Mittwoch, 12. März 2014

Bedenken gegen Kardinal Marx: Jetzt werden schnell wieder alle Schubladen geöffnet...

              Predigt zum 2. Fastensonntag: Donnerstag ca. 9.30 Uhr online!
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Die Wahl von Kardinal Marx zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz war offensichtlich ein hartes Ringen. Er selbst äußerte im Anschluss vor der Presse, er sei erst  im fünften Wahlgang gewählt worden. Das wurde später korrigiert: nein, es war der vierte Wahlgang. Seltsam, bis 4 oder 5 sollte man schon zählen können.
Dies zeigt aber, dass die Situation bei der Wahl ziemlich angespannt ge-
wesen sein muss, teilweise vielleicht sogar unübersichtlich. Aber gewählt ist gewählt, sollte jetzt die Devise heißen.
Doch schon werden erwartungsgemäß Bedenken geäußert, z.B. von den katholischen Oberlaien. Das muss wohl so sein: Alle Schubladen auf und die Schablonen raus...!  ---> KLICKEN !

Vorschlag: Auch für Nicht-Fans von Marx, und die gibt es, könnte doch jetzt erst mal gelten: Der Mann soll seine Chance kriegen. Schauen wir doch erst mal...

Kommentare:

  1. Ich schätze diesen Blog, aber das finde ich fast an der Grenze zur Desinformation. es wird der Eindruck erweckt, als käme die Kritik an Marx v.a. von den üblichen linksliberalen WisKi-Verdächtigen. Dabei ist es die linksgrüne Mainstreampresse, die heute frohlockt. Aus gute Grund, wie wir wissen, wenn wir uns die letzten Jahre bei Kardinal Marx ansehen. Nein, die wirkliche, relevante Kritik kommt heute - sehr zahlreich - aus den romtreuen Gruppen. Sehr zu Recht.

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    1. Mir ging es nicht darum, wer jetzt frohlockt,
      sondern wer schon vorsorglich Kritik äußert,
      bevor überhaupt was passiert ist.

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  2. Sie sprechen mir aus der Seele!
    Ich gestehe, dass ich nicht zu den Verehrern von Kardinal Marx
    gehöre, weil er mir zu "laut" auftritt.
    Aber jetzt ist es nun mal so, dass er diesen Posten auch noch hat.
    Es hätte vielleicht besser kommen können,
    sicher aber auch schlechter.
    Wie wäre es, wenn er erst einmal einen Vorschuss an
    Vertrauen bekäme?

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  3. Vorschuß an Vertrauen?
    Hm. Vertrauen ist gut, Hinsehen ist besser. Und was sehen wir?

    - Er lässt eine abgehalfterte Ex-"Bischöfin" auf seiner Kanzel in der Kathedrale Propaganda für die "Pille" machen - und sagt kein Wort dazu.
    - Er stellt ein gefälschtes Dossier gegen seinen Mit"bruder" Bischof Mixa zusammen, mit lauter "Fakten", die sich hinterher als erstunken und erlogen rausstellen. Fliegt mit Zollitsch und Lehmann zum gutgläubigen Benedikt, jubelt diesem das Dossier unter - und Bischof Mixa ist erledigt.
    - Stellt seinen Mit"bruder" Tebartz mehrfach öffentlich durch unangebrachte Ermahnungen in den Senkel.
    - Hat sich in München einen "Prunkbau" hingestellt, der um ein Vielfaches teurer ist als der in Limburg. Die Presse schweigt - weil er als "quirliger Medienprofi" immer wußte, wie man den Medien nach dem Munde reden muss, um keinen Ärger von dort zu kriegen.
    - Fällt durch seine Stellungnahme für eine "erneuerte Geschiedenenpastoral" öffentlich seinem Mit"bruder" Kardinal Müller in der Rücken.
    - Ist von seinem ganzen Habitus (liebt teure Havannas und Gourmet-Restaurants) und seinen zahllosen Posten her genau DER Prototyp einer verweltlichten Kirche, die Benedikt vergeblich zu entweltlichen suchte.

    Und und und...

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    1. Kleiner Tipp: Schauen Sie morgen früh mal auf einen weiteren Artikel von mir zum Thema Marx. Ich habe mit Kritik nicht gespart.
      Mein heutiger Artikel will einladen, mit den jetzigen Fakten leben zu lernen
      und die Hoffnung nicht gleich unter den Teppich zu kehren.

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