Sonntag, 30. Juni 2013

Trennung angedacht: Teilen sich die deutschsprachigen katholischen Blogger demnächst in verschiedene "Lager"?

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", erklärte  Walter Ulbricht 1961 öffentlich, wenige Wochen bevor man doch in Berlin damit begann.
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Steht nun für die deutschsprachigen katholischen Blogger auch eine Art Mauerbau bevor?
Zumindest las ich gerade davon, dass einer der Blogger ernsthaft einen solchen Vorschlag macht:


Dieser öffentlichen Antwort vorausgegangen war, wie man aus obigem Bildschirmfoto schließen kann, ein kleiner Disput mit einer Blogger-Kollegin, über den ich hier schon berichtete ---> KLICKEN !
Nun ist er also auf dem Tisch, der Vorschlag, die katholischen Blogger fein säuberlich zu trennen, freiwillig natürlich. Für die Leser sei eine ge-
wisse "Trennung" bzw. "Zweigbil-
dung"
hilfreich und sinnvoll, lese
ich da.
Aha! - Vermutlich werden die Leser dort wohl so eingeschätzt, dass sie diese Hilfestellung nötig haben.
Der Leser würde so erst gar nicht in die Gefahr geraten, versehentlich ein Blog anzuklicken, das seiner eigenen Grundrichtung ("konservativ", "pro-
gressiv" usw.) nicht entspricht.
Durch die Bildung von zwei oder mehr Blogger-Lagern könnte man es
sich dann als Leser ersparen, vielleicht mal kurz die eine oder andere ungewohnte Denkrichtung zur Kenntnis zu nehmen, die einen in mögliche Gewissenskonflikte stürzen könnte.
Ja, lasst uns die katholische "Blogözese" teilen! -- Ihrem Einfluss in der katholischen Medienlandschaft wird das  zwar nicht guttun, aber Haupt-
sache, wir haben klare Verhältnisse. Schade zwar, dass wir dann mit etwas Mühe wieder auseinanderdröseln müssen, was wir in den beiden Blogger-
listen mühsam vereint haben, siehe HIER und HIER !
Der große Vorteil, dass man die bösen anderen, die Dunkelkatholiken der anderen Fraktion, einfach nicht mehr wahrnehmen muss, überwiegt die Bedenken.

Aber wie könnten die neugebildeten Blogger-Abteilungen konkret um-
schrieben und benannt werden?

Sollte es eine Abteilung der Öster-
reicher geben, inclusive deutsch-
stämmiger Ordenspriester-Blogger
in Klosterneuburg? Wie wäre es mit einer Abteilung ostdeutscher kon-
servativer Blogger? Und wen würden wir bei den norddeutschen Progres-
siven einordnen?
Nicht ohne Grund heißt es, dass der Teufel im Detail stecke. Welche Sank-
tionen könnte man z.B. als Blogger-Gemeinschaft ergreifen, wenn sich ein Blogger-Kollege als Ignorant herausstellt und sich selbst freiwillig falsch einschätzt? Man stelle sich die Katastrophe vor, wenn da plötzlich ein Progressiver in der Liste der Konservativen erscheint und dort sein zer-
störerisches Werk unter dieser Tarnkappe erst recht in die Tat umsetzen kann?! -- Also muss da eine Institution her, die als katholische Qualitäts-
kontrolle dienen kann, ein Unparteiischer gewissermaßen.

Ich fürchte, liebe Mitblogger und Mitbloggerinnen, es liegen schwierige Zeiten vor uns...
(Achtung, dieser Beitrag enthält hohe Anteile von Humor und Ironie!)

Ach, was seid ihr doch für Pechvögel und Unglücksraben...!

Das Wetter ist mies. Man regt sich auf. Der Pfarrer hat schlecht gepredigt. Man regt sich auf. Die bösen progressiven Katholiken (oder konservativen; je nach Bedarf) haben wieder Blödsinn verzapft. Man regt sich auf.
Die Zeitungen haben wieder dummes Zeug geschrieben. Man regt sich auf. Das Auto hat auf dem Supermarktparkplatz einen Kratzer abbekommen. Man regt sich auf....
Leute, geht's  noch??? -- Da gibt es Tausende von Mitmenschen, die jetzt Schmerzen leiden, die Hunger leiden, die um jeden Atemzug mühsam kämpfen müssen, die verzweifelt sind...

Was seid ihr doch für Pechvögel, wenn ihr nicht seht, wie gut es euch eigentlich (noch) geht! *)
In diesem Sinne: Einen schönen Sonntag und ein schönes Restleben...!
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*) Ich beziehe mich da ausdrücklich mit ein.

Samstag, 29. Juni 2013

Ganz/s, ganz/s fromme Sonntagsreden, aber im Alltag nichts dahinter... - ein unangenehmer Vorwurf!

Im morgigen Sonntagsevangelium geht es zur Sache. Jesus nimmt kein Blatt vor den Mund. Es gibt mehrere Interessenten, die auch als Jünger mit ihm gehen wollen. Ihr Wunsch ist durchaus ernst gemeint. Allerdings hat jeder noch eine kleine Einschränkung zu machen... - Lesen Sie dazu die Predigtgedanken aus dem "PREDIGTGARTEN" ---> KLICKEN !
Es ist schon mehr als 150 Jahre her, dass der Christ und Philo-
soph Sören Kierkegaard      das Verhalten der allermeisten Christen mit einer anschau-
lichen Geschichte schmerzlich als pures "Sonntagschristentum" entlarvte:

„Ein Haufen schnatternder Gänse wohnt auf einem wunder-
baren Hof. Sie veranstalten alle sieben Tage eine herrliche Parade. Das stattliche Federvieh wandert im Gänsemarsch zum Zaun, wo der beredtste Gänserich mit ergreifenden Worten schnatternd die Herrlichkeit der Gänse dartut. Immer wieder kommt er dabei darauf zu sprechen, wie in Vorzeiten die Gänse mit ihrem mächtigen Gespann die Meere und Kontinente beflo-
gen haben.
Er vergisst auch nicht, das Lob an Gottes Schöpfermacht zu betonen. Schließlich hat er den Gänsen ihre kräftigen Flügel und ihren unglaub-
lichen Richtungssinn gegeben, dank deren die Gänse die Erdkugel überflogen.
Die Gänse sind tief beeindruckt. Sie senken andächtig ihre Köpfe und drücken ihre Flügel fest an den wohlgenährten Körper, der noch nie den Boden verlassen hat. Sie watscheln auseinander, voll Lobes für die gute Predigt und den beredten Gänserich. Aber das ist auch alles. Fliegen tun sie nicht. Sie machen nicht einmal den Versuch. Sie kommen gar nicht auf den Gedanken. Sie fliegen nicht, denn das Korn ist gut, der Hof ist sicher, und ihr Leben bequem.”       (Die Quelle ist mir leider unbekannt)

Tipp für interessierte Journalisten: Am besten genau hinschauen, bevor man schreibt...!

Predigt u. Linktipps zum 13. Sonntag C ---> KLICKEN !
:
Diejenigen Presse-Profis, die es hinausposaunt hatten, halten sich jetzt fast alle bemerkenswert still. Die Kirche bekam mal wieder eins übergebraten, und nun stellt sich nachträglich raus, dass die Nachricht zumindest teil-
weise falsch war. Der Informant sitzt inzwischen selbst in Haft --->KLICKEN ! 

Mein Artikel dazu, schon bevor man ihn... ---> KLICKEN !
Es empfiehlt sich also für Journalisten, das anzuwenden, was man in der Ausbildung irgendwann mal gelernt hat: Recherche, sprich Checken der Fakten. Hier mal ein ganz praktisches Dokument (pdf) für die hier mit-
lesenden Schreiber  ---> KLICKEN !

Oder für diejenigen, die es noch einfacher brauchen:
Sehen Sie genau hin: Ist das tatsächlich ein Kamel ohne Kopf?
Kann das überhaupt sein? -- Na also, es geht doch! 

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Mangelhaft: Das gestrige Presse-Märchen von der Verhaftung eines Vatikan-Bischofs...

.... Zur online-Abstimmung "Volksaltar 2013" ---> HIER !
Bischof von Salerno ist verhaftet! Polizei nimmt Vatikanbank-Bischof fest! Vatikan-Vertreter wegen Korruptionsverdacht verhaftet! Der Prälat von Salerno wurde verhaftet! -- So und so ähnlich konnte man es gestern in den führenden Medien erfahren.
Nun wissen wir wohl, warum es "Schlagzeile" heißt. Da wird um sich geschlagen. Jeder Satz ein Treffer, oder...??? -- Da soll also ein führender Vatikan-Vertreter oder Vatikanbank-Vertreter (ist ja eh egal) etwa 20 Millionen Euro illegal verschoben haben. Da sieht man mal wieder, wie kriminell es in der Vatikanbank zugeht, oder...?
Das Ganze, was da gegen die Kirche so laut hinausposaunt wurde, hat allerdings einen kleinen Haken. Es stimmt so nicht...

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Weiterlesen? ---> BITTE HIER KLICKEN !

Freitag, 28. Juni 2013

Grandiose Idee??? -- Los, hierher mit den Kommentaren für den Blog XYZ...!

Predigt Hl. Petrus u. Paulus ---> HIER! ~~ Predigt 13. Sonntag C ---> HIER !
:
Vielleicht habe ich das alles auch gaaaaaanz falsch verstanden. So wie ich das derzeit sehe, hat ein katho-
lischer Blogger-Kollege sich geärgert, weil eine Blogger-Kollegin die Kommentarfunktion auf ihrem Blog vorübergehend "dichtgemacht" hat. Sie hatte sich ihrerseits geärgert, weil es nach ihrer Einschätzung beleidi-
gende Leserkommentare gab, und die wollte sie nicht dulden. Nichts leichter als das, dachte sich nun wiederum der zweite Blogger, dann können die Kommentare doch einfach in meinem eigenen Blog "Asyl" bekommen. Er lasse sich schließlich auch "nicht gern das Wort abschneiden".
Daher erklärte er in seinem Blog , er rufe "hiermit alle" auf, die im Blog der Kollegin "nicht zum Zuge gekommen sind", dazu auf, ihre Kommentare doch einfach bei ihm abzuliefern. 

Das war die erste Stufe. Die zweite folgte quasi über Nacht. Da überhaupt keine beleidigenden Kommentare bei ihm angekommen waren, stellte er in Richtung auf seine Kollegin in einem Artikel in seinem Blog als Fazit fest, "das Vorhandensein wirklich beleidigender Äußerungen ist nicht über-
prüfbar."
-- Toll, dachte ich, die Idee ist ausbaufähig. Jeder kann sich da selbst sicher so einige Varianten ausmalen, ohne dass ich hier ins Detail gehen muss...

Meine Meinung:  Das Thema "Kommentare zulassen" in  Blogs ist kom-
plexer, als man auf den ersten Blick meinen könnte. Ein Blogger (Stefan Niggemeier) wurde z.B. gerichtlich verurteilt, weil er nicht verhindert hatte, dass ein anonymer Leser sonntags um 4 Uhr in der Frühe einen beleidi-
genden Kommentar eingetragen hatte. Als er selbst den Kommentar um
11 Uhr am gleichen Tag bemerkte und eilig löschte, war es schon zu spät:
Er kassierte eine kostenpflichtige Abmahnung. Als er dagegen klagte, verlor er auch noch vor Gericht. So gesehen, habe ich volles Verständnis für die Blogger-Kollegin, die ihren Blog sicher auch aus nichtjuristischen Gründen "sauber" halten will...


Lebenspraktisches: Warum es so aussieht, wie es manchmal leider aussieht...

Ich will Sie gar nicht auf die Folter spannen, liebe Leserinnen und Leser. Hier handelt es sich schlicht und einfach um den zweiten und letzten Teil meines Praxis-Ratgebers für Leute, die wissen wollen, warum man Pakete sehr, sehr, sehr gut verpacken sollte...
Den ersten Teil mit entsprechenden Video-Nachweisen gab's am 21.6.
und zwar --->  HIER !

Und nun schauen Sie mal, wie andere Paketdienstler mit viel Freude bei ihrem täglichen Job sind...
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Ob sich die deutschen Bischöfe über das neue Buch von Prälat Imkamp freuen?

Predigt Hl. Petrus und Paulus ---> HIER ! ** Predigt 13. Sonntag C ---> HIER !
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Prälat Wilhelm Imkamp ist bekannt wie ein bunter Hund. Gerne wird der Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild auch als "Lautsprecher Gottes" betitelt. Er hält mit seiner Meinung wirklich nicht hinter dem Berg, egal
ob in seinen Predigten oder z.B. in Talk-Shows. Klartext nennt man sowas heute. Auch die Kirche spart er nicht bei seiner Kritik aus. Sie sei in Gefahr, sich mit der Anpassung an den Zeitgeist selbst überflüssig zu machen. Insbesondere im deutschen Katholizismus seien "suizidale Tendenzen" erkennbar. Große Teile des deutschen Klerus hielten sich noch nicht mal an die vom Kirchenrecht vorgeschriebene Kleiderordnung, vor lauter Angst, irgendwo anzuecken. 

Ein Priester stehe aber in der Nachfolge Jesu Christi und habe die Pflicht, in manchen Dingen ein Zeichen des Widerspruchs zu sein...
Wenn Prälat Imkamp nun sein Buch "Sei kein Spießer, sei katholisch!" vorlegt, dann kann man davon ausgehen, dass man darin keine Ansammlung von Nettigkeiten lesen wird. Wer mal online ein wenig ins Buch rein-
schauen möchte: ---> KLICKEN !

Wilhelm Imkamp: "Sei kein Spießer, sei katholisch!" 160 Seiten, 17,99 Euro, Kösel-Verlag
Hier können Sie einen Eindruck von Prälat Imkamp bekommen:

 

Oder auch hier (ab Minute 11:00 bis etwa 16:00):
 

Aufgeblasener Skandal: Sprengte die Polizei in Rom wirklich einen Prostitutionsring für Priester?

Aktuelle Predigten (29.6. und 30.6.): weiter unten!
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Handelt es sich um einen neuen Vatikan-Skandal oder eher um einen Medien-Skandal?
Viele Zeitungen haben wieder ein Lieblingsthema auf der Pfanne: Die bö-
sen, bösen Geistlichen im Vatikan. Die Zeitung "Corriere della Sera" hatte als erste darüber berichtet, dass der ehemalige Priester Patrizio Poggi die Polizei auf die Spur einer kriminellen Clique gebracht habe, die sich für ihre sexuellen Vergnügungen oft rumänische Roma-Jugendliche für je bis zu 500 Euro besorgte. So weit, so schlecht.
Nach dieser Grundinformation wird es zunehmend verworren. Etliche Zeitungen machen gleich einen "Priester-Prostitutionsring" daraus. Der "FOCUS" glaubt zu wissen, dass der übrigens selbst wegen Pädophilie zu fünf Jahren Haft verurteilte Ex-Priester "in eine Polizeiwache spaziert"  

sei und dort erklärt habe, er wolle die Namen von neun daran beteiligten Geistlichen verraten.
Doch dann muss sehr Seltsames auf dem Revier geschehen sein, denn beim "FOCUS" heißt es nur wenige Zeilen weiter ohne jede Erläuterung: "Die Namen der neun Geistlichen hat Poggi nach Angaben der Zeitung ("Corrie-
re della Sera")
offenbar noch nicht genannt."
- Aha, da macht der Mann also einen Ausflug zur Polizei, will die Namen nennen, macht das aber dann doch nicht, und schon ist der Priester-Prostitutionsring enttarnt. Sensationell!

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Weiterlesen? ----- > HIER GEHT'S WEITER !


Donnerstag, 27. Juni 2013

Na also, geht doch! -- Ansprechende Infos über Papst Franziskus in kurzem Zeichentrick-Video

"Fasse dich kurz!" -- So konnte man es früher in jeder Telefonzelle lesen. Sich kurz fassen und trotzdem das Wichtigste gut verständlich rüber-
bringen, das ist auch eine Kunst! -- Mir scheint, die Macher dieses inzwi-
schen in 15 Sprachen vorliegenden Videos beherrschen sie. Gratulation!

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Wie man Papst und Kardinäle lächerlich macht und wie man Jesus Christus im Backofen zubereitet...

Aktuelle Predigten (29.6. = Petrus u. Paulus / 30.6. = 13. Sonntag C): weiter unten!
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Es fällt nicht schwer, traurige Beispiele dafür zu finden, wie öffentlich immer wieder auf den religiösen Gefühlen der Katholiken herumge-
trampelt wird. In den letzten Wochen zeigte ich gleich mehrere solcher Angriffe. 

Auch heute werden meine Leserinnen und Leser vermutlich den Kopf schütteln über das, was in den kurzen Videos zu sehen ist. Mit den angeblichen "Religioten" kann man es ja machen...
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Wegen der Kruzifix-Zubereitung gab's offensichtlich dann doch noch Ärger... ---> KLICKEN !

Machen Sie mit bei der online-Abstimmung "Interessantester Volksaltar 2013"...!

Aktuelle Predigten (29.6. = Petrus u. Paulus, 30.6. = 13. Sonntag C): weiter unten!
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Nein, es geht hier nicht um erbitterte ideologische  Grabenkämpfe: Das liturgische Heil entweder mit oder aber ohne den Altar zum Volk hin.
Angeregt durch die Diskussionen auf der derzeitigen liturgischen Konferenz in Rom, habe ich mir mal im Internet angeschaut, was den Gläubigen so alles als Volksaltar präsentiert wird.
Das Ergebnis wollte ich meinen Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten. Und wenn Sie schon Altäre anschauen, dann könnten Sie doch eigentlich auch gleich mal mit abstimmen: Welcher ist Ihrer Meinung nach der interessanteste Volksaltar 2013?
Wie Sie unschwer bemerkt haben, habe ich auf Formulierungen wie "häßlichster Altar" verzichtet. Interessant -- das trifft es allemal.

Um eventuelle Probleme mit den Bildrechten bei den gezeigten Altären zu vermeiden, habe ich diese hier nicht abgebildet. Folgen Sie einfach den 14 Links, dann haben Sie eine "interessante" Auswahl. (Meine vielleicht etwas ironischen Kurzbeschreibungen dienen lediglich der besseren Orientierung.)
Abstimmen können Sie bis Sonntag, 7.7. in diesem Blog rechts im Info-Feld. Danke für's Mitmachen - und nehmen Sie das Ganze nicht ernster, als es gedacht ist!
(Noch ein praktischer Tipp: Das Aufrufen von 14 Links macht etwas Mühe, lohnt sich aber. Vielleicht notieren Sie sich während des Durchgangs schon den einen oder anderen "Favoriten" für die Wahl-Entscheidung...)
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Altar Nr. 1: - Das ist kein Klapptisch...! ---> KLICKEN !
Altar Nr. 2: - Tischtennisplatte...? ---> KLICKEN !

Altar Nr. 3: - Kein Hauklotz...! ---> KLICKEN !
Altar Nr. 4: - Ein Freund von IKEA...? ---> KLICKEN !
Altar Nr. 5: - Ganz schön auf Draht...! ---> KLICKEN !
Altar Nr. 6: - Wirklich schön bunt...! ---> KLICKEN !
Altar Nr. 7: - ... aber die Wandfigur ist schön! ---> KLICKEN !
Altar Nr. 8: - Essecke nicht fertig...? ---> KLICKEN !
Altar Nr. 9: - Ecktisch schön bunt...! ---> KLICKEN !
Altar Nr. 10: Krepp-Papier-Rolle...? ---> KLICKEN !
Altar Nr. 11:  Nicht für Grünabfälle...!---> KLICKEN !
Altar Nr. 12: Picknick-Tisch im Grünen...? ---> KLICKEN !
Altar Nr. 13: Wer hat daran rumgedreht...? ---> KLICKEN !
Altar Nr. 14: Was wird LEGO dazu sagen...? ---> KLICKEN ! 

Liturgie-Konferenz "Sacra Liturgia" tagt bis Freitag in Rom: Volksaltar ist auch Thema...

Aktuelle Predigten: weiter unten (29.6. = Petrus u. Paulus, 30.6. = 13. Sonntag C)
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Vom 25. - 28. Juni tagt in Rom eine internationale Konferenz mit Hunderten von Teilnehmern aus ca. 35 Ländern. "Sacra Liturgia 2013" gehört zu den Initiativen des Vatikans zum Jahr des Glaubens und findet
in der Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz statt.
In den ersten beiden Tagen ging es u.a. auch um den sogenannten "Volks-
altar"
, wobei mehrere Referenten darauf hinwiesen, der Altar zum Volke hin sei "das Ergebnis fehlerhafter christlich-archäologischer Forschung und schlechter Theologie" (Msgr. Stefan Heid). Auf einer Extra-Internet-
seite kann man sich über die Tagung informieren, aber auch bei "facebook" und in manchen Blogs:

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"Sacra Liturgia 2013" ---> KLICKEN !
... bei "facebook" mit vielen Fotos ---> KLICKEN !
Meldung bei "Radio Vatikan" ---> KLICKEN !
Päpstliche Universität vom Heiligen Kreuz ---> KLICKEN !
Auch Blogger berichten, z.B. ---> HIER und ---> HIER !

Mittwoch, 26. Juni 2013

Predigt und Linktipps zum 13. Sonntag im Jahreskreis C --- 30.6.2013

Evangelium Lk 9,51-62:
Als die Zeit herankam, in der er in den Himmel aufgenommen werden sollte, entschloß sich Jesus, nach Jerusalem zu gehen. Und er schickte Boten vor sich her. Diese kamen in ein samaritisches Dorf und wollten eine Unterkunft für ihn besorgen. Aber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war.
Als die Jünger Jakobus und Johannes das sahen, sagten sie: Herr, sollen wir befehlen, daß Feuer vom Himmel fällt und sie vernichtet? Da wandte er sich um und wies sie zurecht. Und sie gingen zusammen in ein anderes Dorf.
Als sie auf ihrem Weg weiterzogen, redete ein Mann Jesus an und sagte: Ich will dir folgen, wohin du auch gehst. Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.
Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Laß mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben. Jesus sagte zu ihm:
Laß die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes!
Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber laß mich von meiner Familie Abschied nehmen. Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.


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        MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT

                       Entscheide dich!

Wenn ich Sie jetzt bitten würde, mir spontan die Namen von drei bekannten Sportlern zu nennen, Fußballer natürlich inbegriffen, dann würde Ihnen das wahrscheinlich nicht schwerfallen.
Man kennt diejenigen eben aus den Nachrichten, die irgendwann und irgendwo begeistert als Sieger gefeiert wurden. Ihre Siege verdanken sie allerdings nicht nur ihrem Talent, sondern auch ihrem harten jahrelangen Training. So mancher von den Erfolgreichen nicht nur im Sport hat dafür einen hohen Preis bezahlt, z.B. über viele Jahre nur wenig Freizeit, ständige Verpflichtung zu stundenlangen quälenden Kraftanstrengungen, Verletzungen und oft auch Verzicht auf leckeres Essen und vieles mehr.
Der Erfolg war letztlich nur möglich, indem sie für ihr Leben bestimmte Prioritäten gesetzt haben und diese konsequent verwirklicht haben.
Das war sicher nicht immer leicht, denn mit der Entscheidung für etwas mussten sie sich immer auch gegen etwas anderes entscheiden.
Wenn wir es aber uns recht überlegen, ist unser aller Leben davon geprägt, dass wir tagtäglich auswählen und entscheiden müssen, auch wenn das nicht immer einfach ist. So manche Entscheidung hat sogar Auswirkungen für viele Lebensjahre. Wie schwer fällt es z.B. den meisten Jugendlichen, sich für einen Beruf zu entscheiden! ...

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Predigt zum Hochfest Hl. Petrus und Hl. Paulus --- 29.6.2013

Predigt u. Linktipps 13. Sonntag C (30.6.) folgen heute ca. 20.30 Uhr!
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Evangelium Mt 16, 13-19:
Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!
Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. 

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                GEDANKEN ZUR PREDIGT

                       Doppelspitze

Beide, Petrus und Paulus, starben in Rom unter Kaiser Nero als Märtyrer. Petrus wurde gekreuzigt, Paulus als römischer Staatsbürger hingegen hatte das “Anrecht“ auf einen schnelleren, weniger qualvollen Tod: Ihm wurde der Kopf abgeschlagen. Die Todestage der beiden sind nicht genau bekannt, daher feiern wir heute - wie bereits seit dem Jahre 354 üblich - den vermutlichen Termin der gemeinsamen Übertragung ihrer Reliquien
in eine Katakombe an der Via Appia in Rom.
Petrus und Paulus - Beim Fußballspiel würde man sagen: die beiden waren die Sturmspitze der frühen Christenheit, gewissermaßen eine Doppelspitze bei der Verkündigung des Glaubens. Ihr gemeinsames Ziel: die Ausbreitung des Christentums gemäß Jesu Missionsauftrag.
Dass Petrus dabei der „Mannschaftskapitän“ war, hat auch Paulus immer akzeptiert, obwohl er der erfolgreichere Missionar war. Paulus war ein hochgebildeter Theologe, der vom überzeugten Verfolger der ersten Christen zum glühenden Bekenner und unermüdlichen Verkünder der Frohen Botschaft wurde. Aus der Überzeugung heraus, die Christen seien eine vom rechten Glauben abgefallene jüdische Sekte, hatte er es als besonders gesetzestreuer Pharisäer als seine heilige Pflicht angesehen, sie zu verfolgen und zu vernichten. Sogar an der Steinigung des ersten christlichen Märtyrers Stephanus war er durch seine Zustimmung indirekt beteiligt...

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