Samstag, 30. November 2013

Ich wünsche Ihnen allen Jesus-Ohren und die Sehnsucht des Advents...!

            Predigt u. Linktipps zum 1. Adventssonntag ---> KLICKEN !
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Wenn man einen Radiosender nicht empfangen kann, ist das wohl kaum ein Beweis dafür, dass es diesen Sender nicht gibt. Mehrere Gründe für dieses Versagen sind denkbar. Vielleicht hat man gar kein Radio, kein Empfangsgerät. Oder man hat es überhaupt nicht eingeschaltet.
Oder einen anderen Sender eingestellt. Oder man hält sich in einer Gegend auf, wo die Empfangsqualität so schlecht ist, dass man so gut wie nichts mitkriegt. 

Niemand von uns käme aber dabei auf die Idee, den Sender dafür verantwort-
lich zu machen oder dessen Existenz zu leugnen.

Wir selbst sind auch so ein Empfangs-
gerät. Ob wir aber unser inneres Radio so eingestellt haben, dass unsere Ohren auch wirklich zu Jesus-Ohren werden?

Ich wünsche es uns allen jedenfalls von Herzen für den kommenden Advent. Schalten wir uns für Jesus ein und gehen wir auf Empfang.
Lassen wir uns zur Vorbereitung von der Sehnsucht des Advents anstecken! 

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Wehrloser Riesen-Weihnachtsbaum auf dem Petersplatz: Der Papst lässt ihn elend sterben!

Schon wieder tut sich ein neuer Skandal in der katholischen Kirche auf: Nicht nur Protz in Limburg, sondern auch Protz vor dem Vatikan!
Wie alle Jahre, so wird auch diesmal ein mindestens 30 Meter hoher Weihnachtsbaum und eine große Krippenlandschaft auf dem Petersplatz aufgestellt. Die Arbeiten dafür beginnen planmäßig am kommenden Montag, 2. Dezember:
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Doch diese frevelhafte Tat, in die auch der Papst verwickelt ist, weil er das nicht unterbunden hat, wird jetzt vor der Weltöffentlichkeit schonungslos an den Pranger gestellt: Umweltschützer wie "Der Theologe" (ehemaliger evang. Pfarrer, jetzt freischaffend) machen uns mit einem Schlag klar, wie hier rücksichtslos ein Leben einem langen Siechtum preisgegeben wird, bis der Baum schließlich qualvoll stirbt. Eine Forstbotanikerin und Professorin der Uni Göttingen hat nämlich herausgefunden, dass der Baum noch lebt, so lange die Zellen des Stammes noch ausreichend Wasser enthalten.
Der Baum stirbt wie unter Folter einen entsetzlich qualvollen Austrock-
nungstod, der sich über viele Tage hinzieht. Der Todgeweihte wird völlig unvorbereitet gefällt, ohne dass man ihm vorher mit einfühlsamen Worten beisteht, und dann geht es auf eine lange Reise, bis man ihn an seinem Sterbeplatz künstlich mit Seilen sichern muss, weil er sich nicht mehr aus eigener Kraft aufrecht halten kann. So ist diese Hinrichtung eines einst so stolzen Baumes ein Symbol für die Gefühlslosigkeit des männerdominier-
ten Vatikans und eine himmelschreiende Sünde!
Und auch die Christen alle, die unter dem Vorwand, Weihnachten feiern zu wollen, die Wälder auf barbarische Art plündern, sollten sich was schämen!

(Ich habe da unter anderem einen Artikel des besagten Theologen beinahe großzügig zusammengefasst und stilistisch auch noch etwas griffiger ge-
macht. Link zum Original ---> HIER !)

Leute, Mitbürger, Katholiken! - Unterlasst ab sofort bitte auch das Essen von Salat und Früchten!
Ist es wirklich nicht klar, was ihr da für ein Gemetzel anrichtet? Schaut sie euch doch an, wie sie leiden, nachdem sie mit scharfen Messern oder abge-
pflückt ihrer Lebensgrundlage beraubt wurden. Wenn der  eben noch putz-
muntere Salat nur schreien könnte, dann würde euch sein Todeskampf nicht so mitleidlos dastehen lassen. Seht doch, wie er sich dann in seinen letzten Stunden und Tagen noch aufbäumt, um nicht sterben zu müssen, und dann welkt er doch dahin, weil ihr ihn nur wegen eurer unersättlichen Gier geköpft habt, den Kopfsalat. Pfui!

Falls Sie mal eine richtig große Kathedrale bauen möchten: Hier ist der Praxistipp dafür...

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In letzter Zeit habe ich mich in loser Folge immer mal wieder mit dem Thema Kirchbau und moderne Kirchengebäude beschäftigt. Heute sehen Sie  einen sehr ungewöhnlichen Mönch in Spanien, der inzwischen welt-
bekannt geworden ist.
Seit 1961 (!) baut Justo Gallego Martinez unermüdlich und zumeist ganz alleine an einer richtig großen Kathedrale. Die Baustoffe werden ihm ge-
schenkt oder stammen vom Schrottplatz.
Man weiß irgendwie nicht so recht, ob man darüber den Kopf schütteln
soll oder sein Gottvertrauen bewundern  soll. Entscheiden Sie selbst.  -- Hier ein Pressebericht ---> KLICKEN !

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Papst Franziskus ist "Mann des Jahres 2013", zumindest in einer speziellen Disziplin...

Heute gibt's meine Internetfundsachen ausnahmsweise schon mittags. Kein Wunder, denn die Lifestyle-Zeitschrift "GQ" hat den Papst zum Mann des Jahres 2013 gemacht, zumindest in seiner Spezialdisziplin "telefonieren". ---> KLICKEN !
Die beeindruckendsten katholischen Bärte ---> KLICKEN !
Ist das ein Autofahrer-Adventskalender? ---> KLICKEN !
Ein weiser Spruch von früher ---> KLICKEN !
Christliches wird politisch unkorrekt. Und wer als Schüler böse Wörter sagt, muss zum Direktor ---> KLICKEN ! 
Es ist gerade ungünstig, lieber Gott, please hold the line... ---> KLICKEN !

Weihnachtseinkäufe haben begonnen - hier aufschlussreiche Video-Beweise aus den USA!

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Viele Bundesbürger starten am heutigen Samstag vor dem 1. Advent in
die Saison der Weihnachtseinkäufe. Das bedeutet für manche auch: volle Parkhäuser, Warten an der Kasse, Geschubse und Gedränge.

Schauen Sie doch mal, wie es gestern zum offiziellen Start der Weihnachts-
einkäufe am sogenannten "Black Friday" in vielen Kaufhäusern der USA zuging. Echte Originalaufnahmen! -- Wie könnte es da heißen? Advent, Advent, die Kasse brennt..?!

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Ich grüße Sie heute zum letzten Mal...

... aus dem "alten" Kirchen-
jahr C. -- Wir haben zwar am vergangenen Christkönigs-
sonntag das Kirchenjahr liturgisch abgeschlossen, aber heute ist der eigentliche Tag des Abschieds.
Wenn man's genau nimmt, starten wir nach der Vesper gemäß der Leseordnung mit dem neue
n Kirchenjahr A. --
In diesem Sinne allen Leserinnen und Lesern schon mal ein gutes neues Kirchenjahr...!

Freitag, 29. November 2013

Wer möchte mal? -- Hier gibt's für Sie Original Nonnenküsschen...!

Na, das ist doch wieder gut katholisch-lecker, oder...? 
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Noch mal, bitte! -- Große Rückruf-Aktion für deutsche Übersetzung von "Evangelii Gaudium"

Von Autos usw. kennt man das: Große Rück-
rufaktion für Fabrikat X, Modellreihe....  -- Beim Vatikan gab's in den letzten Monaten auch schon sowas,
und heute erfahren wir, dass auch beim vielbe-
achteten Papstschreiben "Evangelii Gaudium" etliche Übersetzungs-
fehler passiert sind. Deshalb hat der Vatikan die deutsche Fassung zurückgezogen; die entsprechende Seite beim Internetauftritt des Vatikans blieb heute leer. Inzwischen wird daran gearbeitet, und es gibt bereits eine runderneuerte Version im pdf-Format. Wenn man dort auf das pdf-Zeichen klickt, wird das Dokument herunter-
geladen. ---> KLICKEN !

Jetzt werden alle Priester vor Neid erblassen: Die artistische Messe zum 1. Advent...

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Frei nach dem für den modernen Liturgen verpflichtenden Grundsatz "gag-as-gag-can" ist der Einsatz von Unterhaltungsprofis immer zu empfehlen. Die Leute sind garantiert begeistert. Wer kann weiterhelfen und Feuerschlucker, Löwendompteure und Jungfrauen-Zersäger vermitteln...?
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Auch diesen Winter wieder? -- Eine Kirche aus 1100 Tonnen Schnee im Bayerischen Wald

Wenn die Witterungsverhältnisse passen, gibt's das auch diesen Winter wieder: Mitterfirmiansreut im Bayerischen Wald  - das kleine Dorf in der Nähe der tschechischen Grenze hat sich geradezu Unglaubliches vorge-
nommen: Eine Kirche ganz aus echtem Schnee. Und das nicht zu knapp - insgesamt 1100 Tonnen Schnee und Eis sollen für die 26 Meter lange Kirche verwendet werden, die einen 17 Meter hohen Kirchturm bekommt, natürlich auch aus Schnee. Fast 200 Gläubige finden in der Kirche Platz. - Ob es diesen Winter auch wieder was wird, muss man ggf. dort telefonisch erfragen.
Diese Schneekirche hat übrigens einen historischen Vorläufer im Ort. Vor genau 100 Jahren bauten ihre Vorfahren dort schon einmal eine kleine Kirche aus Schnee, weil im schneereichen Winter der Gang zur nächsten Kirche unmöglich wurde.

Zeitungsartikel darüber ---> KLICKEN !
Detaillierte Infos vom Förderverein ---> KLICKEN !
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Ein nicht ganz gewöhnlicher Messdiener...

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Dass darüber extra im Fernsehen berichtet wird, zeigt auch, dass es bei diesem Thema noch viel zu tun gibt: Unser Umgang mit Behinderten, aktuell gezeigt am erfreulichen Beispiel eines jugendlichen Messdieners
mit Down-Syndrom. Möglicherweise könnte das ein Ansporn für andere Pfarrgemeinden sein...

Mein früherer Artikel zum Thema ---> KLICKEN !
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Limburger Bischof: Neujahr im Kloster? -- Generalvikar bestätigt: Rom lässt sich Zeit

Wie bekannt, war der neue Limburger Generalvikar Wolfgang Rösch Anfang dieser Woche zu Gesprächen im Vatikan. Dabei ging es haupt-
sächlich um "Verwaltungsfragen", wie er es nannte.
Einige Entscheidungen, wie z.B. Probleme mit Pfarreizusammenlegungen, müsste üblicherweise der Bischof treffen. So wird Rösch mit Rom abge-
stimmt haben, wie in einzelnen Problembereichen in den nächsten Wochen zu verfahren ist.

Bei einer Podiumsdiskussion in Bad Homburg bestätigte der Generalvikar gestern zugleich, dass man sich in Rom nicht unter Druck setzen lasse. Er gehe nach den Gesprächen im Vatikan davon aus, dass eine Entscheidung über den Limburger Bischof erst "weit über Januar hinaus" fallen werde.
Presseartikel z.B. ---> HIER !

Kritik an der Kritik: Der Kölner Stadtdechant ist empört über die Denkschrift / Abrechnung...

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Die an den Papst und gegen Kardinal Meisner gerichtete "Denkschrift" einiger "führender" Kölner Katholiken (siehe dazu meinen gestrigen Artikel ---> HIER !) hat zwar einigen Medienwirbel verursacht, scheint die Kölner Katholiken aber wenig erschüttert zu haben. Der Sprecher des Erzbistums formulierte bewusst knapp: "Das ist eine Meinungsäußerung, die wir so zur Kenntnis nehmen". Ob Kardinal Meisner davon Kenntnis habe, wisse er nicht, denn dieser befände sich zur Zeit auf einer Dienstreise.
Deutlicher wurde der Kölner Stadtdechant Robert Kleine. Die Denkschrift sei eine "Abrechnung" mit dem Kölner Kardinal und befremde ihn "in Stil und Inhalt sehr". Zumeist handele es sich dabei um pauschale Unter-
stellungen, über die er sich ärgere und gegen die er protestiere.

Pressebericht dazu ---> KLICKEN !

"Die Schönste von allen" -- ein musikalisches Geschenk an Kardinal Meisner (und an uns)

Die ersten Glückwünsche zum 80. Geburtstag von Kardinal Meisner sind bestens vorbereitet und musikalischer Art. Im Kölner Dom findet dazu am 3. Dezember abends ein Konzert statt (Eintritt frei, Spende erbeten), das nicht nur den Kölner Erzbischof erfreuen dürfte, sondern alle Freunde von Marienliedern. Die Kölner Domchöre singen die schönsten Marienlieder aus mehreren Jahrhunderten. Wer nicht zum Konzert kommen kann, eine schöne Erinnerung oder ein Weihnachtsgeschenk sucht, der/die kann da-
von eine Audio-CD mit 25 Marienliedern und einem 52-seitigen Begleit-
buch mit den Liedtexten und 39 Farbfotos der Marienbilder aus dem Kölner Dom erwerben. Weitere Information ---> HIER !

Überall im Buchhandel erhältlich, z.B. ----> HIER !

Donnerstag, 28. November 2013

Wenn Männer eine Erkältung kriegen... - Und: Die neuen Osterhasen-Nikolaus-Rentiere...

So, heute spendiere ich als Abendprogramm mal wieder eine Runde Humor. Diesmal begegnete mir allerhand Seltsames im Internet.
Besonders krass fand ich die (Oster-) Hasen als Rentiere des "Weihnachts-
mannes", tatsächlich keine Fotomontage, sondern von einer bekannten Schokoladenfirma zumindest in englischsprachigen Ländern angeboten ---> KLICKEN !

Wie alle Frauen eidesstattlich bestätigen können, nimmt eine Erkältung
bei Männern stets einen wesentlich dramatischeren Verlauf als bei Frauen ---> KLICKEN !

Wirklich ein ganz aktuelles Foto. Humorkommentar: Es ist kalt, man trägt wieder Mantel ---> KLICKEN !
So sollen Zeitungsanzeigen sein: kurz und knackig ---> KLICKEN ! 
Wer da nicht schmunzeln muss, dem ist vermutlich nicht mehr zu helfen: Bade-Alarm... ---> KLICKEN !

Auf diesen Kunstgenuss müssen wir zukünftig verzichten: Der Heavy-Metal-Mönch...

Gemäß dem alten (katholischen) Erfahrungssatz, dass es nichts gibt,
was es nicht gibt, dürfen wir kurz mal einen echten Mönch bewundern,
der uns einen musikalischen Leckerbissen darbietet. Cesare Bonizzi heißt der unüberhörbare Ordensmann.
Einigen zum Trost: Inzwischen hat er in Absprache mit seiner Ordens-
gemeinschaft dieses öffentliche Hobby aufgegeben. Ein weiser Entschluss, finde ich... 

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Wie "führende" Kölner Katholiken den Papst wegen Meisner-Nachfolge beeinflussen wollen

           Predigt u. Linktipps 1. Advent A (1.12.) ---> HIER KLICKEN !
"Sie haben Post!"
-- Die kommt aus Köln und ist an Papst Franziskus adressiert. In einer vierseitigen "Denkschrift", die über die Berliner Nuntiatur nach Rom gelangt, fordern "sechs führende Kölner Katholiken" (so die Sprachregelung mehrerer Zeitungen) vom Papst, dass er seinen Teil dazu beiträgt, dass der neue Erzbischof von Köln jemand sein wird, der "keine Angst vor Neuem" hat.
Wie bekannt, hat Kardinal Meisner im September dem Papst zum Jahresende 2013 seinen Rücktritt als Kölner Erzbischof angeboten. Offiziell hat Papst Franziskus sich zwar noch nicht dazu geäußert, aber da Meisner am 25. Dezember bereits 80 Jahre alt wird, besteht am Rück-
zug kein Zweifel.
Die "führenden Katholiken" (deren Namen und die Denkschrift hier im Wortlaut  nach-
zulesen ---> KLICKEN !) haben z.B. er-
kannt, dass Kardinal Meisner als ehemaliger "Bürger der kommunistischen DDR mehr
an Abgrenzung als an Dialog und Konsens-
findung gewöhnt"
ist. -- Na, dieses tolle vorurteilsfreie Argument wird alle Deutschen aus diesem Landesteil ge-
radezu begeistern, einschließlich Bundeskanzlerin Angela Merkel...
Doch der Text verwöhnt uns noch mit weiteren Rundumschlägen und pauschalisierenden Leckerbissen, wie man sie insbesondere bei (akade-
misch) gebildeten Katholiken eher nicht vermuten würde. Beispiel:
"Die Hoffnung auf die Versöhnung von Evangelium und freier Vernunft war ihm fremd..." -- Mit anderen Worten könnte das heißen: Dieser Stur-
kopp hatte nur Dogmen im Kopf, die kein vernünftiger Mensch mehr ernst nimmt, oder...?
Ergänzend befand Theologieprofessor (em.) Dr. Rudolf Hoppe auf der Pressekonferenz zur Vorstellung des Schreibens an den Papst, ein Nach-
folger Meisners "muss dialogfähig sein, der muss auch das Rheinland verstehen".

Ob er das vielleicht so gemeint hat? (Vorsicht: Das ist allerdings
Kardinal Meisner...!)


>                           
Kardinal Meisner "neigte ... dazu, die Moderne isngesamt zu negieren", wird der Papst mit der Menschenkenntnis der Autoren vertraut gemacht.
-- Wir dürfen also demnach als gesicherte Erkenntnis annehmen, dass Meisner immer noch mit der Pferdedroschke durch Köln gefahren wurde und seine engsten Mitarbeiter per Trommelsignal zu Besprechungen rief...

Meisner mit seinem "autoritären Amtsverständnis" habe sogar Mitarbeiter seiner Erzdiözese "unter Druck gesetzt" (wen, warum und womit, wird nicht oder nur schwammig verraten oder belegt). Als Folge davon hätten im Kölner Erzbistum "viele Menschen... jedes Interesse am kirchlich ver-
kündigten Glauben verloren"
. -- Beleg dazu? Fehlanzeige! Bei den Kirchen-
austrittszahlen müsste Köln, wenn die Behauptung zuträfe, an schlechtes-
ter Stelle in Deutschland liegen, tut es aber nicht (man kann ja mal mit den Zahlen aus Bayern vergleichen).
Also, ich denke mir mal: Der Papst wird schon wissen, was er von diesem Versuch der Beeinflussung zu halten hat. Und viele Katholiken in Deutsch-
land auch...

Empfehlung: "Ein Geschenk des Himmels" in Buchform als Geschenk für Sie und andere

Heute ca. 14.30 Uhr folgt Artikel: Wie führende Kölner Katholiken den Papst wegen Meisner-Nachfolge beeinflussen wollen
     Predigt u. Linktipps zum 1. Advent A (1.12.) ---> HIER KLICKEN !
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Den Sinn des Weihnachtsfestes und von Weihnachtsbräuchen erschließt ein ca. 50-seitiges Büchlein für die ganze Familie oder für Gruppen, verfasst von Pater Michael Ramm. Es ist kostenlos erhältlich (auch in größeren Mengen); um eine Spende wird gebeten.
Über den genauen Inhalt können Sie sich in dieser pdf-Datei orientieren ---> KLICKEN !

Bestellung des Gratis-Buches: ---> KLICKEN !

Bei dieser wunderschönen Kathedrale klappen einem dennoch fast die Fußnägel hoch...

Heute stelle ich eine faszinierende riesige Kirche vor, die Papst Johannes Paul II. laut eigener Äußerung einige Bauchweh bereitet hat. Und das kam so: Im bitterarmen Land Elfenbeinküste steht Afrikas  verschwende-
rischste Kathedrale "Notre-Dame-De-La-Paix", 1986 bis 1989 erbaut im Auftrage des jahrzehntelangen Herrschers Felix Houphouet-Boigny in der Hauptstadt Yamoussoukro. 

Mit 158 Metern Höhe überragt sie den Petersdom und bietet allein 7.400 Quadratmeter wunderschöne Buntglasfenster. Der Petersdom hat zwar weitaus mehr Sitzplätze zu bieten, doch dafür punktet die afrikanische Riesen-Basilika mit deutlich mehr Grundfläche.
Diese Basilika der Superlative soll angeblich ca. 300 Millionen US-Dollar gekostet haben, und die Experten sind sich nicht einig darüber, wieviel davon leider aus Steuergeldern des Landes und wieviel aus der gut gefüll-
ten Privatkasse des damaligen Präsidenten stammte.
Jedenfalls kam Papst Johannes Paul II. etwas in Bedrängnis, als er ge-
beten wurde, die Basilika im Rahmen seiner planmäßigen pastoralen Afrika-Reise der Gottesmutter Maria zu weihen. Der Vatikan nahm sich
mit der Zusage sehr viel Zeit, und dann auch nur unter der ausdrücklichen Bedingung, dass in der Nähe auch ein Krankenhaus errichtet wurde.

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Artikel des Kölner Domradios ---> KLICKEN !

Kritische Infos der Caritas ---> KLICKEN !
Ganz schreckliche Christenverfolgung ---> KLICKEN !
Bild-Nachweis: Asram/Basilika in Yamoussoukro ---> KLICKEN !
CC-Lizenzhinweis dazu ---> KLICKEN !

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Mittwoch, 27. November 2013

In Limburg lässt man im neuen "Direktorium" jetzt schon mal das Bischofswappen weg...

               Predigt u. Linktipps zum 1. Adventssonntag A (1.12.) --- > HIER KLICKEN !

Ein "Direktorium" gibt's in jeder Pfarrgemeinde gleich in mehreren Exem-
plaren für Geistliche, Küster, Organist usw. Darin ist
kalendermäßig die Liturgie eines Kirchenjahres für den Bereich einer Diözese genau geregelt. Insbesondere
ist die laufende Leseordnung aufgeführt, die verbindliche liturgische Farbe des Tages usw., also ein ständiges wichtiges Hilfsmittel zur Gottesdienstvorbereitung. Das handliche Nachschlagewerk ist in vielen Diözesen zusätzlich auch als pdf-Datei abrufbar.
Durch die Turbulenzen kam man auch damit im Bistum Limburg seltsamerweise etwas ins Trudeln. So hat man jetzt eilig einen Vorab-
druck für den Zeitraum bis Februar 2014 herausgebracht und an die Pfarrgemeinden verteilt. 

Das Schockierende: Was in der Vergangenheit selbstverständlich war, fehlt nun plötzlich auf der ersten Seite  -  das Wappen des amtierenden Bischofs!
Das Portal "kath.net" hat sich gestern der Sache angenommen und fragt in einem Artikel, ob man jetzt schon den Bischof unerwähnt lassen will bzw. sogar vergessen will.
Zum Vergleich verweist "kath.net" auf die Situation in Köln: Obwohl klar ist, dass Kardinal Meisner in Kürze in Pension gehen wird, hat man trotzdem auch im neuesten Direktorium für das kommende Kirchenjahr A sein Wappen abgedruckt.
Der Pressesprecher des Bistums Limburg meinte dazu, dieser Vorabdruck für die ersten Wochen sei nicht (kostengünstig) von einer Druckerei ange-
fertigt worden, sondern im Ordinariat selbst."Auf den Abdruck des bischöf-
lichen Wappens wurde aus Kostengründen verzichtet."                       
         
Das soll heißen: Man behaup-
tet, man habe nur Papier spa-
ren wollen. -- Das wiederum will mir als Argument nicht recht einleuchten: Zum einen hätte das Wappen, wie man in der Abbildung des aktuellen Vorabdrucks erkennen kann, bequem noch über den Titeltext gepasst, und zum anderen war man gleich auf der nächsten Seite recht großzügig mit dem Papierverbrauch: ein einziger Satz auf dem Blatt. Das pdf-Dokument zeigt zudem "19 Seiten" an, d.h. beim Druck wäre auch eine 20. Seite kein Problem und optisch wahrscheinlich besser gewesen. "Kath.net" vermutet als wirklichen Grund, man wolle in Limburg schlicht und einfach vorab Fakten schaffen. ---> KLICKEN !
Das Direktorium 2011/12 mit Wappen (pdf) ---> KLICKEN !
Den Vorabdruck (pdf) herunterladen ---> KLICKEN !

(Abbildungen: screenshots, Direktorium Bistum Limburg)
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Erinnerung: Seit gestern gilt Neuregelung: Anonyme Kommentare werden hier nicht mehr veröffentlicht.

Papstschreiben "Evangelii Gaudium": Frauen darüber empört und Linke davon begeistert?

Es wurde in der Szene der katholischen Blogger gerade jetzt wieder thematisiert: Ach, wie schön ist es doch, wenn wir unsere passend gefärbte Brille nicht absetzen. Alles, was z.B. der Papst dann äußert, wird mit ent-
sprechender Tönung und Lichtschutzfaktor kritisch angeschaut. Vor allem eines steht schon mal fest: Jeder wird ohne allzu große Anstrengung auch beim päpstlichen Schreiben "Evangelii Gaudium" mehrere Haare in der ansonsten wunderbaren Suppe finden.

Zwei Beispiele mögen genügen:
"(54)...Um einen Lebensstil vertreten zu können, der die anderen aus-
schließt, oder um sich für dieses egoistische Ideal begeistern zu können,
hat sich eine Globalisierung der Gleichgültigkeit entwickelt. Fast ohne es
zu merken, werden wir unfähig, Mitleid zu empfinden gegenüber dem schmerzvollen Aufschrei der anderen, wir weinen nicht mehr angesichts des Dramas der anderen, noch sind wir daran interessiert, uns um sie zu kümmern, als sei all das eine uns fern liegende Verantwortung, die uns nichts angeht. Die Kultur des Wohlstands betäubt uns, und wir verlieren die Ruhe, wenn der Markt etwas anbietet, was wir noch nicht gekauft haben, während alle diese wegen fehlender Möglichkeiten unterdrückten Leben uns wie ein bloßes Schauspiel erscheinen, das uns in keiner Weise erschüttert..."

Da haben einige Kritiker von innerhalb und von außerhalb der katho-
lischen Kirche doch tatsächlich sofort brillenscharf erkannt: Das könnte ebenso im Parteiprogramm der LINKEN stehen...! (Anmerkung: Na, ich weiß nicht...?) Beispiel: ---> KLICKEN !

Für meinen Geschmack noch interessanter ist, wie man die Aussagen des Papstes bezüglich Frauen und Kirche deutet. Im stillen hatte ich ei-
gentlich schon mit harschen Reaktionen von katholischen Frauenfunktio-
närinnen und aus einem zentralen Komitee gerechnet. Man hält sich je-
doch insgesamt (noch) erstaunlich bedeckt, obwohl es nicht allzu viel Neues dazu vom Papst gibt und weit und breit nichts vom erhofften Frauenpriestertum zu erkennen ist:

"103. Die Kirche erkennt den unentbehrlichen Beitrag an, den die Frau in der Gesellschaft leistet, mit einem Feingefühl, einer Intuition und gewissen charakteristischen Fähigkeiten, die gewöhnlich typischer für die Frauen sind als für die Männer. Zum Beispiel die besondere weibliche Aufmerk-
samkeit gegenüber den anderen, die sich speziell, wenn auch nicht aus-
schließlich, in der Mutterschaft ausdrückt. Ich sehe mit Freude, wie viele Frauen pastorale Verantwortungen gemeinsam mit den Priestern ausüben, ihren Beitrag zur Begleitung von Einzelnen, von Familien oder Gruppen leisten und neue Anstöße zur theologischen Reflexion geben. Doch müssen die Räume für eine wirksamere weibliche Gegenwart in der Kirche noch erweitert werden. Denn »das weibliche Talent ist unentbehrlich in allen Ausdrucksformen des Gesellschaftslebens; aus diesem Grund muss die Gegenwart der Frauen auch im Bereich der Arbeit garantiert werden« und an den verschiedenen Stellen, wo die wichtigen Entscheidungen getroffen werden, in der Kirche ebenso wie in den sozialen Strukturen.
104 […]
Das den Männern vorbehaltene Priestertum als Zeichen Christi, des Bräutigams, der sich in der Eucharistie hingibt, ist eine Frage, die nicht zur Diskussion steht, kann aber Anlass zu besonderen Konflikten geben, wenn die sakramentale Vollmacht zu sehr mit der Macht verwech-
selt wird... Tatsächlich ist eine Frau, Maria, bedeutender als die Bischöfe. Auch wenn die Funktion des Amtspriestertums sich als „hierarchisch“ versteht, muss man berücksichtigen, dass sie »ganz für die Heiligkeit der Glieder Christi bestimmt« ist. Ihr Dreh- und Angelpunkt ist nicht ihre als Herrschaft verstandene Macht, sondern ihre Vollmacht, das Sakrament der Eucharistie zu spenden; darauf beruht ihre Autorität, die immer ein Dienst am Volk ist. Hier erscheint eine große Herausforderung für die Hirten und für die Theologen, die helfen könnten, besser zu erkennen, was das dort, wo in den verschiedenen Bereichen der Kirche wichtige Entscheidungen getroffen werden, in Bezug auf die mögliche Rolle der Frau mit sich bringt..." 

Manche finden die Argumentation des Papstes lediglich hier etwas "dünn" (siehe z.B. --> HIER), andere sind geschockt und regelrecht verbittert, z.B. ---> HIER !
Man sieht, es führt kein Weg daran vorbei, das gesamte Dokument selbst zu studieren und zu meditieren... ---> KLICKEN !