Donnerstag, 31. Oktober 2013

Limburger Protz-Bischof verbringt seine Auszeit im Protz-Kloster (oder so ähnlich)...

Irgendwie lahmen die Pferde der journalistischen Jagdgesellschaft der-
zeit etwas. Der von der öffentlichen Bildfläche verschwundene Limburger Bischof macht es den Schreibern auch nicht leicht. Man weiß jetzt nur, bestätigt durch das Kloster, dass er seit gestern in der Benediktinerabtei Metten bei Deggendorf untergekommen ist. Dort war er früher schon hin und wieder mal.

Da könnte man aber doch wirklich eine prima Skandalgeschichte draus häkeln: Protz-Bischof im Protz-Kloster, das hat doch was, oder? Doch bislang findet das nur die BILD-Zeitung. Die anderen brauchen wohl
noch etwas.

Die Abtei Metten ist wirklich ein Schmuckstück. Da wurde nicht auf den Pfennig geguckt. Wer weiß, vielleicht macht sich Domkapitular Johannes zu Eltz von Limburg aus auch mal auf den Weg dorthin, um sich mal so richtig echten Protz anzuschauen...?
BILD-Artikel ---> KLICKEN !
Abtei Metten: Webcam und noch mehr... ---> KLICKEN !
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So, und nun halten Sie sich fest: die Bibliothek.... aaahh!

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WELTBILD: Bistümer zahlen noch mal 70 Millionen. Wo kommt das Geld eigentlich her?

Der WELTBILD-Verlag im Besitz deutscher Diözesen entwickelt sich zur never-ending-story. Nach Erotikliteratur-Skandal und mahnenden Worten des Papstes schien der Verlag wieder auf Kurs zu kommen. Die Verantwor-
tung für fast 6.800 Mitarbeiter ist schließlich alles andere als ein Klacks. Doch in diesem Jahr gab's wieder reichlich Dramatik: Probleme beim orga-
nisatorischen Umbau des Konzerns und in der Folge auch finanzielle Eng-
pässe. Die Darlehensbanken wurden zusehends nervös.

Ich erinnere an meine früheren Artikel, z.B. HIER und HIER !
Die Bischöfe gaben sich bedeckt und ließen die Katze nicht so wirklich aus dem Sack. Man sehe die Verantwortung und werde sich zeitnah um WELT-
BILD kümmern, hieß es. 

Jetzt wissen wir Genaueres: Die derzeitige Finanzkrise bei WELTBILD
ist so heftig, dass man nicht nur fremde Expertenhilfe mit ins Boot holte, sondern auch einen Kapitalschnitt ankündigen musste und weitere 65 - 70 Millionen Euro Finanzspritze mit kirchlichen Geldern.

Der Laie staunt, und der Fachmann wundert sich: Wo zaubert man so viel Geld her? In der Portokasse wird es ja eher nicht gelegen haben...
Bericht z.B. bei "kath.net" ---> KLICKEN !

Anschauungsunterricht: Von Allerseelen, von Dahlien und vom ewigen Leben...

Der erste Frost hat zumindest in unserer Gegend passend zu Allerheiligen/
Allerseelen zugeschlagen. Im strahlenden Sonnenschein sieht man jetzt ganz deutlich die großen Schäden: Die schönen Blumen im Garten sind
nur noch grüner Matsch.

Andererseits kann man in einem Archiv-Artikel im "PREDIGTGARTEN" untermauert mit eindrucksvollen Fotos nachlesen, was Allerseelen, ewiges Leben und die Dahlien miteinander zu tun haben: ---> KLICKEN !

Reformationstag 31.10.: Die Katholiken fahren heute keine Jauche mehr aus...

           Predigt-Tipps für Allerheiligen -->> HIER KLICKEN !
                  Predigt-Tipps für 31. Sonntag C (3.11.) ---> HIER KLICKEN !
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Die Zeiten haben sich geändert. Manche liebgewordene Tradition gibt es schon seit Jahren nicht mehr. Rein zufällig an Fronleichnam fuhren in unseren gemischt-konfessionellen Dörfern die Protestanten die Jauche (Gülle) auf die Felder, und so sicher wie das Amen in der Kirche geschah Ähnliches am Reformationstag unter besonderer Beteiligung katho-
lischer
Bauern.
Den gegenseitigen Verdruss darüber nahm man in Kauf. Das 1:1 war fair und zementierte den religiösen Status quo. Alles hatte so seine Ordnung, jeder wusste, woran er war und was man tun durfte und was nicht.
Wer sich als katholischer Jüngling etwa auf die Kirmes des evangelischen Nachbardorfes wagte, war entweder masochistisch veranlagt oder einfach nur übermütig. Die Tracht Prügel fiel stets sehr ergiebig aus, und man hatte noch tagelang etwas davon. Sollte ein evangelisches Mädel auf die absurde Idee verfallen, einen echten katholischen Jungmann heiraten zu wollen, war das ein ausgewachsener Skandal und manchmal sogar echt lebens-
gefährlich.

Die Zeiten haben sich geändert. Heute können die wenigen noch aktiven Katholiken und Protestanten ihre Feste feiern,  ohne dass man sich ernst-
haft daran stört. Sollen sie doch ihre Feste haben, die Frommen...!

Und wir anderen machen dann unser Ding, zum Beispiel Halloween. --
Ja, es ist manchmal schon irgendwie zum Gruseln...!

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online-Spiel zum Reformationstag ---> KLICKEN !
Luther-Bonbons... ---> KLICKEN !
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  Ach übrigens, Jauche ausfahren will gelernt sein...!
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   Warnung: Dieser Artikel enthielt Anteile an Humor!
 

Kein Fall für die Security-Leute, aber ein aufdringlicher, handgreiflicher Papst-Fan...

Am Dienstag hatte ich ein Foto gezeigt, wie ein kleiner Junge während einer Veranstaltung auf dem Petersplatz einfach den Papststuhl besetzt. Heute habe ich den Hintergrund dieser Aktion entdeckt: Während des Familientreffens am vergangenen Wochenende war es dem Täter zu langweilig. Seine Eltern waren bei der Versammlung auf dem Petersplatz (siehe auch den heutigen "Luftballon"-Artikel weiter unten) mit einge-
spannt. Was liegt da für einen von der Dauer der Veranstaltung etwas genervten kleinen Jungen näher, als beim Papst persönlich Trost und Zuwendung zu suchen...?

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Männlich? weiblich? oder gar nichts? -- Neue Regelung für deutsche Geburtsurkunden

     Predigten Allerheiligen/31. Sonntag C: siehe Hinweise weiter unten!
Ab morgen tritt die gesetzliche Neuregelung in Deutschland in Kraft:
Bei allen Kindern, die ab 1. November geboren werden, ist die klare Zuordnung zu einem der beiden Geschlechter nicht mehr nötig. In dem Datenfeld, in dem bislang  "männlich" oder "weiblich" zu vermerken war, kann ab sofort in der Geburts-
urkunde auch gar nichts stehen. Damit will man erreichen, dass solche Kinder (man schätzt für ganz Deutschland etwa 300 jährlich), bei denen bei der Geburt ärztlicherseits keine eindeutige Geschlechtszuordnung möglich ist, sich als Erwachsene später selbst entscheiden können, wie weiter zu verfahren ist: Männlich, weiblich, oder nichts von beidem.
Solche Kinder mit "Intersexualität" haben oft ein schwieriges Schicksal
zu ertragen: viele werden oft auf Wunsch der Eltern noch als Kleinkind operiert, um eine Zuordnung zu ermöglichen und befürchtete lebenslange Probleme zu reduzieren. Die Erfahrungen langer Praxis zeigen aber, dass sich solche Mitmenschen oft genug im wahrsten Sinne des Wortes später
in ihrer Haut nicht wohlfühlen.

Ist die neue gesetzliche Regelung also zu begrüßen? - Es werden auch schwere Bedenken dagegen laut...
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... Weiterlesen?... ---> HIER KLICKEN !

Bistum Limburg: Kritiker Johannes von und zu Eltz wird eine Auszeit dringend empfohlen...

Sogar dem offiziellen Portal "katholisch.de" im Auftrage der Deutschen Bischofskonferenz geht das langsam über die Hutschnur. Im Rahmen der Meinungs-Rubrik "Standpunkt" schrieb der Journalist und Chef vom Dienst Steffen Zimmermann mit der offenbar nötigen Schärfe gegen den Frankfurter Stadtdekan und Mitglied des Domkapitels Johannes von und zu Eltz an: Dieser sei seit längerem "einer der erbittersten (!) Gegner des Limburger Bischofs". Mit seinen neuerlichen Aussagen gegen den Bischof und sogar gegen den Papst helfe er niemandem weiter. Im Gegenteil: er torpediere damit die ruhige Aufklärung im Bistum. Er gieße stattdessen immer weiter Öl ins Feuer; "man muss die Frage stellen, welche Interessen er dabei verfolgt." - De facto schade er sich und allen.
Lesen Sie den bemerkenswerten "Standpunkt"... ---> KLICKEN !
Nicht nur ich meine: Im Volksmund sagt man: Nun lass' es aber mal gut sein. Ewiges Nachtreten gehört sich nicht. Die Stimmen werden lauter,
die dem aufgeregten Kirchenmann eine Auszeit dringend empfehlen...


In deutschen Medien kaum beachtet: Papst Franziskus schlägt Sängerin Nena...

Mit ihrem Hit von den 99 Luftballons wurde sie in den 80'er Jahren weltberühmt, die Schlagersängerin Nena. Gegen diese Anzahl hatte der Vatikan am vergangenen Wochenende leichtes Spiel: Trotz der riesigen Menge an diesen hübschen Luftfahrzeugen wirkte es aber gar nicht protzig, als sie allesamt aufstiegen und den Himmel über dem Petersplatz in ein buntes Meer verwandelten. Das Ganze gehörte zu einem internationalen Pilgertreffen für Familien im Rahmen des Jahres des Glaubens.
Sieht ganz toll aus. Viele Fotos gibt's hier (in eines der Fotos klicken und dann jeweils im Foto rechts in der Mitte den weißen Pfeil anklicken für weitere Bilder) ... --> KLICKEN !

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Predigt und Linktipps zum 31. Sonntag im Jahreskreis C --- 3.11.2013


Evangelium Lk 19,1-10:
In jener Zeit kam Jesus nach Jericho und ging durch die Stadt. Dort wohn-
te ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich. Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschen-
menge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein. Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen mußte.
Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muß heute in deinem Haus zu Gast sein. Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf. Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt.
Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück. Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.


           MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT

                            Der Aufsteiger


Wenn jemand sich mühsam hochgearbeitet hat, egal, ob in Sport, Gesell-
schaft oder Beruf, dann sprechen wir gerne von einem Aufsteiger. Er oder sie hat es gepackt. Ein höherer Platz hat so seine Vorteile, und viele träu-
men davon, auch solch ein Position zu erklimmen…
Der Aufsteiger, um den es im Evangelium des heutigen Sonntags geht, der ist gleich mehrmals aufgestiegen.
Und das kam so: Zachäus (eigentlich: Zakchäus) hatte von den römischen Besatzern alle Zollstellen der Oasenstadt Jericho auf dem Weg nach Jerusalem gepachtet – gegen eine hohe Summe, jährlich im voraus zu zahlen, versteht sich.
Nun war er endlich Oberzöllner und ein hartgesottener Unternehmer, der sehr gründlich und rücksichtslos dafür sorgte, dass er selbst dabei kräftig absahnte. Der Zoll war gewissermaßen so etwas wie seine persönliche Goldader. Ein Abzocker war er also, wie es sie heute auch reichlich gibt...

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...Weiterlesen... und zu den download-Möglichkeiten und frischen Linktipps passend zur aktuellen Predigt -->> BITTE HIER KLICKEN !

Durchgeknallt? -- Lebende Tiere in Plastik eingeschweißt, als Schlüsselanhänger...

             Predigt u. Linktipps 31. Sonntag C (3.11.): Heute 20.30 hier online!
     Linktipps und Predigten zu Allerheiligen: ---> HIER KLICKEN !
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Der Mensch ist erfindungsreich, auch wenn es um Geschmacklosigkeiten geht. "DIE ZEIT" berichtet gerade mit Video-Einspieler über einen neuen Trend in China: lebende Tiere werden in Plastik eingeschweißt, als trendy Schlüsselanhänger. Sagt mal: Geht's noch?
Der erschütternde Artikel in der "ZEIT" ---> KLICKEN !

Von wegen Kirchenfinanzierung! -- Auch die "Humanisten" bekommen Geld vom Staat...

         Predigt/Linktipps zum 31. Sonntag C (3.11.): Heute kurz nach 20 Uhr online!
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Für Christen ist die Finanzierung von Atheisten und Humanisten sicher kein vorrangiges Thema. Da aber immer wieder gerne pauschal von ge-
waltigen Zuschüssen des Staates für die Kirchen gesprochen wird, sollte mal ganz abgesehen von den aus früheren Enteignungen abgeleiteten Zahlungsverpflichtungen des Staates (Dotationen) auch mal darauf hin-
gewiesen werden, dass fairerweise auch die Humanisten mit staatlichen Zuschüssen versorgt werden. Das ist hauptsächlich Ländersache.
Die evangelische Nachrichtenagentur "idea" weist aktuell z.B. darauf
hin, dass der "Humanistische Verband" aus den Töpfen des Kultus-
ministeriums nur in Niedersachsen 230.000 Euro jährlich bekommt.

Anderes Beispiel: Der "Humanistische Verband" Bayerns schreibt selbst auf seiner Internetseite, dass man vom Staat wie alle anderen Bildungs-
träger die üblichen Zuschüsse kassiert. Zusätzlich erhalte man für Mit-
arbeiter der Zentrale Geld von der Bundesagentur für Arbeit. Insgesamt mache das bei etwa 100 (!) Mitarbeitern in Bayern etwa 50 % der ent-
standenen Kosten aus.

Ich kritisiere das nicht. Nur sollte man diesen Umstand auch mal öffent-
lich machen, oder?

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Artikel bei "idea" ---> KLICKEN !
Eigene Seite der Humanisten in Bayern ---> KLICKEN !
Atheisten kassieren in Berlin ---> KLICKEN !

Wie lange wollen wir noch wegschauen? -- An vielen deutschen Grabsteinen klebt indisches Kinderblut!

      Predigt u. Linktipps zum 31. Sonntag C (3.11.): Heute ca. 20 Uhr in diesem Blog online!
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Das Thema ist ein skandalöser Dauerbrenner. Alle Jahre wieder. Diesmal greift es ganz aktuell die "Huffington Post" auf: Etwa die Hälfte aller Grabsteine in Deutschland wird aus Indien importiert. Dort werden sie zum großen Teil unter schlimmen Bedingungen hergestellt, und zwar hauptsächlich von Kindern!
Der ehemalige Minister Norbert Blüm sagt es ganz krass, um die Bundes-
bürger und die Politik wachzurütteln: "Wollen Sie, dass Ihre Großmutter unter dem Blut indischer Kinder begraben wird?"

Es ist Bewegung in die Politik gekommen, wie z.B. eine Initiative "Aktiv gegen Kinderarbeit" belegen kann. Und damit ist auch klar, dass z.B. deutsche Städte und Gemeinden über die Formulierung in ihrer Fried-
hofssatzung dazu beitragen können, dass diese Kinder in Indien zukünftig menschenwürdig leben. Vielleicht kommt gar die eine oder andere Pfarr-
gemeinde auf die Idee, mit der zuständigen Kommune darüber ins Ge-
spräch zu kommen? 

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Artikel in der "Huffington Post" ---> KLICKEN !
Initiative gegen Kinderarbeit ---> KLICKEN !
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Warum Sie beim Thema "Sankt Martin" unbedingt an die "Sternsinger" denken sollten...

Sie bereiten einen Gottesdienst zu Sankt Martin vor, oder eine Gruppen-
stunde, oder gar den Martinszug? Dann finden Sie nachfolgend eine ganze Reihe von Anregungen ---> KLICKEN !

Neu entdeckt habe ich verschiedene Tipps von der Laternen-Schablone bis hin zu Rezepten, von der Martinszug-Checkliste bis zum Wortgottesdienst-
vorschlag, und zwar beim Kindermissionswerk "Die Sternsinger".
Ein Blick dorthin lohnt sich! ---> KLICKEN !

Mindestens 130 Millionen?! -- Braucht Kardinal Marx bald auch einen Protz-Termin beim Papst?

Schnappt bald auch die Bischofsprotz-Mausefalle bei Kardinal Marx zu? -- Wie heute bekannt wurde, will Kardinal Marx für das Erzbischöfliche Ordi-
nariat in München kräftig investieren. Bislang ist von 130 Millionen Euro die Rede für einen Neubau in bester Innenstadtlage. Schon im Jahre 2006 hatte Vorgänger Erzbischof Wetter das Filetstück zum Grundstückspreis von 86 (!) Millionen Euro erworben. Nun sollen an dieser Stelle die bisher im Stadtgebiet verteilten Dienststellen des Ordinariats zusammengefasst werden. Na, wenn das mal gut geht...
Artikel in der "Abendzeitung" ---> KLICKEN !

Ach, und das nette Domizil in Rom wollen wir auch nicht ganz vergessen... ---> KLICKEN !

Halloween: Vandalismus, Sachbeschädigung... und ein paar gute Tipps für Christen

               Direkt zu Predigten u. Linktipps für Allerheiligen ---> HIER KLICKEN !
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Alarm: Halloween ante portas! -- Vielerorts ziehen Kinder lärmend von Haus zu Haus und verlangen Süßigkeiten. Wird dieser Forderung nicht nachgekommen, sind mittlerweile Schmierereien und Verwüstungen gar nicht selten, wie die Polizei bestätigt. Im Schutze der Dunkelheit reicht die Liste der Rache-Aktionen vom Böller im Briefkasten bis zum Zerkratzen des Autos. Der Bürgermeister einer Stadt im Elsass hat daher notgedrungen für diesen Abend eine Ausgangs-Sperre für Kinder verhängt. Etliche Anzeigen lagen vor; wer die Tür nicht öffnete, konnte seine Hausfassade mit rohen Eiern verziert sehen. Was Eltern oft gar nicht klar ist: Immer häufiger hat Halloween ein juristisches Nachspiel, wenn z.B. Vandalismus die Folge von Verletzung der Aufsichtspflicht ist. Eltern haften für die Schäden, wenn sie ihre Schützlinge unbeaufsichtigt umherziehen lassen, stellen Anwälte klar.
Und wenn man sich die neuesten Gruseltrends an Häusern in den USA ansieht, bin ich mir auch gar nicht sicher, ob man zukünftig Kinder über-
haupt von Haus zu Haus ziehen lassen sollte... ---> KLICKEN !

Im "Predigtgarten"-Archiv gab's bereits seit langem einige Linktipps. ---> KLICKEN !
Eine aktuelle originelle Initiative von Christen findet sich auch im Internet. Dort liefert man Ideen, wie man die an der Haustür klingelnden Besucher doch verblüffen kann. ---> KLICKEN !

Heftige bischöfliche Blamage: 5.000 Euro aus katholischem Medienpreis für Kirchengegner

Die Atheisten/Humanisten sind ganz aus dem Häuschen über diese Blamage der deutschen Bischöfe und widmen ihr einen langen Artikel: Gestern wurde bei der diesjährigen Vergabe des "Katholischen Medien-
preises"
in der Sparte "Printmedien" eine Journalistin ausgezeichnet und mit 5.000 Euro Preisgeld bedacht, die nicht gerade gut auf die Kirche zu sprechen ist: "Als Frau ärgere ich mich einfach zu oft über die Kirche",
wird sie zitiert.

Zuerst hatte Lara Fritsche Preis und Preisgeld für einen Artikel in der "ZEIT" freundlich angenommen, doch dann erklärte sie vor den 250 geladenen Gästen aus Kirche, Politik und Medien, dass sie ihr Preisgeld dem "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" spenden werde. Dieses entstand erst in diesem Sommer als ausdrückliche Gegeninitiative zum "Marsch für das Leben". Der Gruppierung gehören u.a. Schwulen- und Lesbenverbände sowie die Abtreibungs-Beratungsstellen von "pro familia" an. Die Preisträgerin erklärte zum Entsetzen der Bischöfe, dass Frauen selbst mit allen Konsequenzen frei über ihren Körper bestimmen sollten. 
Diesen medialen Super-GAU konnte die bischöfliche Kommission zur Auswahl der Preisträger wohl nicht vorhersehen. Das ändert aber nichts
an diesem Desaster.

Vielleicht schaut man sich die Preisträger in Zukunft doch etwas genauer an und macht sich über deren Werk wirklich kundig.
Vor Jahren passierte beim "Katholischen Jugendbuchpreis" auch eine ver-
meidbare Panne. Da kam ein Autor für sein Paulus-Buch in die Empfeh-
lungsliste, obwohl das Buch schwerwiegende theologische Fehler und Einseitigkeiten enthielt. Also bitte: Erst prüfen, dann handeln...!

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"Humanisten" amüsieren sich über Bischöfe ---> KLICKEN !
Einseitiges Paulus-Buch empfohlen ---> KLICKEN !

Dienstag, 29. Oktober 2013

Warnung an Papst Franziskus: Bitte aufpassen, der päpstliche Stuhl ist in Gefahr...!

So, es ist mal wieder Abend. Wir atmen tief durch und kommen zur Ruhe. Die ganze katholische Kirche genießt den Feierabend. Die ganze katho-
lische Kirche? -- Nein, da gibt es noch einen kleinen Fleck namens "Vatikan", da wird gerade ganz dreist der päpstliche Stuhl okkupiert.

Schauen Sie doch mal hier ---> KLICKEN !
Besonderer Fall von Muskelkater ---> KLICKEN !
Auch nachts ist der Papst gut bewacht ---> KLICKEN !

Kein Scherz: Demnächst wird im Fernsehen geheiratet, und zwar völlig unbekannte Partner

Eigentlich hätte man es wissen können: Mittlerweile ist keine Idee dumm genug, um nicht doch im Fernsehen verwertet zu wer-
den. Nachdem wir frauen-
suchende Bauern, Big Brother, Dschungelcamps und in Deutsch-
land gesuchte Superstars irgend-
wie (fast) überstanden haben, droht uns wieder Neues: Diesmal haben die Sender "ProSieben/Sat.1" von einem dänischen Privatsender die Rechte abgekauft für ein ganz spezielles Heiraten im Fernsehen. Und das geht so: In der Serie "Married At First Sight", die noch für deutsche Ver-
hältnisse umgearbeitet werden muss, heiraten die Kandidaten Partner,
die sie noch nie zuvor gesehen haben.
Das Ganze ist kein Scherz: die Heiraten sind echt. Man trifft sich tatsäch-
lich zum ersten Mal direkt auf dem Standesamt. Und dann werden die beiden "Glücklichen" natürlich in den folgenden Wochen vom Kamera-
team begleitet...

Ich bin sicher: So wie wir das schon kennen, wird auch diese neue Reality-Show jede Menge Zuschauer anlocken.
Presse-Artikel dazu z.B. ---> HIER !

Johannes von und zu Eltz vom Limburger Domkapitel: Frontalangriff auf den Papst...!

Vielen geht es sicher so wie mir: Wir hatten sooooo gehofft, dass alle be-
teiligten Limburger Führungskräfte die allerletzte Chance nutzen, wieder Ruhe ins Bistum zu bekommen. Doch es wird kräftig weiter gestänkert, wobei sich wieder einmal ein Mitglied des Domkapitels besonders hervor-
tut (siehe auch meine früheren Artikel dazu). War bisher eher die "FAZ" vom anderen Lager für Enthüllungen zuständig, ist jetzt offenbar die "WELT" besser informiert. Journalist Tim Röhn wurde ein sehr auf-
schlussreiches Schreiben des Grafen von und zu Eltz zugespielt, in dem er den Papst angreift wegen dessen Entscheidung bezüglich des Limburger Bischofs. Aber lesen Sie doch selbst... ---> KLICKEN !

Makaber: Drohnenpilot bekommt Urkunde für 1.626 aus der Ferne getötete Feinde...

Solche Leute werden derzeit von den US-Streitkräften dringend gesucht;
es herrscht Nachwuchsmangel für einen "sauberen" Beruf: Sie sitzen schön im Warmen in einem versteckten Bunker z.B. in der Wüste von Nevada und machen im weitesten Sinne so etwas wie jemand, der mit einem Fernlenk-
auto spielt: Sie allerdings beobachten und erschießen beinahe wie in einem der so populären Videospiele jede Menge Feinde und solche, die sie dafür halten.
Die Rede ist von Drohnenpiloten, die ein unbemanntes, mit viel Technik ausgerüstetes Flugzeug meist fast unbemerkt in großer Höhe überall da durch die Gegend steuern, wohin der Einsatzbefehl sie führt. Und dann beobachten sie, steuern und drücken bei Bedarf auch die Knöpfe, die andere Menschen das Leben kosten.

"DIE ZEIT" hat jetzt einen ausführlichen Artikel veröffentlicht über den Drohnenpiloten Brandon Bryant, der bei seinem Ausscheiden aus dem Dienst auch noch eine nette kleine Urkunde bekam: 1.626 Menschen habe er vom Leben in den Tod befördert. Dafür danke man ihm. Er selbst ist allerdings fertig mit den Nerven.
Man sollte es lesen und sich passende Gedanken machen. Vielleicht auch über den Begriff "pervers". ---> KLICKEN !
Es geht natürlich auch mit der "altbewährten" Hubschraubermethode...
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Vergesst Limburg! -- In Köln steht ein Protzbau, der in den meisten Medien aber keiner ist...

         Direkt zu Predigten u. Linktipps zu Allerheiligen: ---> HIER KLICKEN !
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Das überteuerte Diözesane Zentrum in Limburg (das übrigens nur zu einem geringen Teil aus dem Haus des Bischofs besteht) zieht die Medien an wie ein Kuhfladen die Fliegen. Teile der Limburger Diözesanen sind derart von Schamgefühlen geplagt, dass sie das teure Bauwerk für die Zeit nach Bischof Tebartz-van Elst für noch mehr teures Geld umbauen wollen. Zu den bekannten Vorschlägen gesellt sich seit gestern noch ein besonders origineller: geringfügiger Umbau zu einem Seniorenheim für pensionierte und arbeitslose Bischöfe...
Da die Vorstellungen darüber, was Protz ist und was nicht, in großen Teilen der Öffentlichkeit und des Bistums Limburg schon erste Anzeichen einer Katholikenphobie zeigen, werfen wir doch heute mal einen kurzen Blick in Richtung Köln.
Es geht ebenfalls um einen Neubau. Aber der ist überhaupt nicht protzig, zumindest gibt's so gut wie keine mediale Hysterie deswegen. Man wird sich auch hüten, darüber herzuziehen, denn das wäre politisch inkorrekt. Es handelt sich schließlich um die immer noch nicht fertig gestellte Kölner Zentralmoschee!
Wegen Streitereien über Baumängel ist die Eröffnung immer wieder ver-
schoben worden. Die überhaupt nicht protzige Moschee mit den beiden überhaupt nicht protzigen Minaretten (jeweils 55 Meter hoch, also mehr
als 20 Stockwerke!) ist ein Musterbeispiel an baulicher Bescheidenheit; Artikel mit Foto siehe z.B. ---> HIER !

Mickrige 11 Millionen sollte das Gebetshaus mal kosten, inzwischen liegen die Schätzungen bei bescheidenen 38 Millionen Euro, Ende noch offen... 
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Bischofskonferenz: Ab 3. November wieder Internet-Exerzitien für Frauen...

Seit einigen Tagen können sich interessierte Frauen für ein seit Jahren bekanntes online-Angebot anmelden: "EINFACH leben -- einfach LEBEN" heißt das Motto der diesjährigen Internetexerzitien vom 3. November bis 1. Dezember 2013. Dabei handelt es sich um ein Projekt der Frauen-
seelsorge innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz. Innerhalb von vier Wochen wird dabei täglich ein Impuls, eine geistliche Übung, ins Internet gestellt. Es gibt sogar ein begleitendes E-Mail-Abo, sicher auch als Er-
innerungsstütze. Ferner gibt es eine ganze Reihe von "geistlichen Begleite-
rinnen", die auf der entsprechenden Internetseite vorgestellt werden und bei denen man sich zusätzlich zum Grundangebot auch "betreuen" lassen kann.

Am besten schauen Sie einfach mal rein. ---> KLICKEN !

Aachen: Polizei flüchtet vor gewaltbereiter "Gruppe" mit "50-60 agressiven Personen"...

Viele Bürger im problemgeladenen Aachener Ostviertel haben laut "Aachener Zeitung" schlicht und einfach Angst. Aus dem einst liebenswerten Stadtteil ist ein Kriminalitätsschwerpunkt geworden. "Drogen, Diebstahl, Drohungen" - das sind die häufigsten Delikte. Während die Polizei in ihren Berichten gerne von "Gruppen" spricht, schreibt die genannte Zeitung von "Banden", die (laut Artikel vom 1.3.2012) "auf den Straßen ungeniert ihr Unwesen treiben".                        Die Stadt hat seit Jahren mehr als 16 Millionen Euro in dieses Viertel gesteckt für diverse Projekte zur "Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Förderung der Integration". Wie die Zeitung im gleichen Atemzug verkündet, besitzt nach offiziellen Angaben der Stadt etwa ein Drittel der Bewohner dieses Viertels keinen deutschen Pass, wobei der Migrationshintergrund natürlich "noch viel weiter" reicht. Besonders alte Menschen fühlen sich bedroht und auf offener Straße bedrängt. Die Polizei sei viel zu wenig vor Ort präsent. Der katholische Pfarrer im Ostviertel, Markus Frohn, bestätigt das. 
So wie es ganz aktuell aussieht, wird man aber nicht drumherum kommen, seitens der Stadt und der Polizei wesentlich aktiver zu werden. Der Schock vom vergangenen Donnerstag sitzt tief: Nachdem zwei Streifenpolizisten einen per Haftbefehl gesuchten Straftäter entdeckt haben, beginnt eine Verfolgungsjagd, in deren Verlauf sich immer mehr "aggressive Personen" zusammenrotten. Aus der verfolgenden Polizei werden Verfolgte.
Selbst die herbeigerufene Verstärkung muss aufgeben und zieht sich zu-
rück, als sie sich schließlich 50 - 60 gewaltbereiten Leuten gegenübersieht.

Ist das vielleicht schon ein Blick in die Zukunft deutscher Städte? Polizisten, die von Straßengangs gejagt werden? Stadtviertel, die man besser meidet?
Eher nicht. Allerdings sind Politik und Polizei dringend aufgerufen, aus solchen Ereignissen wie in Aachen zu lernen. Dort hat man aktuell mehr
als nur eine Schlacht verloren....

So weit wie in Rio de Janeiro wird es sicher nicht kommen: 
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Montag, 28. Oktober 2013

Wie sehr stinkt Papst Franziskus der Limburger Käse wirklich...?

Es dauerte etwas, bis der Vatikan nach dem Treffen des Papstes mit dem Limburger Bischof Tebartz-van Elst eine Presseerklärung herausgab.
Man formulierte exakt, und wer genau hinsah, konnte einiges herauslesen. Man kennt die vatikanische Diplomatie. Es hat so einiges zu bedeuten, wenn der allererste Satz so lautete: "
Der Heilige Vater ist über die Lage in der Diözese Limburg zu jedem Zeitpunkt umfassend und objektiv infor-
miert worden." 

Man darf diesen einleitenden Satz des Vatikans getrost auch als Signal an die Herren des Limburger Domkapitels werten. Der Papst weiß durchaus, dass es vornehm ausgedrückt ganz verschiedene Motive für das gibt, was seit Monaten in höchsten Limburger Kirchenkreisen geschieht. Das ändert selbstverständlich nichts daran, dass der Limburger Bischof in manchen Dingen nicht sehr klug gehandelt hat.
Was man in Limburg im Jahre 2013 vorgeführt bekam, ist nur die Spitze des Eisbergs. Der eigentliche Konflikt liegt viel tiefer und ist grundsätz-
licherer Natur als die Badewannen-Frage vermuten lässt. Das hat in-
zwischen sogar ein wenn auch sehr geringer Teil der Medien erkannt.
Sehr bemerkenswert ist da ein Artikel in der "WELT", in der Journalist Tim Röhn den vorgezogenen Vorhang mal etwas zur Seite schiebt.
---> KLICKEN !

Auch die Rolle des Domkapitels bei der frühen Bauplanung des Bischofs-
hauses wird dort gestreift; kirchenrechtlich sicher etwas delikat, denn schließlich heißt es in Can. 428 des CIC, während der Sedisvakanz (nach Vorgänger-Bischof Kamphaus) dürfe nichts verändert werden. 

Warten wir jetzt mal das Ergebnis der Prüfungskommission zum Bau
des Diözesanen Zentrums ab. Mit dem Waschen der eigenen Hände in Unschuld sollte man derweil etwas vorsichtig sein...

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Karikatur "Limburger Käse?" mit freundlicher Genehmigung des Rechte-Inhabers. Vielen Dank! Quelle ---> KLICKEN !
 

Kritik an den Kritikern: "Soziale Hinrichtung" des Limburger Bischofs, erklärt von Dr. Michael Schneider-Flagmeyer

In der Internetzeitung "DIE FREIE WELT" erläutert heute Dr. Michael Schneider-Flagmeyer im Interview, wie es derzeit um den Limburger Bischof und um das Bistum steht. Eine sehr kenntnisreiche Wortmeldung! ---> HIER KLICKEN !

Für Kirche und Gott: Ein ungewöhnlicher Flashmob mitten in Paris...

Bei der deutschen Bischofskonferenz hat man manchmal den Eindruck, dass man sie zum Jagen tragen muss. Das mag auch an ihrem internen Zu-
stand liegen. In Frankreich haben die Bischöfe sich jedenfalls schon vor einiger Zeit zu einer recht ungewöhnlichen Werbeaktion entschlossen.
Mit verschiedenen Kampagnen warb man 2012 für Ordensgemeinschaften und Klöster. So gab es z.B. diesen vielbeachteten katholischen Flashmob:

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Ganz schön pfiffig zeigten sich auch die Schweizer Kapuziner, als die Lage wegen fehlenden Ordensnachwuchses immer kritischer wurde. Sie gaben eine originelle Stellenanzeige auf, und zwar mit beachtlichem Erfolg: Im-
merhin 21 Bewerber... ---> KLICKEN !

Manchmal wird es vielleicht auch etwas grenzwertig. In Polen versuchte man es mit Werbung per Modenschau ---> KLICKEN !

ARD berichtet verzerrt: Bischof Fürst (Rottenburg-Stuttgart) wehrt sich mit Gegendarstellung in "Youtube"

Manchmal wünschte ich mir, der Tag hätte 48 Stunden, und  für das Bloggen wären nicht nur so wenige Stunden Zeit zur Verfügung. Ja, der Leser als Kritiker hat mit seinem Kommentar unter meinem vorigen Bei-
trag nicht ganz Unrecht. Aber woher die Zeit nehmen für alles, was eigent-
lich wichtig ist?

So leben wir alle vom Kompromiss. Statt eines ausführlicheren Beitrages über die dreiste verzerrte Darstellung im Magazin "kontraste" vom 24. Ok-
tober muss ich mich beschränken, denn heute stehen einige wichtige Ter-
mine und Gespräche an. Sorry.

Jedenfalls ist klar, was andere Blogger auch schon vermuten: Manche Teile unserer Medien wittern nach ihrem "Erfolg" gegen den Limburger Bischof jetzt Morgenluft. Es wird sich doch noch was finden, was man der Kirche anhängen kann, der man persönlich so distanziert gegenübersteht...
Der Versuch mit einer ziemlich befremdlichen Darstellung der Finanz-
situation im Bistum Rottenburg-Stuttgart ging wohl eher in die Hose. Bischof Fürst ging in die Gegenoffensive, und das ganz clever via "Youtube". Gratuliere!  
(Anmerkung: Den Ton bitte lauter stellen!)

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Ein fairer Presse-Artikel sieht so aus --> KLICKEN !

Limburg: Aktuelle Pressekonferenz des Domkapitels stößt auf sensationelles Nicht-Interesse...

Wir erinnern uns: Nach dem Gespräch des Limburger Bischofs mit dem Papst gab es als Reaktion in Limburg eine Pressekonferenz des Dom-
kapitels
, die in mancherlei Hinsicht bemerkenswert war. Einer von vielen Kommentaren dazu ---> HIER !

Nach dem massiven Presse-Auftrieb vor Ort und der fast flächendeckenden Berichterstattung in Deutschland hätte ich nun erwartet, dass die Men-
schen sich in Scharen dafür interessieren, was diese gut bezahlten Dom-
kapitulare über sich und ihren (Noch-) Bischof zu sagen haben.
Also fahndete ich bei "Youtube" nach Videos über jene soooo wichtige Pressekonferenz. Und traute meinen Augen kaum: Der ausführliche Bei-
trag (42 Minuten) wurde einmal (1 x !) aufgerufen. Wer das wohl war...?
Die Kurzfassung (21 Minuten) ganze 42 mal, und beides wohlgemerkt innerhalb von schon vier Tagen.

Was kann man daraus schließen? --- Richtig: Es liegt eine ganz auffallende Diskrepanz zwischen dem, was die Presse hier aufbläst und dem, was die Menschen tatsächlich interessiert. Das allerdings ist nicht sonderlich neu...

Sonntag, 27. Oktober 2013

Auch eine Idee: Wer zu Sport keine Lust hat, der lässt einfach für sich turnen...

So, und nun zum Entspannen am Abend etwas Sportliches, bei dem Sie sich noch nicht mal sonderlich anstrengen müssen. Obwohl erst wenige Tage im Internet zu sehen, hat das Video dieses Bastlers längst weit mehr als eine Million Zuschauer zu verzeichnen. Alles Faulpelze?
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Sticker-Album "Entdecke die Welt der Bibel" ist bei "Kirche in Not" erhältlich

Die beiden Hauptdarsteller heißen David und Judith. Sie sind Comic-Figuren in einem empfehlenswerten Bibel-Stickeralbum, das von "Kirche in Not" entwickelt wurde. Im Mittelpunkt des Albums stehen bekannte Bibelgeschichten; in spielerischer Form wird hier Wissen rund um die Bibel nahegebracht.
Das neue Bibelstickeralbum ist eine gute Ergänzung zu bereits vorliegenden Materialien von "Kirche in Not" und eignet sich nicht nur für Familien, son-
dern auch für Schulklassen, pfarrliche Gruppen usw.
Die Grundausstattung besteht aus einem Album ("Sammelheft"), das für 2,-- Euro erhältlich ist. Dort können maximal 98 Sticker eingeklebt werden. Diese sind dabei in Tütchen mit je 5 Stickern verpackt, wobei die jeweilige Bestückung zufällig ist. Die Sticker-Tütchen werden in Einheiten von jeweils 5 Stück abgegeben, was also bedeutet, dass man damit 25 Sam-
melsticker erhält. Diese kosten 2,50 Euro.
Da es bei diesem System naheliegt, dass es fehlende und doppelte Bilder gibt, bietet sich das Tauschen untereinander an. - Nähere Infos:
---> HIER KLICKEN !

Eilmeldung: Soll aus dem protzigen SPIEGEL-Verlagshaus ein Jugendzentrum werden?

Zuzutrauen wäre es den Herren aus dem Limburger Domkapitel.
Wie der "SPIEGEL" heute und nicht etwa am 1. April verkündet, in-
zwischen rasch und dankbar von zahlreichen Abschreiber-Medien auf-
gegriffen, prüft das Limburger Ordinariat "und der Klerus" (und das
ist nach Meinung des SPIEGELS das Domkapitel) zukünftige Verwen-
dungsmöglichkeiten des neu erbauten Diözesanen Zentrums. Der "Geld-
geschmack muss weg"
, habe man dem SPIEGEL zugetragen, heißt es.
Und deshalb will man daraus eine Suppenküche, einen öffentlichen Gar-
ten mit Café oder ein Asylbewerberheim machen.
Der Vorschlag würde jedenfalls recht gut in die hysterische Debatten-Landschaft passen. Man könnte für ein paar weitere Millionen umbauen und dann irgendwo anders für den alten oder den neuen Bischof das nach früheren Angaben des Domkapitels (ausgerechnet diese Herren waren es doch, die den Bauvorschlag eilig und mit Nachdruck nach dem Abgang von Bischof Kamphaus betrieben!) so dringende Domizil für den Bischof ganz neu für noch ein paar weitere Millionen errichten.
Man ist wirklich bei der neuen SPIEGEL-Nachricht schon beinahe ver-
sucht, sich danach zu erkundigen, was denn da neuerdings im Domkapitel eigentlich für ein Kraut geraucht worden ist...

Aber vielleicht kann der SPIEGEL bei dieser Gelegenheit auch mal über sein eigenes Protz-Quartier nachdenken? Wie wäre es z.B. mit einem Jugendzentrum? 
Fotos von der "bescheidenen" SPIEGEL-Unterkunft --> HIER !
SPIEGEL-Artikel über angedachten Umbau in Limburg --> HIER !

Tierversuche: "Ich kann solche Bilder nicht mitansehen!" -- Hier gibt's eine Alternative...

Als Christen sind wir für das mitverantwortlich, was mit Gottes Schöpfung tagtäglich passiert. Manches, was uns dabei bezüglich des Umgangs mit Tieren an unangenehmer Wahrheit aufgetischt wird (manchmal auch in diesem Blog, beispielsweise HIER und HIER !), wollen zarte Gemüter (das ist nicht abwertend gemeint!) lieber gar nicht erst sehen.
In diesem Falle ist das nachfolgende Video sicher eine gute Idee: Es zeigt die Problematik der zahlreichen Tierversuche ohne Bilder gequälter Tiere. Auch als Zeichentrickfilm ist das Ganze sehr informativ, finde ich.
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Reinfall! - Es gibt Tage, da geht auch Priestern alles schief, und dann filmt auch noch einer...

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Kostenexplosion beim Berliner Flughafen: Tausende treten aus Staatsbürgerschaft aus...?!

        Direkt zur Predigt 30. Sonntag C (heute): ---> HIER KLICKEN !
                 Direkt zu Predigten u. Linktipps Allerheiligen ---> HIER KLICKEN !
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Also, nur mal rein theoretisch angenommen, die Medien würden das Milliarden-Desaster beim immer noch im Bau befindlichen neuen Flug-
hafen Berlin-Brandenburg so gezielt in den Mittelpunkt ihres Interesses rücken wie den Bau des Limburger Diözesanen Zentrums, dann müssten die Zeitungen täglich voll sein davon. Der Limburger Bischofssitz, dessen Verteuerung derzeit von einer Kommission untersucht wird, kostet knapp 31 Millionen Euro. Das ist zuviel, aber es ist noch nicht einmal so viel wie die monatlichen Mehrkosten des Flughafens durch die Verzögerung der Eröffnung, die derzeit mit etwa 35 Millionen Euro angegeben werden.

Das Gesamtprojekt wurde anfangs mit 1,7 Milliarden Euro errechnet, mittler-
weile wird befürchtet, dass 5 Milliar-
den nicht reichen
werden. Hinter der Verteuerung und Verzögerung stehen auch persönliche Dramen. So haben manche zukünftigen Ladenbesitzer Kredite aufgenommen, ihr früheres Ladenlokal gekündigt, Einrichtungen und Waren bestellt und stehen nun vor dem Nichts. Das Milliardengrab wird letztlich vom Steuerzahler finan-
ziert, da wäre es doch eigentlich logisch, dass parallel zu den Kirchenaus-
tritten in Limburg jetzt Tausende aus Protest ihre deutsche Staatsbürger-
schaft abgeben, oder...?

Man darf sich jedenfalls so seine Gedanken darüber machen, wie es kommt, dass die Medien diesen Riesenskandal so relativ wenig beachten. Da wird kein Aufsichtsratsvorsitzender (Klaus Wowereit) fertiggemacht
wie der Bischof, da wird nicht vom SPIEGEL mit versteckter Kamera nachgetreten usw.
In kirchliche Finanzen mischt man sich dagegen nach Herzenslust ein, auch und gerade dann, wenn man mit Kirche nichts am Hut hat. Es stellt sich da auch die Frage nach der moralischen Anständigkeit, falls es so et-
was bei manchen Journalisten gibt...

Schauen Sie sich mal einige Hintergrundinfos zum Berliner Flughafen-
chaos an. Es kann allerdings sein, dass Ihnen dabei übel wird.

Lesen Sie HIER und HIER und HIER und HIER !