Mittwoch, 31. Juli 2013

Predigt-Linktipps zum 18. Sonntag im Jahreskreis C --- 4.8.2013

Urlaubshinweis: Zum 18. Sonntag C (4.8.), zum 19. Sonntag C (11.8.) und zum 20. Sonntag C (18.8.) erscheinen hier ferienbedingt keine eigenen Predigten des Predigtgärtners, sondern nur Linktipps zu anderen Predigten und Materialien. Zu Mariä Himmelfahrt (15.8.) gibt es allerdings eigene Predigt + Linktipps. Zu obigen Sonntagen gibt es online auch keine ältere Predigt des Predigtgärtners.
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Aktuelle Linktipps für 18. Sonntag C (Lk 12, 13-21)
zum direkten Anklicken: 


Gottesdienstentwurf m. Predigt Pfr. Bruno Layr
>>
BITTE KLICKEN !
Predigt Bischofsvikar Dr. Gerhard Reitzinger (pdf)
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Gottesdienstentwurf m. Predigt EO Bamberg (pdf)                 
>> BITTE KLICKEN !                                                   

Predigt Diakon Franz Schuh
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BITTE KLICKEN !
Predigt P. Dr. Benno Kuppler SJ
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BITTE KLICKEN !
Predigt P. Dr. Franz Helm SVD
>> BITTE KLICKEN !

Predigten / Fürbitten der Karl-Leisner-Jugend
>> BITTE KLICKEN !
Predigt Pfr. Dr. Robert Nandiksore (pdf)
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BITTE KLICKEN !
Predigt Prof. Dr. Bernhard Dressler
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Familiengottesdienst Peterskirche Weilheim (pdf)
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  BITTE KLICKEN !
Predigt Pfr. Manfred Mielke (pdf)
>>
  BITTE KLICKEN !
Malvorlage für Kindergottesdienst
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Exegetisch-theologischer Kommentar (pdf)
>> BITTE KLICKEN !
Lektorenhilfen des Kathol. Bibelwerkes
>>
  BITTE KLICKEN !
VIRC Wien: Lesungstexte u. Kurzkommentar (pdf)
>>
BITTE KLICKEN !

Frisch geernteter Humor: Also, wenn Sie darüber nicht schmunzeln, dann kapituliere ich...

Ohne viele Worte: Klicken Sie und freuen Sie sich. Und vor allem einen schönen Tag für Sie!
Flaschenwahlkampf ---> KLICKEN !
Wahlkampf: Der Weg ist das Ziel? ---> KLICKEN !
Hitze-Abwehr: Schnellaufbau-Pool ---> KLICKEN !
Diesen Spruch sollte man sich merken ---> KLICKEN ! 
Ganz großes Sonnenbad... ---> KLICKEN !
Das ist nicht wirklich lustig, oder? ---> KLICKEN !

Gibt es eigentlich auch ein Leben außerhalb des Internets...?

  Linktipps Predigten für 18. Sonntag C (4.8.): heute gegen Abend hier online!
Was so ein richtig begeisterter katholischer Blogger ist, der spürt schon ein Kribbeln in sämtlichen Schreibfingern, sobald etwas Bemerkenswertes passiert. Und davon gibt's genug. Man könnte, man müsste eigentlich ein halbes Dutzend Artikel pro Tag schreiben.
Aber jetzt mal ganz unter uns: So ein Blogger hat in der Regel auch einen Beruf, hat auch eine Familie, hat Hobbys und engagiert sich vielleicht noch anderswo.
Und das, ohne das Problem des auf 24 Stunden begrenzten Tages gelöst zu haben...
Da ist es gut, nicht nur an den Spruch von Papst Johannes XXIII. zu denken, sich nicht zu wichtig zu nehmen.

Zumindest mir tut es gut, so ein bis zwei mal im Jahr ganz bewusst eine Diät einzulegen. Gewissermaßen zu entschlacken. Sich wieder ganz gezielt darauf einzujustieren, dass es im Leben auch noch anderes gibt
als das Internet.
Da bin ich auch mal für die Radikalkur. Kein Internet, kein Telefon. Schweigen und nachdenken. -- Mit anderen Worten, liebe Leserinnen und Leser: Dieser Blog hat ab morgen (1.8.) bis einschließlich Sonntag, den 4.8. absolute Sendepause!

Daran schließt sich dann ein kleiner Familienurlaub an, der für mich in den nächsten zwei Wochen weniger tägliche Artikel bedeutet. 

Es werden für den 18., 19. und 20. Sonntag im Jahreskreis C auch keine eigenen Predigten des Predigtgärtners veröffentlicht, sondern jeweils nur Linktipps zu anderen Predigten. - Ihnen alles Gute, und vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mal so, mal so: Ist Papst Franziskus für manche vielleicht zu spontan?

Niemand kann aus seiner Haut. Der neue Papst ist Südamerikaner, und das merkt man auch. Er hat schon viel frischen Wind in die Kirche gebracht und ist einer, der mit den Medien umgehen kann. Ein Glücksfall!
Seine Sicherheitsleute hat er allerdings manchmal ganz schön ins Schwit-
zen gebracht, und seine spontane Art ist für manche Europäer eher ge-
wöhnungsbedürftig. So erklärte er beispielsweise den Journalisten im Flug-
zeug auf der Hinreise nach Rio, er gebe keine Interviews, wisse aber selbst nicht so genau, warum. Möglicherweise sei ihm das zu anstrengend, wird er von "Radio Vatikan" zitiert. Auf der Rückreise gab er allerdings den Jour-
nalisten durchaus ein solches Interview, zudem noch ein sehr langes. 

Darin zeigte er sich bezüglich Priestertum der Frau erstaunlich kurz an-
gebunden. Diese Tür sei zu, befand er. Merkwürdigerweise ist gerade in Deutschland bisher der übliche Proteststurm weitgehend ausgeblieben.

Vielleicht lag das daran, dass die Medien sich vor allem für seine Bemer-
kungen zur Homosexualität interessierten. Zuerst mal viel positive Auf-
regung darüber, aber inzwischen dämmert es vielen, dass er eigentlich in der Sache nichts Neues gesagt hat.  

Man wird sich daran gewöhnen müssen, dass manche Äußerung, manche Geste missverstanden werden kann. So findet es derzeit im Netz ebenso begeisterte Zustimmung wie deutliche Ablehnung, was er nach Rückkehr
in Rom auf dem Altar deponierte:

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Dienstag, 30. Juli 2013

Amerikanische Forscher entdeckten: Wer sehr gläubig ist, schadet seinem Gehirn...


Gerade hat eine atheistische Seite mal wieder Neuigkeiten-Archäologie betrieben und ihren Lesern einen Artikel präsentiert, der anderswo bereits im Mai 2011 veröffentlicht wurde.
Immerhin erfahre ich so von einer tollen Unter-
suchung der amerikanischen Duke-Universität. Dort will man nämlich herausgefunden haben,
dass bei Menschen, die sehr gläubig sind, die Gefahr besteht, dass sich das Gehirn im Alter schneller als bei weniger gläubigen oder ungläubigen Menschen verkleinert.
Dazu hat man sage und schreibe die ungeheure Menge von 268 Personen interviewt. Darunter waren dann wahrscheinlich jeweils ein paar Dutzend Protestanten, dann sogenannte "wiedergeborene" Protestanten, ebenso ein paar Dutzend Katholiken, die offenbar nicht weiter unterteilt wurden, und einige Dutzend Ungläubige.
Die Ausgewählten ließ man dann ihr eigenes religiöses Leben beschreiben und entdeckte durch wiederholte MRT-Untersuchungen des Gehirns, dass Wiedergeborene und Menschen, die ein religiöses Erlebnis hatten, mehr Gehirnschwund aufwiesen als andere.

Also ein klarer Fall: Viel Glauben führt zu viel Gehirnschwund!
Wie schön, dass Wissenschaft doch so einfach funktioniert. Nur bösartige Kritiker könnten Fragen stellen nach der Zulässigkeit einer Schlussfolge-
rung bei so geringen Zahlen. Nicht angebracht ist dann beispielsweise wohl auch die Überlegung, welche Rolle Ernährung und Lebensweise dazu bei-
tragen. Natürlich gibt es religiöse Fanatiker und Betonköpfe, bei denen wir uns Gehirnschwund durchaus vorstellen können. Vielleicht ist es auch eher umgekehrt: Leute mit auffällig schnellem Gehirnschwund neigen generell zu extremerem Verhalten?

Da fällt mir das Experiment mit der Spinne ein - auch solch ein umwerfender Beweis:
In der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses werden alle Patienten überprüft, ob sie nun die geschlossene Abteilung verlassen dürfen oder weiterhin in Behandlung bleiben müssen. So auch der Patient aus Zimmer 25. Der Patient wird einer Kommission vorgeführt und darf sich äußern.
Er meint, dass er - um die Klarheit seines Verstandes zu beweisen - in letzter Zeit ein außergewöhnliches Tierexperiment aufgestellt habe und daraus wichtige wissenschaftliche Behauptungen beweisen könne. Er holt eine kleine Streichholzschachtel heraus, stellt diese vorsichtig vor sich auf den Tisch, öffnet die Schachtel und... heraus springt eine fette, schwarze Spinne.
"Meine Dame, bitte einen Schritt nach vorn!" sagt der Patient. Die Spinne macht tatsächlich einen Schritt nach von. "Meine Dame, bitte einen Schritt nach hinten!"... die Spinne macht jetzt einen Schritt nach hinten. "Bitte einen Schritt nach rechts!" Die Spinne geht sofort nach rechts.

Die Untersuchungskommission ist begeistert und will nun wissen, welche wissenschaftliche Behauptung sich denn nun aus dieser Dres-
surnummer ergeben würde. Der Patient holt prompt eine kleine Schere aus der Tasche, schnappt sich die Spinne und schneidet ihr alle Beine ab. Dann setzt er den armen Spinnenkörper zurück auf den Tisch.
"Meine Dame, bitte einen Schritt nach vorn!" ... die Spinne rührt sich nicht. "Meine Dame, bitte einen Schritt nach hinten!" ... wieder nichts. Auch zur Seite mag sich die Spinne nicht bewegen. "Und damit ist wissenschaftlich bewiesen: Schneidet man einer Spinne alle Beine ab, so wird sie augenblicklich taub...!!!"
  


Der Artikel von Mai 2011 ----> KLICKEN !

Homosexuelle Priester: "Wir sind Kirche" sieht Befreiungsschlag des Papstes, und beim "STERN" ist man aufgewacht...

"DER SPIEGEL" orientiert sich allzu gerne an der Gruppierung "Wir sind Kirche", wenn es um den Wirbel um das Papstinterview auf dem Rückflug von Rio geht. Wenn man die passende Brille aufgesetzt hat, ist alles klar: Homosexuelle Priester können endlich aufatmen und sollten sich in ihren Gemeinden "outen", denn der Papst hat nichts gegen Homosexualität.
Es sei bemerkenswert, dass der Papst sich hier kein Urteil erlaube, findet "Wir sind Kirche"-Sprecher Christian Weisner folgerichtig: Nun seien die deutschen Bischöfe in der Pflicht...  -- Wer's lesen will ---> KLICKEN !

Inzwischen weiß fast jeder, dass der Papst sich differenzierter geäußert hat. Erstaunlich, dass man sogar beim "STERN" nachgedacht hat. Dort ahnt man, dass hier von vielen Medien mal wieder aus einer Mücke ein Elefant gemacht wurde. ---> KLICKEN !

Nie gesagte Papstworte: "Hoffentlich merkt keiner, dass ich beim Zahnarzt war..."

Es ist immer wieder erfrischend, was da alles in den Weiten des Internets an Videos und fotografischen Schnappschüssen zu finden ist. Meine kleine Serie "Nie gesagte Papstworte" habe ich bereits mit diesem Beitrag begonnen ---> KLICKEN !
Um Missverständnissen vorzubeugen: Es geht hier nicht um Respekt-
losigkeiten, sondern um Humor, und davon haben wir Katholiken bekannt-
lich besonders viel, denn wir haben als Christen und Kinder Gottes gut lachen...

Wenn Sie also eine nette Idee für eine passende Überschrift zum Foto haben, tun Sie sich keinen Zwang an und schreiben einen Kommentar. Hier geht's zum heutigen Foto: ---> KLICKEN !

Der lebenspraktische Tipp der Woche: Wie man einen Bagger ausladen kann...

Das Leben ist viel bunter und überraschender als man manchmal denkt. Selbst das Ausladen eines Baggers kann recht spektakulär sein.
Merke: Dumm kann man sein, aber man muss sich zu helfen wissen...
Viel Spaß und einen schönen Tag!

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Interview sorgt für "tolle" Schlagzeilen: Homosexualität für Papst Franziskus keine Sünde mehr?

Na super! Die katholische Kirche hat nichts mehr gegen Homosexuelle.
Im Gegenteil: Der Papst erklärt auf dem Rückflug aus Rio auf Fragen der Journalisten, er könne Schwule nicht verurteilen. - So oder so ähnlich kommt es in etlichen Medien jetzt jedenfalls rüber, und es gibt auch in der Riege der Politiker gleich einige, die den Sinneswandel der Kirche eiligst beklatschen.


Das Problem ist allerdings, dass bei einigen Machern mal wieder die Schlagzeilen-Sensation wichtiger war als eine korrekte Darstellung. Der Papst hat lediglich die Aussage des Katechismus (vgl. dort Nr. 2357 - 2359) in Erinnerung gerufen, wonach wir homosexuell veranlagten Menschen mit Respekt begegnen sollen und sie nicht ausgrenzen dürfen. Zugleich aber hat er hinzugefügt, dass nicht die homosexelle Neigung das Problem sei, sondern die Ausübung einschließlich der öffentlichen Werbung dafür.  
Wo da ein Sinneswandel der katholischen Kirche und eine Sensation sein sollen, kann ich wirklich nicht erkennen...
Aus dem Katechismus...("Drucken" wegklicken) ---> KLICKEN !


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Montag, 29. Juli 2013

Der Nutzen der Himbeeren für Predigt und Pastoral...

Jetzt ist in vielen Hausgärten nach Abschluss der Erdbeer-Ernte die große Stunde der Himbeeren gekommen. Die regenempfindlichen Früchte war-
ten in diesem Jahr in erfreulichen Mengen darauf, geerntet zu werden. Vom Himbeerpflücken kann man kirchenpraktisch durchaus was lernen:

Als Hobby-Gärtner bin ich dieser Tage immer wieder stundenlang
im eigenen Garten mit der Himbeer-
Ernte beschäftigt. Dieses Jahr gibt's wieder massenhaft Früchte, nach einem Totalausfall wegen Dauer-
regen im Vorjahr.
Eigentlich kann ich von den Him-
beeren eine ganze Menge für die Predigt und für mein Leben als Christ lernen, kam mir gestern beim Pflücken in den Sinn. Auf ganz drastische Weise erlebe ich im Garten Misserfolge, aber wie in diesem Beispiel auch tief beeindruckende Ernten. Dieses Jahr gibt's wieder die suuuuper-
fruchtigen Himbeeren gleich eimerweise. Sie werden zu herrlichem Saft und zu Himbeer-Gelee weiterverarbeitet, den ganzen Winter und darüber hinaus eine süße Erinnerung an einen schönen Sommer.
Doch anfangs sieht das oft gar nicht nach Erfolg aus, auch bei der Ernte.
Da pflückt man und pflückt man, und nach einer Viertelstunde ist gerade mal der Boden des Eimers bedeckt. Da bekommt man von der Natur Geduld beigebracht. Himbeere um Himbeere füllt sich der Eimer, weit mehr als hundertfach. Von den Himbeeren habe ich aber auch gelernt,
dass es für den Ernte-Erfolg auf den richtigen Blick ankommt.
Sie schreien einen nicht an: "Hallo, hier sind wir!" - Sehr oft sind die Früchte hinter Mengen von grünem Laub versteckt. Man findet sie nur durch die Technik des zweiten und dritten Blickes, durch das Ändern
des Blickwinkels, und vor allem auch durch häufiges Bücken. Blickt man von unten in die Himbeerhecke hinein, staunt man immer wieder, wieviel einem bisher verborgen blieb.
So geht's uns in der Kirche auch allzu oft, denke ich mir dann beim Abzupfen der Früchte. Wir sehen, und wir sehen doch nicht. Oft glauben wir nicht an den Ernte-Erfolg. Zu oft hat es uns den Erfolg verregnet. Doch die Himbeeren lehren es uns: Geduld, Geduld - die Ernte wird kommen, und wie...!!!

So schrecklich sieht übrigens die jetzt vom Vatikan verbotene Alte Messe der Franziskaner der Immakulata aus...

In meinem vorigen Artikel berichtete ich kurz über ein zumindest auf den ersten Blick sehr merkwürdiges Verhalten des Vatikans. Einer Ordens-
gemeinschaft ist die Feier der Alten Messe untersagt worden (Artikel weiter unten). Ich bin sehr gespannt, wann wir Details erfahren, die einen solch massiven Eingriff rechtfertigen.

Zwischenzeitlich hier mal zwei Videos darüber, wie jener Orden die Alte Messe feierte:
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Geht der Vatikan jetzt mit Zustimmung des Papstes mit der Brechstange gegen die Alte Messe vor?

Die mir bis jetzt vorliegenden Informationen sind zu spärlich, um mir ein abschließendes Urteil über den Vorgang zu erlauben. Was bis jetzt klar ist: Die vatikanische Ordenskongregation hat massiv in die Leitung und in die Liturgie der Ordensgemeinschaft "Kongregation der Franziskaner der Immakulata" eingegriffen und einen Apostolischen Kommissar für die Leitung der etwa 900 Ordensmitglieder eingesetzt. Außerdem wird der sehr aktiven Gemeinschaft, die sich nicht über Nachwuchsprobleme be-
klagen muss, die Feier der Alten Messe mit Wirkung ab 11. August 2013 untersagt.

Vorausgegangen war eine Eingabe von sechs Ordensmitgliedern an die Ordenskongregation im Vatikan, die darin dem Orden eine übertriebene Neigung zum Alten Ritus unterstellte. Nach Über-
prüfung durch einen Visitator aus Rom entschied man nun, dass nur noch die neue Messform genutzt werden dürfe. Vermutlich will man damit wieder Ruhe in den Orden bringen. 

Damit stellt sich Papst Franziskus aber im Grunde erstmals gegen seinen Vorgänger Benedikt XVI.,
der die Alte Messe ausdrücklich erlaubt hatte.

Das Ganze passt eigentlich überhaupt nicht zu Papst Franziskus, der bis-
her immer zu Dialog und sogar ausdrücklich zur heilsamen Unruhe in der Kirche aufrief.

Weiß jemand von meinen Lesern mehr über den befremdlichen Vorgang?
Sicher hat man im Vatikan auch gute Gründe für diese extreme Maßnahme, aber mir ist leider nichts bekannt darüber.
Näheres z.B. bei "Katholisches.info" ---> KLICKEN !

Dieser Mann freut sich garantiert am meisten, dass der nächste Weltjugendtag 2016 in Krakau stattfindet!

... und zwar handelt es sich um diesen Herrn hier, dessen Amtsbezeichnung ich listigerweise weggelassen habe ---> KLICKEN !
Aber auch alle Touristen, die schon dort waren, bestätigen es: Krakau ist wirklich eine Reise wert!
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Kurzes Abschlussvideo vom WJT in Rio --- Papst Franziskus: So, jetzt seid ihr dran...!

Für die Kirchenkritiker, die den Niedergang und das baldige Ende der katholischen Kirche immer wieder mit Eifer verkünden wie die Zeugen Jehovas den Weltuntergang, müssen die letzten Tage mit 3 Millionen Besuchern beim Weltjugendtag eine einzige Grausamkeit für die Seele gewesen sein.
Uns aber freuen Bilder wie diese:

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Gibt es eigentlich einen Medienpreis für den schlechtesten Artikel über den Weltjugendtag?

Die "Tagesschau" berichtet über drei Millionen  Jugendliche, die an der Copacabana lagern, um an der Vigilfeier mit dem Papst teilzunehmen.
"Es sieht aus wie ein riesiges Schlachtfeld"
, heißt es im öffentlich-recht-
lichen Bericht. "Auch kleine Mauern haben sie aus Sand gebaut", erfährt man, wenn auch das mitgelieferte Foto das genaue Gegenteil beweist. Kulturkampf könnte es geben, aber keine Sorge, denn "zumindest noch nicht" geraten Menschen mit Gewalt aneinander.

Immerhin wird der besagte Artikel danach etwas besser, aber bei solcher Frontberichterstattung ist man schon beeindruckt über die Gefahren für Leib und Leben, die von der katholischen Kirche offenbar ausgehen.
Also, ich finde, dafür hat die Schreiberin einen Preis verdient. Gibt es sowas wie die Goldene Zitrone für Medienberichte?
Aber warten wir erst mal ab, welche Kandidaten noch in Frage kommen. Bewährt haben sich als Anwärter darauf immer auch z.B. die Politik-Magazine im Ersten... 
Katholisches Woodstock der Tagesschau ---> KLICKEN !
Blogger Josef Bordat hat's kommentiert ---> KLICKEN !

Sonntag, 28. Juli 2013

Zu forsche Forscher: Angeblich kein Wunder - Jesus soll über Eis statt Wasser gelaufen sein...

Ganz aktuell findet man in einigen Medien einen Artikel, in dem Forscher aus Florida zitiert werden, die vermuten, dass Jesus überhaupt nicht über das Wasser des Sees Genezareth gelaufen ist. Vielmehr habe sich damals gerade Blitzeis auf dem See gebildet, was man aber aus einiger Entfernung nicht sehen könne. Siehe ---> HIER !
Also erst mal: Die Geschichte läuft schon lange auf der Bartwickelmaschine, so alt ist die "aktuelle" Nachricht. Bereits im April 2006 erschien die Meldung zum ersten Mal, siehe z.B. ---> HIER !

Es soll also richtige Eisschollen gegeben haben, auf denen Jesus damals laufen konnte. Wer dies mal probiert hat, der weiß, was das für eine wacklige, instabile Angelegenheit ist. Das würde sogar ein Blinder mit Krückstock erkennen...
Außerdem wäre es nicht von Nachteil gewesen, wenn die Forscher die betreffenden Bibelstellen Matthäus 14,22-33; Markus 6,45-56; Johannes 6,15-21 gelesen hätten. 
Dann stellt sich zuerst mal die Frage, ob die Jünger ein Boot dabei hatten, das zwischen Eisschollen herumkurvte, ohne dass dabei ein verdächtiges Geräusch bei einem "Treffer" entstand. Und dann soll Jesus sich den im Wasser untergehenden Petrus geschnappt haben, und sie gingen dann ganz normal und gemeinsam mit ihren mindestens 130 kg auf einer Eisscholle zum rettenden Boot zurück?
Und beim Hineinhieven der beiden ins Boot hat niemand der helfenden Jünger die angebliche Eisscholle gesehen?!
Das könnt ihr noch nicht mal meiner Oma erzählen!
Ich vermute mal, nach empfehlenswerter Kontaktaufnahme mit erfahrenen Kennern der Situation vor Ort könnten die Forscher ziemlich schnell kalte Füsse bekommen...!

Nie gesagte Papstworte: "Schau nicht so, lieber Gott, für die Gestaltung der Messe bin ich nicht zuständig...!"

Spontan sein ist seit Papst Franziskus gerade sehr "in". Und so kam mir
die spontane Idee, ab und zu hier in meinem Blog durch Anklicken auf ein Papstfoto zu verlinken, zu dem im Original jeder Text fehlt.
Ebenso spontan werde ich dann ein denkbares, vielleicht auch eher un-
wahrscheinliches Papstwort hinzufügen, welches nicht unbedingt original, aber hoffentlich originell ist. Wer nun als Leser seinerseits spontan mit einer Alternative reagieren will, ist zum Kommentar schreiben eingeladen.

Das heutige Fundstück gibt bestimmt so einiges an Interpretationsmög-
lichkeiten her ---> KLICKEN !

Wo bleibt da der #aufschrei? -- Dreiste Plagiatoren imitieren den Papst...

Während ich mich einerseits vorsichtig auf die heutige Übertragung des Abschlussgottesdienstes mit Papst Franziskus beim Weltjugendtag freue (zu sehen z.B. im Bayerischen Fernsehen ab 14.45 Uhr), entdecke ich zufällig Grauenhaftes in den Weiten des Internets: Offenbar sind unver-
schämte Plagiatoren im Netz unterwegs, die sich die Dreistigkeit erlauben, das Markenzeichen unseres neuen Papstes vor ihren eigenen Karren zu spannen: die Umarmung möglichst vieler Personen in kürzester Zeit.
Also, so eine plumpe Fälschung finde ich doch unerhört!  

(Für die Nicht-Rheinländer: Vorsicht, dieser Beitrag enthält hohe Anteile an Humor!)
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WJT in Rio: Die päpstliche Revolution der Herzlichkeit: ... aber wie geht es weiter?

Predigt u. Linktipps 17. Sonntag C (28.7.) ---> HIER KLICKEN !
:
Heute ist der letzte Tag des rekordverdächtigen katholischen Jugend-
treffens in Brasilien: Mit einem feierlichen Abschlussgottesdienst mit Millionen Teilnehmern geht der Weltjugendtag heute zu Ende.
Gestern bei der Vigilfeier mit dem Papst war die Copacabana wohl so
voll wie noch nie ---> KLICKEN !

Von der Feier und von den Worten des Papstes waren viele Gläubige sehr beeindruckt und berührt, siehe z.B. ---> HIER und ---> HIER !
Doch zuvor hatte Papst Franziskus in der sogenannten "Bischofsmesse" und beim gemeinsamen Mittagessen den versammelten Oberhirten ins Gewissen geredet. Die brasilianischen Kirchenvertreter forderte er zu einem kollegialeren und solidarischeren Stil auf. Außerdem sollten die Bischöfe sich mehr und ganz persönlich um die Priesterausbildung kümmern. - Das war eine bemerkenswert klare Ansage!
Bereits kurz vorher in der Messfeier in der Kathedrale hatte Papst Franziskus auch deutliche Worte an den versammelten Klerus gefunden. Alle müssten ihre Komfortzonen verlassen und sich den Menschen draußen vor den Türen der Kirchen zuwenden: "Wir können uns nicht in unseren Kirchen und Gemeinden einschließen..."
....
Artikel weiterlesen? --- Dann klicken Sie bitte ---> HIER !

So sieht es in der Praxis aus, wenn die Bischöfe alle wirklich mitmachen...

Über den gestrigen Tag beim Weltjugendtag, insbesondere die Ermahnun-
gen des Papstes an die versammelten Bischöfe, schreibe ich heute noch einen Extra-Artikel.

Hier erst einmal das gestrige Choreografie- und Fitnessprogramm für die Bischöfe. Ist es nicht schön, wenn die Bischöfe alle wirklich mitmachen, auch wenn es einige offensichtlich Mühe kostet...?!

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Samstag, 27. Juli 2013

Nun lasst doch die Kleinen auch mal ran...!

Mit diesen Nachwuchstalenten verabschiede ich mich für heute und wünsche Ihnen schon mal einen schönen Sonntag bei weniger als 40 Grad...!
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Ein Medienphänomen: Franziskus hier, Franziskus da, Franziskus überall...

Ob es in Deutschland und anderswo auf der Welt noch irgendjemand gibt, der nicht mitbekommen hat, dass Papst Franziskus sich derzeit beim Welt-
jugendtag in Rio aufhält? -- Allmählich merkt man in den Nachrichten doch, dass etwa 5.600 Journalisten für ihre Redaktionen daheim unter Lieferzwang stehen, wenn sich ihre teure Dienstreise rechnen soll:
Immer mehr Text- und Bildbeiträge gehen rund um die Welt, und Papst Franziskus ist auch dank seiner Art, auf die Menschen zuzugehen, zur Zeit der Liebling der Medien und füllt ein Stück vom berüchtigten Sommerloch. Sei's drum, uns Katholiken freut's...!

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Nein, das Foto täuscht --- der Papst wurde nicht festgenommen!

    Predigt u. Linktipps zum 17. Sonntag C (28.7.) ---> HIER KLICKEN !
:
Zwischendurch eine kleine fotografische Erntemaßnahme beim Weltjugendtag. Viel Freude damit!
Viel Polizei, aber keine Verhaftung ---> KLICKEN !
Ziemlich unliturgischer Ministrant ---> KLICKEN !
Rio: Die Copacabana wurde umbenannt ---> KLICKEN !

Militante Abtreibungs-Befürworter wüten in chilenischer Kathedrale

Wenn manchen Leuten die Argumente ausgehen, greifen sie zur Gewalt.
In der chilenischen Hauptstadt Santiago gab es zuerst mal eine Demo von etwa 5.000 Befürwortern der Legalisierung von Abtreibungen. Doch dann stürmten etwa 200 von ihnen die Kathedrale, in der gerade eine Heilige Messe gefeiert wurde. Es wurde nicht nur herumgetobt und Gottesläste-
rungen gebrüllt, sondern man warf auch Kirchenbänke um, zerstörte einen Beichtstuhl und beschmierte die Kirchenmauern mit Hassparolen.
Nach dem ersten Schock bildeten die Gläubigen Hand in Hand  eine Art menschliche Schutzmauer vor dem Altarraum, um das Schlimmste zu verhindern. Chiles Präsident sprach von einem "feigen Anschlag auf die katholische Kirche".

Vergleiche auch die Informationen ---> HIER und ---> HIER!
Irgendwie scheinen die Aggressionen der Abtreibungsbefürworter um sich zu greifen. Gerade passend kommt die Meldung aus Salzburg, dass öster-
reichische Abtreibungsgegner von einer Gegendemo massiv daran gehin-
dert wurden, ihre angemeldete Demonstration durchzuführen. Die Polizei nahm 34 der Störer sogar fest ---> HIER !

Es gibt doch mehr "Verrückte", als man denkt...

... und zwischendurch mal wieder was aus der großen Abteilung "Heller Wahnsinn & Co.":
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Dagegen sind wir Katholiken ja doch geradezu normal...

Ziemlich luftige Angelegenheit: Aufblasbarer Gottesdienst und kirchlicher Drachenspaß...

   Predigt u. Linktipps 17. Sonntag C (28.7.) ---> HIER KLICKEN !
:
Die Kirche war eigentlich schon immer kundenorientiert. Paulus wartete auch nicht, bis man zu ihm kam, sondern er unternahm z.T. wagemutige Missionsreisen. Als Katholiken sind wir aufgerufen, unseren Glauben zu bekennen und nicht zuletzt durch unser alltägliches Leben zu bezeugen.
Gerade im Urlaub sind die Menschen erfahrungsgemäß offen für Neues, offen für Anregungen. Schon lange bieten die Kirchen daher Urlauber-
seelsorge an, teilweise auch als "niederschwelliges Angebot" auf Kreuz-
fahrtschiffen, auf Flughäfen usw. 

So wundert es nicht, dass es schon viele Jahre auch aufblasbare kleine Kirchen gibt, geeignet für bis zu 60 Personen ---> KLICKEN !
Und auch am Strand gibt's gute Erfahrungen mit relativ unverbindlichen kirchlichen Angeboten, von der Tasse Kaffee bis hin zum Gespräch. Ein Beispiel:
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Es ist sicher auch immer eine Gratwanderung, und im Zweifelsfalle eher positiv zu sehen: Einerseits soll Kirche ganz nahe bei den Menschen sein, andererseits ist sie aber kein Bespaßungs-Institut. Und auch kein Ort, wo der Pfarrer sein Hobby dienstlich ausleben darf...
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Weltjugendtag: Kreuzweg mit dem Papst für unsere Gewohnheit vielleicht etwas zu peppig

"Es war bunt und es war musikalisch" - so beginnt der Bericht von "Radio Vatikan". Siehe ---> HIER ! --- Das trifft es sicher genau: Der gestrige Kreuzweg beim Weltjugendtag enthielt sehr viele szenische Show-Elemente und für europäische Erwachsenen-Ohren vielleicht manchmal etwas zu "sphärische" Musik. Beispiel:
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Wir sollten dabei allerdings berücksichtigen, dass dies eine Veranstaltung war, die nicht auf uns als Zielgruppe abgestimmt war. Die Jugend hat's offenbar sehr angesprochen und nachdenklich gemacht, und genau darauf kommt's letztlich an, oder?
Die Ansprache des Papstes, im Wortlaut übersetzt ---> HIER !
Video-Aufzeichnung (Dauer 2 1/2 Std.!) ---> HIER !

Freitag, 26. Juli 2013

Twitter liefert den eindeutigen Beweis: Gläubige Menschen sind glücklicher als Atheisten...

Es ist mittlerweile hinlänglich bekannt, dass die so beliebten sozialen Netzwerke wie "facebook" und "Twitter" tüch-
tige Sammler und Jäger sind. Objekt ihrer Begierde: möglichst viele Nutzer-
daten. Und diese sind wiederum sehr interessant z.B. für die Werbewirtschaft, die mit den möglichsten genauen Nut-
zerprofilen die Grundlage für gezielte Werbemaßnahmen hat.

Doch auch die Wissenschaft ist längst auf solche Netzwerke aufmerksam geworden. Untersuchungen und Doktorarbeiten beschäftigen sich in-
zwischen damit. Psychologen einer amerikanischen Universität haben unlängst fast zwei Millionen Tweets analysiert, um anhand der benutzten Wortwahl herauszubekommen, ob gläubige Christen oder Atheisten glücklicher sind.

Uns Katholiken erstaunt das eindeutige Ergebnis nicht wirklich.
Klar sind Christen glücklicher! 

Wissenschaftliches gibt es dazu ---> HIER !