gewisse "Reform"-Aktivitäten zu vereinnahmen. Morgen wird mal wieder u.a. vom ZdK und einigen kirchlichen Frauenorganisation der "Tag der Diakonin" ausgerufen, und da gehört es schon zum Standard, Katharina
als Beispiel hinzustellen.

Theologen, die sich intensiv mit ihrem Leben und Werk auseinandergesetzt haben, warnen jedoch vor einer falschen Vereinnahmung. Katharina hat zwar häufig Position bezogen, aber ihr ging es dabei stets in erster Linie um die Umkehr des Einzelnen, um ein gläubigeres Leben nach dem Vorbild Jesu, und nicht um irgendwelche Strukturdebatten. Das verwundert auch nicht, erlebte sie doch in einer ihrer mystischen Visionen so etwas wie die "Vermählung" mit Christus. Dies gab ihr auch die unbeschreibliche Kraft für ihr vielfältiges Tun für die Nächsten.
Ja, Katharina wollte Kirchenreform da, wo sie damals nötig war. Aber den-
jenigen, die über's Ziel hinausschießen wollten, gab sie z.B. die Warnung mit auf den Weg: "Wer gegen den Papst aufsteht, erhebt sich gegen den, dessen Stelle er vertritt."

Und weiter z.B.: "Ich fordere Euch zu aufrichtiger Demütigung des Herzens auf..."
Man darf also sicher annehmen, dass Katharina heute gegen diejenigen Einspruch erheben würde, die sie nur vordergründig für ihre Attacken benutzen wollen.
Vortrag Pater Werner Schmid --- > KLICKEN !
Kurzpredigt über die hl. Katharina --- > KLICKEN !

64-Seiten-Broschüre (pdf) --- > KLICKEN !
Dominikanerinnen über Katharina --- > KLICKEN !
Tag der Diakonin?! --- > KLICKEN !

 
  

Jesus eignet sich auch für jede Menge Späße...

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Da bin ich aber von den Socken: Riesen-Geschäftsidee des ZdK für Gründonnerstag !?

 ..... Aktuelle Predigtgarten-Predigt --- > BITTE KLICKEN !
Das Zentralkomitee tagte. Unter anderem ging es um Sexualität und Kirche. Blogger-Kollege Peter Winnemöller griff nun in mehreren Artikeln ein pikant-amüsantes Detail heraus, das vom ZdK aber durchaus ernst gemeint war:
In der Einführung zum Thema erklärte die Vizepräsidentin des ZdK,
Frau Dr. Claudia Lücking-Michel: "Vielleicht haben Sie aber auch, einige von Ihnen die gleiche Szene in den Jahren vorher vor Augen: Papst Benedikt wäscht ausgewählten Männern, in der Regel Priestern, die Füße, die sie ihm mit angezogenen Socken entgegen halten, damit er ihnen einige wenige Tropfen Weihwasser  drauf sprengt. Nacktes Fleisch und sei es der Fuß …" (Näheres siehe Blog "katholon", Link unten!)

Ihr ging es wohl darum, die angebliche Verklemmtheit Roms zur Amtszeit von Benedikt XVI. zu demonstrieren und ihn gegen Papst Franziskus auszuspielen.
Nun scheint es die Frage zu sein, ob die Behauptung der Dame überhaupt zutrifft. Mehrere Blogger haben nachgeforscht und bislang nur Zeitdoku-
mente ausgraben können, in denen Papst Benedikt tatsächlich am Grün-
donnerstag so richtig nackige Füsse wusch...

Jedenfalls hat das ZdK mal wieder unfreiwillig für einige Erheiterung im Internet gesorgt.
Aber ich bin dabei doch hellhörig geworden: Wäre das nicht eine her-
vorragende Geschäftsidee für Existenzgründer?
Gründonnerstagssocken in allen Varianten und Farben, gerne auch litur-
gisch korrekt in strahlendem Weiß - vielleicht gar welche mit Werbe-
aufdruck? Jede Pfarrgemeinde könnte für Notfälle ein Sortiment auf Vorrat halten...

Hier schon mal ein erster Prototyp:
 

Mehrere Artikel in "katholon" --- > KLICKEN !



 


Samstag, 27. April 2013

Hmm, wie komme ich bloß ausgerechnet heute darauf...?

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ZdK-Tagung heute in Münster: Die obersten Laien-Katholiken sprechen über Sex...

Aktuelle Predigtgarten-Predigt --- > KLICKEN !

Es wird katholisch getagt und getagt. Die derzeitige Diözesanversammlung in Freiburg dürfte dabei der gestern und heute in Münster tagenden Voll-
versammlung des ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken) in den Medien klar den Rang ablaufen. Nun tagen sie also heute noch ein biss-
chen, die etwa 230 Mitglieder des Zentralkomitees. Beratungsthemen waren gestern "Demokratie in Bewegung", "Sterben in Würde" und heute "Zukunftshorizonte christlicher Sexualethik" - klingt einfach toll, oder?

In einem Interview befindet ZdK-Vorsitzender Alois Glück vorab schon mal, "dass die Kirche auf diesem Gebiet weitgehend sprachlos und wir-
kungslos geblieben ist."

Na, gesprochen hat man ja heute zur Genüge. Ob es Wirkung hat, wird sich aber erst zeigen. Jedenfalls gibt's was zu lesen über die Probleme mit der Sexualität beim ZdK --- > KLICKEN !  

Diözesanversammlung Freiburg: Katholiken müssen frei sein, "ihre Neigungen... zu leben"

Predigtgarten-Predigt (28.4.) und Linktipps --- > BITTE KLICKEN !

Eine Diözesanversammlung ist eine gute Sache. Sie liefert ein Stimmungs-
bild der Ortskirche und gibt dem Bischof Anregungen. Auch die derzeit laufende Freiburger Diözesanver-
sammlung (immerhin die zweitgrößte Diözese Deutschlands) ist eine wich-
tige Station auf dem Weg des "Dia-
logs"
, von dem Erzbischof Zollitsch auch die anderen Diözesen über-
zeugen will. -- Doch zu purem Lob besteht kein Anlass. Zu viele Merk-
würdigkeiten gibt es in Freiburg. Neben anderen Bloggern habe ich auch schon in einem früheren Artikel darauf hingewiesen. 

Ein deutliches Warnsignal ist beispielsweise die Einladung und das Impuls-
referat von Prof. Dr. Striet. Seine Ausführungen kann man in Wort und Bild studieren (siehe unten).
Beispiele für seine merkwürdig unkonkreten und undifferenzierten Aus-
sagen: "Noch nie gab es eine Epoche, in der Gottes Sehnsucht nach dem Menschen mehr hätte entsprochen werden können als in der Moderne, nämlich in tatsächlicher Freiheit"

Oder dieser Seitenhieb hier: "Ob (vom kath. Lehramt) überhaupt zur Kenntnis genommen wird, was die modernen Humanwissenschaften an Wissen über den Menschen zutage fördern, ist sehr zu bezweifeln." Menschen werde nicht zugestanden, "ihre Neigungen und Zuneigungen
zu leben"

Auch sehr schön: "Was deshalb ansteht, ist die Versöhnung der Kirche mit der Moderne, in der Menschen selbständig entscheiden dürfen..."
Tief blicken lässt auch diese Andeutung: "Wenn im konkreten Leben durchbuchstabiert sein will, was der Glaube an diesen Gott meint, so kann dies nur vor Ort, also ortskirchlich geschehen."
Bezüglich der Zulassungsbedingungen zum Priesteramt: "Es ist darüber nachzudenken, wie angemessen in der Kirche entschieden werden kann." Aha!
Hauptsache, wir sind frei: "Es gibt nichts, über das hinaus Größeres für den Menschen zu denken und zu ersehen wäre als das Recht auf Freiheit."
Was aber sollen uns diese Nebelkerzen konkret sagen?
Wohin genau soll denn die deutsche Extrafahrt gehen?
Da hüllt sich der Professor (vorsichtshalber?) in Schweigen, oder sehe ich das falsch?
Ob Erzbischof Zollitsch damit dem Anliegen der Diskussion um Reformen in der Kirche wirklich einen guten Dienst erwiesen hat?
Allen Teilnehmern an der bis Sonntag tagenden Versammlung wünsche ich Gottes Segen... - und die nötige Klugheit!
Von besonderem Interesse ist in diesem Falle die angekündigte ab-
schließende Stellungnahme des Erzbischofs am Sonntag um 9.00 Uhr vor der Heiligen Messe...

Referat Prof. Striet (rechts im Kasten "Texte zur Diözesanversammlung"
als pdf) --- > KLICKEN !

Hat Erzbischof Zollitsch im Interview mit der "WELT" nicht etwas anderes gesagt? --- > KLICKEN !
Ein Blogger-Kollege entlarvt den Freiheitsbegriff des Professors
--- > KLICKEN ! 

... und hier --- > KLICKEN !
 

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Sind Sie ein freier Katholik, der in der Moderne angekommen ist? Dann könnte Sie das interessieren...

Aktuelle Predigtgedanken und Linktipps --- > BITTE KLICKEN !

Frei sein, als Katholik glauben, tun und lassen zu können, was man selbst für richtig hält - ein wichtiger Aspekt in der richtungweisenden Rede von Prof. Dr. Magnus Striet auf der Freiburger Diözesanversammlung, die laut Erzbischof Zollitsch in Deutschland eine Vorreiterrolle übernehmen soll. Im Laufe des Tages komme ich noch darauf zurück...
Doch erst mal was zum Schmunzeln. Wie das mit der Moderne so ist, wird hier am Beispiel von Einrichtungsideen demonstriert. Viel Spaß!
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Freitag, 26. April 2013

Immer mehr Frauen an der Basis aktiv: Ist die Kirche inzwischen männerfeindlich?

Predigtgarten-Predigt (28.4.) --- > BITTE KLICKEN !

Wohin man in der Kirche vor Ort auch schaut: fast überall haben die Frauen die Mehrheit. Ob es die Anzahl der Gottesdienstbesucher betrifft, die Leitung von Kommu-
niongruppen oder Pfarrgemeinderäte - vielerorts sind immer weniger Männer anzutreffen. Ein Journalist hat (vermeintlich) eine Erklärung dafür, warum Männer einen Bogen um vieles machen, was mit Kirche zu tun hat. Langes Herumsitzen, frommes Reden - das liegt ihnen nicht wirklich. Wenn es dagegen um den Aufbau des Zeltes oder die Betreuung des Grills beim Pfarrfest geht, dann sind sie dabei...

Lesen Sie den Artikel aus dem Archiv des "Predigtgartens"...
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Ich weiß gar nicht, welche Gottesdienst-Vorführung ich schöner finden soll...

Predigtgarten-Predigt für 28.4.  --- > HIER KLICKEN !



...und? Welche Darbietung gefällt Ihnen besser...?

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Grüne Polit-Lachnummer in Berlin wegen eines Frauenquoten-Straßennamens...

Predigtgarten-Predigt für 28.4.: weiter unten!

Seit über einem Jahr tobt in Berlin ein Kampf um einen Straßennamen. Da im betreffenen Stadtteil nichts ohne die Grünen geht und die beschlossen haben, vorerst nur Frauennamen für Straßenschil-
der zuzulassen, gab es in den letzten Monaten ein kabarettreifes Stück Polit-Theater. Das jüdische Museum in Kreuzberg wollte den neuen Platz direkt davor gerne in "Moses-Mendelssohn-Platz" benannt wissen, einem Philosophen.
Nichts da, konterten die Grünen, da muss unbe-
dingt ein Frauenname hin. Das gilt generell so lange, bis die 50-%-Quote bei Straßennamen erreicht ist. Besonders pikant: Die Grünen machten auch mal zwei Ausnahmen: Studentenführer Rudi Dutschke und Haus-
besetzer-"Märtyrer" Silvio Meider...

Wie das Ganze jetzt doch noch ein vermeintliches happy-end bekommt, lesen Sie in den nachfolgenden Quellen:
Frauenquote in Berlin... --- > KLICKEN !
Der Kompromiss --- > KLICKEN ! 
Frauenrechtlerin aber ungeeignet... --- > KLICKEN !

Kurzpredigt in der Morgenmesse des Papstes: Kirche ist keine Bürokratie!

Predigtgarten-Predigt für Sonntag, 28.4.: weiter unten!

Wie darf man sich das eigentlich vorstellen, wenn Papst Franziskus täg-
lich morgens im Gästehaus "Casa Santa Maria" die Heilige Messe feiert? - In nachfolgendem Video können Sie  es ausschnittweise miterleben und zugleich sehen, wie er an die kleine Gottesdienstgemeinde eine kurze Predigt richtet.
Vielleicht auch eine Anregung für den einen oder anderen Priester, auch wochentags ein paar Sätze zu sagen?

Thema des am 24.4. veröffentlichten Ausschnitts aus dem Gottesdienst
ist die Kirche. Papst Franziskus warnt davor, Kirche als Bürokratie, als Organisation zu sehen: Ausschlaggebend sei vielmehr die Liebe, wie in einer Familie.


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Donnerstag, 25. April 2013

Die Freiburger Diözesanversammlung tagt ab heute: Eine ganz spezielle Form von Dialog...?

Predigtgarten-Predigt für 28.4.: weiter unten!

Von heute an bis zum kommenden Sonntag tagt in Freiburg die Diözesan-
versammlung mit über 300 Delegierten aus dem Erzbistum. Das Ereignis ist auch überregional von großer Bedeutung, nicht nur, weil Erzbischof Zollitsch Vorsitzender der Deutschen Bischofs-
konferenz ist. Von der Versammlung dürfte auch eine Signalwirkung aus-
gehen, so oder so. 

Auch "heiße Eisen" wie die Frage des Umgangs mit wiederverheirateten Geschiedenen oder die Rolle der Frau
in bestimmten Bereichen der Kirche werden diskutiert. Alle gesammelten Vorschläge / Empfehlungen der Themengruppen werden am Samstag vorgestellt; für den Sonntagmorgen ist dann vor der Heiligen Messe eine Stellungnahme von Erzbischof Zollitsch dazu vorgesehen.

Manche Teilnehmer blicken da möglicherweise schon weit voraus.
Wie die "Rhein-Neckar-Zeitung" etwa unter der Überschrift "Das Kirchen-
volk verliert langsam die Geduld"
zu berichten weiß, erklärte beispielsweise ein Delegierter vorab: "Wer weiß, vielleicht feiern die Gemeinden irgend-
wann Eucharistie einfach ohne Priester."
- Ach ja, sehr aufschlussreich...!

Ein Blogger-Kollege hat schon mal das Programm studiert, und dabei fiel ihm natürlich auf, dass zufällig (?)  als theologische Referenten nur zwei Professoren mit "Impulsen zum Selbstverständnis der Kirche" aufgeführt sind (Prof. Dr. Striet, Prof. Dr. Walter), die wir noch gut als Verfechter des Professoren-Memorandums in Erinnerung haben, das u.a. heftige Gegen-
reaktionen im Internet auslöste. Seltsam auch die Geheimniskrämerei um vorbereitende Texte, die der Blogger-Kollege aufdeckte.

Dialog in der Kirche ist nur zu begrüßen. Dann sollte er aber auch fair und auf der Basis kirchlicher Lehre geführt werden, finde ich. Aber wir wissen ja bereits: In Freiburg sind nach einer Abstimmung des Erzbistums nicht nur 100 %, sondern sogar 132 % für Dialog...!
Aber als Christ bin ich eigentlich Optimist und bete und hoffe, dass die Versammlung für Kirche und Teilnehmer ein gutes Ende nimmt.
Internetseite der Versammlung  (mit Livestream) --- > KLICKEN !
Domradio: Freiburg als Vorreiter... --- > KLICKEN !
Bloggerkollege sieht Manipulation --- > KLICKEN !
"Rhein-Neckar-Zeitung" --- > KLICKEN !
132 % für Dialog... --- > KLICKEN !


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