Donnerstag, 13. März 2014

Danke, Schweizer Fernsehen! - Jetzt wissen wir, warum der Papst möglichst im Speisesaal isst...

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Wir Katholiken können uns glücklich schätzen, dass wir so viele vatikan-fachkundige Jour-
nalisten haben. Heute sind mal ein paar Schweizer Papstdeuter an der Reihe, uns und vermut-
lich auch Papst Franziskus  endlich mal zu erklären, was im Vatikan wirklich Sache ist und was den Papst so an Ängsten umtreibt. Danke, liebe Eid-
genossen, für diesen großar-
tigen exegetischen Dienst! - Dank deren Wortspenden wissen wir jetzt z.B., warum der Papst in Wirklichkeit fast immer im Speisesaal des vatikani-
schen Gästehauses mit anderen zusammen seine Mahlzeiten einnimmt: Der Mann hat schlicht und einfach... Angst! - Indem er "seine Mahlzeiten konsequent mit anderen teilt", nutzt er diese quasi als Vorkoster. Im Falle eines heimtückischen Anschlages durch Vergiftung des Essens würden dann die anderen vor ihm ihr Leben aushauchen. Genial!
Er befolge "verschiedene Vorsichtsmaßnahmen", weiß das Schweizer Fernsehen weiter. So mache er "keinen Schritt alleine". Weil ich aber Fotos kenne, die das Gegenteil zeigen, weiß ich nun, dass auch noch Bildfälscher in großem Stil am Werke sein müssen, da das Schweizer Fernsehen schließlich nicht irren kann...
Schützenhilfe bekommen diese Journalisten heute z.B. auch von der "Aargauer Zeitung". Direkt aus Rom werden wir darin von einem Schreiber wiederum an einen anderen Schreiber verwiesen, der "Vati-
kankenner"
ist, und damit ist eigentlich schon alles gesagt.
Dieser Vatikankenner wiederum weiß, dass der Papst ein ganz einsamer Mann ist. Er sitzt da im Vatikan, umschlossen von der Vatikanverwaltung und den Konservativen in der Kirche. "Und viele Konservative warten bloss auf einen falschen Schritt des Papstes", enthüllt der Journalist die ganze Bosheit der Leute, die manchmal anderer Meinung sind als er. Dermaßen ertappt, müsste eigentlich der halbe Vatikan-Apparat jetzt vor Scham im Erdboden versinken...

Es kann gefährlich werden, lautet am Schluss die Prognose. Ja, da kann man nur zustimmen. Die Frage ist nur, für wen...?!
Fernsehen sieht "Tumult im Vatikan" ---> KLICKEN !
Zeitung sieht einsamen, ängstlichen Mann ---> KLICKEN !

Kommentare:

  1. Donnerwetter!
    Die Schweizer nicht nur als Erfinder des bekannten
    Kräuterbonbons, sondern auch der Vatikan-Satire...
    Aber es wäre besser gewesen, diese als solche zu
    kennzeichnen, damit Blogger wie der KREUZKNAPPE
    nicht darauf hereinfallen...

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    1. Hm, wenn Sie etwa in ein von sog. "Konservativen" viel gelesenes und gern zitiertes "traditionstreues" Portal reinschauen (ich will aus Anstandsgründen seinen Namen gar nicht nennen), in dem inzwischen ganz offen für eine baldige "biologische" Lösung der satanischen Heimsuchung durch diesen Papst gebetet wird - dann dürfte der Schweizer Beitrag soo satirisch gar nicht sein.

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