Montag, 30. September 2013

Eigentlich haben wir ja heute schon genug gelacht...

... wenn man da bloß an die beiden Videos der Polizei denkt (siehe unten). Aber weil ich sie so nett fand, gibt's als Zugabe noch diese Fundstücke aus dem Netz:
Ein wahrer Freund hilft immer ---> KLICKEN !
Große Koalition? -- Merkel's Schrei ---> KLICKEN !
Fußmatte: Hier wohnt ein Computer-Freak ---> KLICKEN !

Fahrräder: Wollen Sie ein Tandem bauen? ---> KLICKEN !
Der hat da etwas falsch verstanden ---> KLICKEN !
Nutella war gut... ---> KLICKEN !

Hilfe, die Polizei kommt...! -- Videos der Polizei sorgen für jede Menge Spott im Internet

Die Kommentare sind wenig schmeichelhaft: "Ich schäme mich zum ersten Mal in 26 Dienstjahren, Polizist zu sein" oder "Kasperle-Theater" sind guter Durchschnitt für die Art der Reaktionen, die es auf zwei Videos gibt. Die wurden mit Hilfe einer Werbe-Agentur von der Polizei in Nordrhein-Westfalen erstellt und bei "Youtube" präsentiert mit dem Ziel, Nachwuchs für den Dienst bei der Polizei zu gewinnen. -- Ich fürchte, nach diesen Bildern wird sich das manch einer lieber noch mal überlegen...
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Bei den Franziskanern in Assisi gibt es die unglaublichsten Talente: Fr. Alessandro Brustenghi...

Bei meiner gerade laufenden Recherche zum anstehenden Papstbesuch in Assisi stieß ich auf ein ganz erstaunliches Talent, das zu Recht inzwischen von der Musikbranche entdeckt wurde: Der singende Franziskaner-Bruder Alessandro Brustenghi. Alle Achtung...!
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Seit "DER SPIEGEL" über den Limburger Bischof schreibt, sinkt die verkaufte Auflage...!?

"DER SPIEGEL" kann's nicht lassen. Zumindest in der gestrigen online-Ausgabe kann man erfahren, dass die Zahl der Kirchenaustritte im Bistum Limburg seit dem "anhaltenden Skandal" erheblich zugenommen habe.
Die Zahl sei doppelt so hoch wie 2004, "als Tebartz-van Elst noch nicht im Amt war"

Ach ja, mal wieder "DER SPIEGEL". Wie Bloggerkollege Peter Winne-
möller
schon mit Zahlen belegt hat (siehe ---> HIER !), sieht die Wirk-
lichkeit in Form von statistischem Material der deutschen Bischofs-
konferenz etwas anders aus: Nach einer Spitze im Jahre 2009 (= 10727)** sinken die Zahlen von Jahr zu Jahr. Für 2012 wurden nur noch 4453 Austritte registriert. Und vor allem: Man sollte immer auch Vergleiche mit anderen Diözesen anstellen, und da fällt auf, dass es keine signifikanten Unterschiede im Trend gibt. -- Der relativ wenig über Kirchliches infor-
mierte Normalleser wird's vielleicht glauben; Zweck der SPIEGEL-Übung also erreicht?!
Aber wo wir gerade so nett beieinander sind, liebe SPIEGEL-Redakteure, schauen wir uns doch mal den SPIEGEL selbst an. Das lohnt sich. Dort gibt's ja gleich eine ganze Reihe von Problemen (oder heißt das bei euch grundsätzlich "Skandale"?). ---> KLICKEN !

Wie die "Wirtschaftswoche" berichtet, sinkt die Auflage des SPIEGELS seit Jahren, im Einzelverkauf über 40 Prozent!
Wenn ich jetzt ein SPIEGEL-Redakteur wäre, würde ich formulieren:
Das ist so, seit über den Limburger Bischof berichtet wird. Das will
nämlich fast keiner mehr lesen...

**)  HINWEIS/Nachtrag um 15.20 Uhr: 10727 = falsch!
Beachten Sie den Leserkommentar unten!

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"Wirtschaftswoche" über SPIEGEL-Probleme ---> KLICKEN !

Sicher haben Sie Verständnis dafür, dass ich heute vormittag schon berauscht war...

Also, hier bei uns gibt es heute wieder einen dieser wunderschönen Herbst-
tage mit strahlendem Sonnenschein. Als ich mich im Garten des "Predigt-
gärtners"
umschaute, war ich wie berauscht von den Gartenschönheiten, besonders von den prachtvollen Dahlien. Aber sehen Sie selbst: Geht einem da nicht das Herz auf...?
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Franziskus folgt Franziskus: In Assisi nimmt der Papst am Essen in der Armenküche teil

Der Terminplan für den Besuch des Papstes und seiner Begleiter zum großen Franziskus-Fest an diesem Freitag steht schon lange fest. Eine der Einzelheiten wird die etwa 1.000 (!) Journalisten vor Ort wahrscheinlich be-
sonders faszinieren: Papst Franziskus hat sich ausdrücklich gewünscht, dort mittags gemeinsam mit den Armen im CARITAS-Zentrum zu essen. 

Damit wir uns richtig verstehen: Das päpstliche Gefolge nimmt aus Anlass des 800. Geburtstages des hl. Franziskus gemeinsam mit den dortigen Franziskanern an einem richtigen Festessen teil, während der Papst selbst bei der Armenspeisung sitzt. Ein starkes Bild!
Deutlicher kann es der neue Papst kaum machen, dass er dem hl. Franzis-
kus so gut es geht nacheifern will. Mit Sicherheit wird es diesbezüglich auch Stimmen geben, die diese gewollte Provokation lediglich als beson-
ders gelungenes Manöver bei der Medienarbeit des Papstes verbuchen wollen...

Rückblick vor Papstbesuch: 26. September 1997 trifft schlimmes Erdbeben Assisi

Diese Woche Freitag wird Papst Franziskus zu einem feierlichen Anlass in Assisi erwartet: am 4. Oktober wird der 800-jährige Geburtstag des hl. Franziskus festlich begangen. Darüber heute noch mehr. Hier erst einmal eine kurze Erinnerung daran, was vor etwa 15 Jahren geschah:
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Sonntag, 29. September 2013

Vatikan: Nächster Schachzug = Bayer nach C 8...

Na schön: Eigentlich ist er gar kein Bayer, aber er benimmt sich wie einer und kommt daher bei der Bevölkerung gut an. Die Rede ist von Kardinal Marx, Erzbischof von München. -- Hier zwei Video-Eindrücke:
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Der Wahl-Bayer Marx ist einer der acht Kardinäle, die Papst Franziskus vor allem bei der Kirchenreform beraten sollen. Für diese international besetz-
te Kommission hat sich bei den In-
sidern die schlichte Abkürzung "C 8 " (acht Cardinals) eingebürgert. Diese Woche von Dienstag bis Donnerstag trifft sich die Kommission erstmals, wobei die Presseleute damit leben werden müssen, dass deren Haupt-
aufgabe nicht darin besteht, Presse-Erklärungen herauszugeben. Wie das bei Beratern so ist, sind sie letztlich so eine Art Zulieferer für denjenigen, der den Rat erbeten hat, in diesem Falle also für den Papst. Von Unternehmensberatern hat man eigentlich auch nur selten während eines laufenden Prozesses großartige öffentliche Äuße-
rungen vernommen; das wäre eher kontraproduktiv.
Zum Schluss des Treffens ist übrigens geplant, dass diese acht Kardinäle auch mit dem Papst nach Assisi reisen (darüber morgen mehr).

Katholiken schlimmer als BARILLA? --- In unserer Werbung treten keine Atheisten auf...

Nudelfabrikant BARILLA hat bei einigen Leuten, die gerne den Ton angeben, mitten rein ins Fettnäpfchen getreten: Er will in den Werbespots keine Homosexuellen auftreten lassen. Unerhört!? -- Siehe meinen Artikel dazu ---> KLICKEN !
Wenn jetzt aber noch rauskommt, dass Katholiken es seit langem so prak-
tizieren, dass in ihren Videos, die die Schönheit ihres Glaubens darstellen, weder Atheisten noch andere Glaubensgemeinschaften auftreten, werden sie sicher in nicht allzu ferner Zukunft von der Europäischen Union einen Strafbescheid bekommen, mit der Auflage, in kirchlichen Sendungen min-
destens ein Drittel Atheisten mitwirken zu lassen...!? (Ironisch veranlagte Katholiken könnten nun dazu bemerken, dass wir diesen Anteil schon längst erreicht haben, insbesondere bei katholischen Professoren...)

Solch ein wunderschönes Video meinte ich beispielsweise:
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Überraschend: Bei Wohnungsreinigung sind Familien mit kleinen Kindern klar im Vorteil...

In weiten Teilen unserer Bevölkerung herrscht immer noch die Meinung vor, Familien mit ganz kleinen Kindern hätten es besonders schwer.
Dass dem nicht so ist, zeigen die beiden nachfolgenden Kurzvideos.
Sie liefern den schockierenden Beweis, dass in vielen jungen Familien die Ausbeutung des Nachwuchses durch Kinderarbeit (z.B. Fenster putzen) selbst vor den Jüngsten nicht Halt macht. Ein Skandal...!
(Vorsicht, Beitrag enthält Anteile an Humor!) --- Schönen Sonntag noch...!

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Prälat Imkamp: Engel sind Boten Gottes, aber keine "metaphysischen Fledermäuse"...

Der schlagfertige Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild hat ein viel-
beachtetes Buch veröffentlicht. "Sei kein Spießer, sei katholisch!" heißt es. Ich berichtete bereits darüber ---> KLICKEN !
Über die Engel schreibt er darin u.a.:


Wer sich zum Thema "Engel" mit einführenden Infos versorgen will,
dem empfehle ich einen Beitrag der Karl-Leisner-Jugend ---> KLICKEN !

Hier gibt's Hinweise und Linktipps ---> KLICKEN !

Papst Franziskus spricht für den Vatikan ein Tratsch- und Geschwätz-Verbot aus...

"Es sind schon mehr Leute über ihre Zunge gestolpert als über ihre Füße", las ich irgendwo,
und das trifft es auch recht gut. Meistens aus Gedankenlosigkeit oder um sich
interessant zu machen, wird irgendwas dahergequatscht, was
man angeblich hinter vorgehaltener Hand von irgendwem gehört hat. Dass man dabei unter Umständen seine Mitchristen schlecht macht,
wenn man über sie herzieht, wird eben in Kauf genommen.
Auch dem Papst ist das ein Dorn im Auge, und ganz besonders im Vatikan, wo er wahrscheinlich viel Geschwätz erlebt hat. Deshalb hat er es am gestrigen Samstag mal in
aller Schärfe bei einer Heiligen Messe
in den Vatikanischen Gärten formuliert: Der Tratsch sei eine Kriegswaffe des Teufels gegen die Einheit der Kirche und daher "eine Sprache, die man im Vatikan nicht sprechen kann, es ist eine verbotene Sprache..." -- so in seiner Predigt an die Gendarmen des Vatikans. Es sei eine List des Teufels, durch das Geschwätz unter den Christen Zwietracht zu säen. Papst Franziskus wurde ganz konkret: "Wenn du jemanden hörst, der schwätzt, stoppe ihn!... Draußen kannst du quatschen, hier (im Vatikan) nicht...!"

Damit ist klar: Die 10 Gebote gelten auch und erst recht im Vatikan! Wenn wir klug sind,
dann übernehmen wir diesen päpstlichen Rat auch für uns
und unsere eigene Umgebung...


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Artikel bei "Radio Vatikan" ---> KLICKEN !
Kurze Infos über die 10 Gebote ---> KLICKEN !

Katechesekongress des Vatikans: Wo bleiben eigentlich die Papst-(Miss-)Deutungen...?

         Predigt 26. Sonntag C (heute!) ---> HIER KLICKEN !
:
Heute werden auf dem Petersplatz wieder Zehntausende Menschen zum Gottesdienst erwartet, darunter auch etwa 1.600 Teilnehmer aus aller Welt, die seit Donnerstag beim großen Katecheten-Treffen dabei sind. Das Pro-
gramm (pdf) ---> KLICKEN !

Am Freitag sprach Papst Franziskus in einer Audienz zu den versammelten Katecheten. Er erinnerte dabei an den heiligen Franziskus, der alle Mitbrü-
der energisch ermuntert hatte: "Verkündet das Evangelium, zur Not auch mit Worten!" -- Das soll heißen, wie der Papst auch ausführte, dass man seinen Glauben vor allem dadurch bezeugen sollte, wie man lebt und wie man mit anderen umgeht.
Wer den Glauben verkünde, brauche keine Angst zu haben, erklärte Papst Franziskus. Man solle nicht so starr wie eine Statue im Museum sein, son-
dern vielmehr flexibel sein, an die Ränder gehen, Mut und Risikobereit-
schaft zeigen. Ihm sei "eine Kirche, die Unfälle baut, 1.000 mal lieber als eine kranke Kirche".
Na, das könnte doch wieder für bestimmte Leute so etwas wie eine Ein-
ladung sein, wilde Spekulationen über den Papst und seine Ziele loszu-
lassen. Ein sogenannter Reformer, der sich Gottesdienste nach eigenem Muster häkelt, könnte sich genauso an solchen Aussagen bedienen wie Leute, die noch etwas großzügiger sind und gleich den ganzen Katechismus über Bord werfen möchten. Man könnte es doch herauslesen, dass der Papst zu allerlei liturgischen und katechetischen Experimenten geradezu aufruft, um die Menschen an den Rändern der Kirche zu ködern, oder...?

Man wird sich daran gewöhnen müssen, dass man bei Papst Franziskus auch immer zwischen den Zeilen mitdenken muss, was er nicht ausdrück-
lich auch noch erwähnt hat, sonst geht das so aus wie die wilden Inter-
pretationen über seine Äußerungen über Homosexuelle während des Rückfluges vom Weltjugendtag in Rio... 

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Auszug aus seiner Ansprache an Katecheten ---> KLICKEN !

Samstag, 28. September 2013

Wer wird Nachfolger von Erzbischof Zollitsch als Vorsitzender der Bischofskonferenz?

Das ist fast wie in der Politik. Wer als Kandidat zu früh aus der Deckung kommt, kann ordentlich Prügel beziehen. Es gilt als unfein, sich jetzt schon als denkbarer Nachfolger von Erzbischof Zollitsch ins Gespräch zu bringen oder bringen zu lassen. Doch im Februar 2014 ist die Neuwahl fällig.
Wie man so hört, gelten der Münchener Kardinal Reinhard Marx (60) und der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki (56) derzeit als die Favoriten. Während Marx als Berater von Papst Franziskus Pluspunkte für sich geltend machen kann, gefällt das eher bescheidene Auftreten Woelkis so manchem besser. Nach bisherigem Eindruck scheint dieser jedoch momen-
tan nicht allzu interessiert zu sein. Da auch in einigen (Erz-)Diözesen, darunter Köln, demnächst Neubesetzungen anstehen, ist die Situation ohnehin alles andere als übersichtlich und einfach. -- Wer weiß?! Manchmal kommt es auch so, dass die Spekulationen schlicht und einfach Spekulationen bleiben. So könnten beispielsweise auch der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick (63) und der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode (62) durchaus gute Chancen auf diesen wichtigen Posten haben.
Es ist noch lange bis zum nächsten Frühjahr. Bis dahin fließt bekanntlich noch viel Wasser den Rhein runter. Vor allem wird man auch das Reform-
tempo im Vatikan im Blick behalten müssen. Ein deutscher Vorsitzender der Bischofskonferenz, der nicht auf der Linie des Papstes mitdenkt, wäre kein glücklicher Griff.

Gebetsanregung: Der Milchmann Juan und der liebe Gott...

Was der hl. Josefmaria Escrivá seinen Zuhörern als Erlebnis aus seiner Zeit als Beichtvater in einer Kirche in Madrid erzählte, sollte uns alle nachdenk-
lich machen und kann sogar eine Gebetshilfe sein:

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Wiederverheiratete: Deutsche Bischöfe machen 2015 konkrete Vorschläge mit "Blick auf die Realitäten"

Ein Ergebnis der abgeschlossenen Vollversammlung der deutschen Bischöfe in Fulda ist die Ankündigung von Erzbischof Zollitsch vor der Presse,  im nächsten Jahr würden die Bischöfe konkrete Vorschläge für den kirchlichen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen vorlegen, wozu auch das kirchliche Arbeitsrecht gehört. Eine bischöfliche Arbeitsgruppe befasse sich damit. Ihr zu erarbeitender Bericht für 2015 werde "einen Blick auf die Realitäten enthalten und die Not zur Sprache bringen, die heute...besteht".
Zollitsch erklärte, zu diesem ungeschminkten Blick gehöre es auch, das "maßgebliche Eheverständnis" der Kirche einer "kritischen Reflexion" auszusetzen. Dazu gehöre auch die Frage, inwieweit "die persönliche Lebensführung" für ein Beschäftigungsverhältnis in einer kirchlichen Einrichtung maßgeblich sei... ---> KLICKEN !

Na, man will ja nicht vorab pessimistisch denken, aber es ist wohl immer
so eine Sache, wenn man sich in der Kirche an die sogenannten Realitäten anzupassen versucht, oder?

Jedenfalls wird es 2015 spannend, denn schon lange vor den deutschen Bischöfen hat der Vatikan das Thema auf die Tagesordnung gesetzt: Im Herbst 2015 wird sich z.B. eine internationale Bischofssynode mit dem Thema beschäftigen ---> KLICKEN !

Tierschutz: Was macht man mit männlichen Küken? - Die wirft man einfach in die Tonne...!

         Predigt u. Linktipps für 29. Sonntag C (29.9.) ---> HIER KLICKEN !
:
Wir Christen leben mit und in der Schöpfung Gottes. Und wir tragen Verantwortung. Doch immer wieder zeigen die Menschen auch im angeb-
lich doch so fortschrittlichen Westen, wie brutal man aus reiner Geldgier mit den Tieren umgeht.
Vor kurzem erschien mein Artikel über Missstände an Schlachthöfen
--->> BITTE KLICKEN !

Heute können Sie mal sehen, wie man in Hühnerzuchten mit den ge-
schlüpften Küken verfährt, alles unter den Augen der staatlichen Kontrolle. Schämt ihr euch eigentlich nicht...?

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Auf einem anderen Blatt steht allerdings, dass man es mit dem Tierschutz auch übertreiben kann, z.B. durch falsche Behauptungen. So erging es dem Kloster St. Ottilien.  Über den Rindviecherstreit ---> KLICKEN !

Sex-Vorwürfe: Weihbischof von Papst Franziskus aus Klerikerstand geworfen...

Papst Franziskus ist derzeit noch Liebling der Medien. Entzückend, wie er bei Audienzen Leute umarmt und Babys küsst! Und dann noch die schönen Überraschungstelefonate und missdeutungsgeeigneten Äußerungen über Kirche und Homosexuelle...!
Doch es gibt auch durchaus die andere Seite. Papst Franziskus kann und will durchgreifen. Das ist allerdings bei den meisten Medien nicht ganz so beliebt. Wer berichtet beispielsweise schon darüber, dass er einen Priester exkommunizierte? ---> KLICKEN !
Und jetzt ein weiterer Fall, wo der Papst nicht lange gefackelt hat und kur-
zen Prozess gemacht hat: Der peruanische Weihbischof Gabino Miranda Melgarejo wurde wegen Missbrauchsvorwürfen vom Papst mit der höchst-
möglichen Strafe bedacht: Sofortige Versetzung in den Laienstand!

Über den etwas mysteriösen Fall selbst erfährt man derzeit nur wenig. Die "BILD"-Zei-
tung sieht jedenfalls schon mal einen "Sex-Bischof"... - Radio Vatikan meldete, der Papst habe den 53-jährigen Weihbischof "wegen Sünden gegen das sechste Gebot" zur Strafe in den Laienstand versetzt. Wie es heißt, gibt es in den Medien Pädophilievorwürfe, aber sein Vorgesetzter, Erzbischof Pinero zeigte sich überrascht und erklärte, er habe "nie eine Anzeige gegen ihn erhalten". Nun habe die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eingeleitet, nachdem der Beschuldige "unbedachte Handlungen" eingeräumt hatte.

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Artikel in "BILD" ---> KLICKEN !

Was macht Gott eigentlich, wenn ein Engel mal ganz mies drauf ist...?

        Predigt u. Linktipps 29. Sonntag C (29.9.) ----> HIER KLICKEN !
:
Sie wissen ja: Mit Humor geht vieles besser. Und so ist der nachfolgende Video-Beitrag auch gemeint: Da ist ein Engel offensichtlich ganz, ganz übel gelaunt und lässt das den armen Herrn Hessle spüren, der schon Jahr-
tausende in der Hölle gebüßt hat und jetzt geläutert bei ihm um Einlass in den Himmel bittet...  --- Viel Spaß!

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Wahrlich keine leichte Aufgabe: Schutzengel

In der Tradition der katholischen Kirche gilt der September auch als der "Engelmonat". Der 29. September ist z.B. das Fest der Erzengel Hl. Michael, Hl. Gabriel und Hl. Rafael ---> KLICKEN !
Erstaunlich: Etwa die Hälfte der Deutschen glaubt daran, dass es Engel gibt. - Lesen Sie dazu einen Archiv-Artikel des "Predigtgärtners", der auch Linktipps zum Thema enthält. (Weiterer Artikel zum Thema Engel folgt hier noch.) ---> KLICKEN !

Freitag, 27. September 2013

Der Papst mit Beleuchtung, Nutella und der Unterschied zwischen SMART und FDP...

         Predigt u. Linktipps 26. Sonntag C (29.9.) ---> BITTE KLICKEN !
:
So, das haben Sie nun davon, dass Sie diesen Artikel angeklickt haben: Jetzt bekommen Sie eine abendliche wohldosierte Portion Humor ab,
die mir im Internet begegnet ist. Mir hat's gefallen; Mitschmunzeln ist
ausdrücklich erwünscht...

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Papst Franziskus mit Beleuchtung ---> KLICKEN !
Nutella war gut... ---> KLICKEN !
Uhr für mathematisch Begabte ---> KLICKEN !
Bischofskonferenz: Ich will zuerst rein... ---> KLICKEN ! 
Der Unterschied zwischen SMART und FDP ---> KLICKEN !
Nicht jede(r) ist vom Papst begeistert... ---> KLICKEN ! 

Empörendes Video? -- Nudelhersteller BARILLA provoziert Schwule mit Familien-Werbung...

              (So eine von vielen sinnverfälschenden Schlagzeilen in der heutigen Presse)
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Der italienische Nudelhersteller BARILLA traut sich was. In seinen Werbe-
spots zeigt er doch tatsächlich eine ganz normale Familie statt eines homo-
sexuellen Paares. Wenn das keine widerliche Provokation ist...!?

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Aber es kommt noch dicker, und damit hat der Firmenchef einen welt-
weiten Sturm an Empörung ausgelöst: In einem Interview mit einem Radiosender wurde er gefragt, ob er sich auch vorstellen könne, einen Werbespot mit einer Homo-Familie zu produzieren. Nein, das könne
er nicht, meinte er. Er orientiere sich an der traditionellen Familie.
Doch der Reporter ließ nicht locker und erklärte, Schwule äßen doch schließlich auch gerne Pasta. Darauf Herr Barilla wörtlich: "Wenn sie unsere Pasta und unsere Werbung mögen, sollen sie sie essen. Wenn nicht, sollen sie eine andere Pasta essen. Man kann nicht immer jedem gefallen." -- So etwas Selbstverständliches darf man aber heutzutage keinesfalls sagen! 

Gehässige (Leser-) Briefe, demonstratives öffentliches in-den-Müll-kippen von BARILLA-Produkten und ein Kritik-Trommelfeuer der Medien brach über den Fabrikanten herein, sodass er sich öffentlich entschuldigen muss-
te, er habe niemanden kränken wollen und respektiere auch homosexuelle Menschen. Andererseits erklärte er aber auch gleich dazu, es bleibe bei der Werbung mit Familien, wie gehabt.
Sind wir mittlerweile schon fast so weit, dass man Unternehmern vor-
schreiben möchte, Werbung mit Schwulen zu machen?

Interessant sind jedenfalls auch die 96 Leserkommentare zu einem Bericht der "Tagesschau". Ein großer Teil der Schreiber stellt sich über-
raschenderweise (im Gegensatz zu den Medienmachern!) auf die Seite des Nudelherstellers. ---> KLICKEN !

Was unsere eigene Familie betrifft: Morgen kaufen wir einen größeren Vorrat BARILLA-Nudeln...!

Eigenbau-Idee für Gruppen? -- Zwei kurze Zeichentrick-Videos über Messdiener...

Eine nette Idee, oder? -- Sowas könnte man vielleicht auch mit einer kleinen (Ministranten-) Gruppe selber machen...
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Nahrhaft und lecker: Heute ist übrigens der "Tag des Butterbrotes"...!

            Predigt u. Linktipps 26. Sonntag C (29.9.) ---> HIER KLICKEN !
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Heute ist der 27. September 2013. Ein denkwürdiges Datum, denn dieser Tag wurde zum „Tag des deutschen Butterbrotes“ erklärt.
Seit 1999 ist dafür stets der letzte Freitag im September vorgesehen. Dieser Beitrag ist so etwas wie ein Bekenner-Schreiben: Ja, ich gehöre auch zu denen, die täglich brav ihre Brote aufessen. Nach wie vor ist das Butterbrot einfach der nahrhafte Klassiker
in der Arbeitspause, für den Ausflug oder auf dem Schulhof, wenn auch ein harter Verdrängungswettbewerb im Gange ist. Jede Menge Süßigkeiten, fertig verpackte Sandwiches und allerlei Schnellmahlzeiten aus der Tüte wollen beim Kunden die Nr. 1 werden.
Doch zum Glück ist Deutschland immer noch „das Land des Brotes“, mit mehr als 300 Sorten Brot und über 1200 Sorten Kleingebäck absoluter Weltmeister. Selbst Hauswirtschafts-Wissenschaftler sind begeistert: zu fünf bis sieben Scheiben Brot täglich wird geraten, dann stimmt’s mit den Nähr- und Ballaststoffen, vorausgesetzt, man spart am Weißbrot.
In der Brotdose lässt sich die leckere Schnitte gut und umweltfreundlich transportieren, oft vitaminreich ergänzt durch Apfelstücke oder ähnliches. Die gesunde (Zwischen-) Mahlzeit, nicht nur vom Berliner liebevoll „Stulle“ genannt, lässt sich sehr vielseitig belegen, wobei Wurst nach wie vor die
Nr. 1 beim Brotbelag ist.
In diesem Sinne: Lassen Sie es sich schmecken und halten Sie mal inne in Richtung Erntedank…!

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Brotaufstrich-Workshop(!) ---> KLICKEN !
"Schmier mir mal 'ne Stulle..." ---> KLICKEN !
Fallen Butterbrote immer auf die bestrichene Seite? ---> KLICKEN !

Schweinereien in deutschen Schlachthöfen -- auch ein Thema für Christen !?

Wenn das stimmt, was die Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hin öffentlich erklären musste, dann ist das eine Schweinerei: Beim Töten von Schweinen und Rindern komme es in vielen deutschen Schlachthöfen zu unnötigem Leiden der Tiere vor allem durch Fehler beim Betäuben vor dem Schlachtvorgang.
Was sich da im amtsdeutsch so liest: Bis zu 12,5 Prozent der Tiere würden kurz vor dem eigentlichen Schlachten "das Wahrnehmungs- und Empfindungsvermögen wiedererlangen" und so könne es passieren, dass "reagierende oder wache Schlachtschweine in die Brühanlage gelangen", das ist meiner Meinung nach ein richtiger Schocker. Darf das denn wahr sein, dass wegen Stress der Metzger beim Schlachten im Akkord der Tierschutz derart missachtet wird?
Der Verband der Fleischwirtschaft hat der Bundesregierung übrigens daraufhin "Pauschalierungen und Unkenntnis der aktuellen Situation" vorgeworfen. Wenn man entsprechende Videos sieht, ist man sich da aber nicht mehr so sicher...

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Artikel im "FOCUS" ---> KLICKEN !
Grausames Video, heimlich gefilmt ---> KLICKEN !

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Bischöfe: "Viel mehr Frauen" in leitender Position, und dann wird alles besser...?!

          Predigt u. Linktipps zum 26. Sonntag C (29.9.) ---> HIER KLICKEN !
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Auch ich finde es notwendig und richtig, dass die deutschen Bischöfe sich derzeit viele Gedanken darüber machen, wie sie den Anteil an Frauen in kirchlichen Funktionen und an leitender Stelle (z.B. in den Ordinariaten/
Generalvikariaten) zügig und deutlich erhöhen können. Gut also, dass dies ein Schwerpunktthema bei der gestern beendeten
Vollversammlung in Fulda war. Es ist in erster Linie wohl eine Frage der Gerechtigkeit, dass Frauen in deutlich höherer Zahl in der Kirche an Stellen zum Zuge kommen, wo es um mehr geht als um Kommu-
nionkatechese, Küsterdienst und Putzdienst in der Kirche.
Da ist die gestrige Einschätzung von Bischof Bode zutreffend, dass bei den derzeit bereits längst ge-
gebenen Möglichkeiten (z.B. Personaleinstellung
in den Ordinariaten) im Grunde viele Chancen noch ungenutzt seien. Niemand hat in den letzten Jahren einen Bischof daran gehindert, in seinem eigenen Bistum hier vorbildhaft voranzugehen. Doch die Realität sieht (wie auch in anderen Bereichen) eher etwas ernüchternd aus:
Wie aus dem neuen Buch "Als Mann und Frau schuf er sie..." hervorgeht, das als Zusammenfassung des Studientages der Bischofskonferenz jetzt vorgestellt wurde, sind aktuell etwa 13 % der leitenden Funktionen in Ordinariaten mit Frauen besetzt, auf der mittleren Ebene etwa 19 Prozent.
Nun wäre es naiv und simpel, speziell daran messen zu wollen, welchen Einfluss Frauen in der Kirche schon haben. Nach allen eigenen Erfah-
rungen im Berufsleben werden die Arbeitsergebnisse auch nicht auto-
matisch besser, weil da gerade eine Frau am Werke war...

Donnerstag, 26. September 2013

Rosenkranzmonat Oktober: Materialtipps zur Vorbereitung (Bücher, Linktipps)

Der "Predigtgärtner" hat eine ganze Sammlung von Materialtipps als Hilfestellung für die Vorbereitung des Rosenkranzmonats Oktober angelegt. Wenn auch nicht mehr alle Linktipps funktionieren, so ist dieser Archiv-Artikel sicher trotzdem noch eine gute Anregung. Schauen Sie doch einfach mal rein.
---> KLICKEN !

Neu: Wenn Sie mal in Predigt und Linktipps blättern wollen...

Wie Sie wissen, haben die Predigten aus dem ehemaligen "Predigt-
garten"
hier eine neue Heimat gefunden, sprachlich überarbeitet und
mit ganz aktuellen Linktipps zu anderen Predigten und ergänzenden Materialien versehen. Ganz frisch bearbeitet ist dabei der 26. Sonntag C
am 29. September. Den Text sowie verschiedene download-Möglichkeiten finden Sie hier ---> KLICKEN !

Als zusätzliches Angebot finden Sie versuchsweise die aktuelle Version nun hier auch als pdf-Katalog zum Umblättern, realisiert vom Internetdienst "Yumpu". Ich hoffe, das ist eine weitere Hilfe!


Wie tolerant sind Sie? --- Ein interessanter 10-Fragen-online-Test der Evangelischen Kirche

Die evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) geht in der Öffentlichkeits- und Mitgliederarbeit seit vorigem Jahr ungewöhnliche Wege. Vielleicht erinnern Sie sich an die Kampagne vor Weihnachten?
---> KLICKEN !

Jetzt hat man recht clever gemacht das Thema Toleranz in den Mittelpunkt gerückt. Dazu gibt es für alle Kirchenmitglieder Post und außerdem für alle Interessierten eine Extra-Internetseite, bei der man u.a. auch einen Test mit 10 Fragen mitmachen kann, natürlich mit einer Auflösung am Schluss. (Den Test finden Sie auf jener Seite rechts durch Anklicken der ent-
sprechenden Grafik.) Wer neugierig ist... ---> KLICKEN !

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< Natürlich ist es gut, wenn gerade auch Christen ihr Verhalten wie z.B. die Toleranz anderen gegenüber immer mal wieder reflektieren. Ob alle der
10 Fragen der EKHN dabei optimal sind, ist vielleicht auch die Frage.
Und wo vom Glauben her die Grenzen der Toleranz zu sehen sind, sicher auch. Aber immerhin...

Bischöfe sind sauer über "Wir-sind-Kirche": Jüngste Forderungen seien "überflüssig"...

      Predigt u. Linktipps 26. Sonntag C (29.9.):  weiter unten zu finden!
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Deutlich pikiert reagierte gestern die in Fulda tagende Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz auf einen Vorstoß der Initiative "Wir sind Kirche". Wie der bischöfliche Pressesprecher Matthias Kopp er-
klärte, halte man diese Äußerungen für "überflüssig". Die Bischöfe bräuch-
ten keine gesonderte Aufforderung, sich intensiver mit dem Denken von Papst Franziskus auseinanderzusetzen. --- Das kam dann wohl nicht
so gut an...

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Pressesprecher Matthias Kopp ---> KLICKEN !
Offener Brief von "Wir sind Kirche" (pdf) ---> KLICKEN !

Bischöfe und WELTBILD-Verlag: Ist die Kuh nun vom Eis oder nicht...?

Beim WELTBILD-Verlag kriselt es mächtig. Der Konzern in der Hand katholischer Bischöfe ist mit seinen etwa 6.800 Mitarbeitern mitten in einer schwierigen strukturellen Umbauphase hin zu mehr Geschäften über's Internet (mein früherer Artikel ---> KLICKEN ), wird dabei aber von erheblichen finanziellen Engpässen geplagt. Wie es heißt, haben die beteiligten Bischöfe im Laufe der Jahre fast 200 Millionen Euro an Kir-
chensteuermitteln in den Aufbau des Konzerns investiert und werden seit 2011 in schwierigen Zeiten des Buchhandels mit einer Krise konfrontiert. Hinzu kamen Kritik am Sortiment (auch Erotik- und Esoterik-Bücher),
in die sogar Papst Benedikt XVI. mit einstimmte ---> KLICKEN ).
Gestern wurde die einwöchige Vollversammlung der deutschen Bischofs-
konferenz in Fulda für eine Gesellschafterversammlung von WELTBILD unterbrochen. Nachher war man sehr wortkarg. Man habe sich "intensiv und differenziert" mit der Lage beschäftigt, heißt es, und man wolle nun "zeitnah und rasch"(?) handeln. Die Gesellschafter seien sich "ihrer Ver-
antwortung bewusst"

Na, dann hoffen wir mal alle das Beste, damit WELTBILD nicht zur never-ending-story wird. Die deutschen Bischöfe haben jedenfalls auch erfahren, wie schmerzlich es werden kann, wenn man in der freien Wildbahn unserer Wirtschaft tätig sein will. Bleibt auch noch abzuwarten, wie man mit der Forderung von kreditvergebenden Banken umgehen wird, die von den Bischöfen in dieser Situation ein weitergehendes finanzielles Engagement erwarten...

Mittwoch, 25. September 2013

Predigt und Linktipps zum 26. Sonntag im Jahreskreis C --- 29.9.2013


Evangelium Lk 16,19-31:
In jener Zeit sprach Jesus: Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Statt dessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren.
Als nun der Arme starb, wurde er von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt,
wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in seinem Schoß.
Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und schick Lazarus zu mir; er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer. Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, daß du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes.
Jetzt wird er dafür getröstet, du aber mußt leiden. Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, so daß niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte.
Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen.
Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören. Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren.
Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.


          MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT

                           (K)EIN HAPPY-END !


Der folgende Witz ist etwas makaber, aber er passt zum Ernst der Situation im heutigen Evangelium:

Da springen zwei Fallschirmspringer aus 3000 Meter Höhe ab und genießen erst einmal das berauschende Gefühl des freien Falls. Bei 800 Metern wollen sie die Leinen zum Öffnen des Fallschirms ziehen. Doch vergeblich! Auch nach mehreren Versuchen öffnen sich die Schirme nicht. So versuchen sie es bei 500 Metern mit dem Ersatzfallschirm. Unfassbar: auch diese beiden öffnen einfach nicht. Immer wieder probieren sie es, doch es tut sich einfach nichts. Als sie nur noch 200 Meter über dem Boden sind, bekommt der eine Panik und schreit: „O Gott, das ist jetzt unser Ende!“ – Der andere erwidert ganz ruhig: „Warum regst du dich denn so auf? Bis jetzt ist doch alles gutgegangen…!“
Da muss man zuerst einmal schlucken. Bis jetzt ist doch alles gutge-
gangen, glaubt er. Wie kann man nur so naiv sein, denken wir sofort...

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Falls Sie auf die Idee kommen sollten, Papst Franziskus einen Brief zu schreiben...

... dann sollten Sie wissen: Der Papst bekommt im Durchschnitt täglich etwa 2.000 (!) Briefe aus aller Herren Länder. Insbesondere durch die Offenheit des Papstes und durch seine Angewohn-
heit, dann und wann einen der Briefeschreiber persönlich anzurufen, ist die Zahl der Briefe an den Papst rasant angestiegen. Das ist schon daraus er-
sichtlich, dass fast alle Schreiber neuerdings ihre Telefonnummer angeben, wie Pater Benedettini vom Vatikanischen Presseamt dem Nachrichten-
portal "Vatican Insider" verriet. Dabei seien die Anliegen an den Papst sehr verschieden: manche bäten um materielle Hilfe, andere um "moralischen Beistand" oder tröstende Worte.

Die Folge der Briefeflut: Der Papst hat seit September zwei weitere Mit-
arbeiter eingestellt, die Briefe und auch die Pakete mit Geschenken sichten und eine Vorauswahl treffen, was wie zu bearbeiten oder zu archivieren ist.

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Artikel dazu bei "kathweb" ---> KLICKEN !

Frauen am Altar? -- Wie "katholisch.de" mit einem Interview von Kardinal Lehmann umgeht

     Predigt u. Linktipps 26. Sonntag C (29.9.): heute im Laufe des Abends online!
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Kardinal Lehmann hat der Deutschen Presse Agentur (dpa) ein kurzes Interview gegeben. Da ich auch schon so allerhand von ihm an Statements gelesen habe (---> KLICKEN !), bin ich erst einmal leicht zusammenge-
zuckt, als ich die Riesen-Schlagzeile beim offiziellen von den deutschen Bischöfen verantworteten Portal "katholisch.de" sah: Neben dem Foto (ein freudestrahlender 
Kardinal Lehmann) kann man ganz groß lesen: "Ich kann mir Frauen am Altar vorstellen".
Wer allerdings das Interview komplett liest, stellt erstaunt (und beruhigt) fest, dass die Überschrift bei "katholisch.de" wohl doch etwas überzogen ist. Im Text sagt der Kardinal nämlich eher das Gegenteil: Er könne sich zwar auch Frauen am Altar vorstellen (die es im übrigen z.B. schon als Messdienerinnen gibt...!), aber er könne "nicht so ohne weiteres sehen,
wie die Kirche dies verändern kann"
. Es gäbe schließlich Dokumente,
"die einen sehr hohen Rang an Verbindlichkeit haben", die klarstellten, dass Frauen nicht zu Priestern geweiht werden könnten. Eine anders-
lautende Entscheidung würde "die Kirche bis an den Rand einer Spaltung bringen"...  

Meiner Meinung nach ist die Kritik, die jetzt an einigen Stellen im Internet über "katholisch.de" hereingebrochen ist, in der Tat berechtigt. Hier wird mit einer Schlagzeile im Grunde ein falscher Eindruck erweckt. Eine Reihe von Lesern vermuten gar, dass man damit nur Besucher auf die Seite locken und bestimmte Gruppen in der Kirche provozieren wolle. Habt ihr sowas wirklich nötig?