Sonntag, 16. März 2014

Ach, lieber Gott, ich möchte so gerne ergriffen sein: Schick mir doch ein kleines Wunder...!

Nein, nein, dies ist kein Spott! - Viel zu ernst ist das Thema. Ach, wie gerne wür-
den sehr viele von uns gläubigen Chris-
ten noch inniger, noch "besser", noch ausdauernder glau-
ben können! - Wie schön wäre das doch, wenn wir nicht von Zweifeln und von Tiefpunkten regel-
recht überfallen würden! Und wie schön wäre das erst, wenn Gott uns ein untrügliches Zeichen seiner Gnade, seines Wohlwollens für uns als kleine "Krücke" für unser Glaubensleben schicken könnte! Mit einem Wunder der kleineren Sorte wären wir auch schon zufrieden...
Das heutige Evangelium greift diese menschlich sehr verständliche Sehn-
sucht auf. Jesus steht strahlend auf dem Berg, und ein paar Jünger dürfen dabei sein - einfach herrlich und unbeschreiblich schön...!

Am Schluss der hierzu verlinkten Predigtgedanken dazu heißt es:
"Der Glaube kennt nicht das gemütliche Ruhekissen. Selbst von der be-
kannten Mutter Teresa aus Indien wissen wir durch ihre Briefe, die nach ihrem Tod veröffentlicht wurden, wie sehr sie die Nacht des Zweifels er-
lebte und um ihren Glauben kämpfen musste.
Wir lechzen nach dem Licht, nach dem Fest, nach dem religiösen Erlebnis. Doch Jesus holt uns wieder herunter auf den Boden des Alltags mit all sei-
nen Sorgen: Die Erde ist nun mal nicht der Himmel!
Alle menschlichen Versuche, die Erde zum Himmel machen zu wollen, sind immer kläglich gescheitert. In der Fastenzeit sind wir mitten auf einem lan-
gen Weg, und in unserem Erdenleben auch. Doch mit dem heutigen Evan-
gelium dürfen wir schon mal eine Art „Vorschau“ sehen, so eine Art Pro-
grammtipp wie beim Fernsehen.
Das heutige Gipfel-Erlebnis sagt uns: Achtung! Schau schon mal her auf diesen kleinen Ausschnitt aus dem kommenden Programm!
Pass auf, das Eigentliche wird demnächst erst kommen – und es ist wirk-
lich herrlich! Versprochen!"

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