Sonntag, 23. März 2014

Dass passt: "Wir sind Kirche" fordert, dass Bischöfe sich vor dem Volk verneigen sollen!

Manchmal sind Meldungen un-
gewollt komisch oder sogar ent-
larvend. So auch ein Bericht des Bayerischen Rundfunks über die Bundesversammlung von "Wir sind Kirche".
Die tagt vom 21.-23. März in eher kleinem Kreis in Regens-
burg mit diesen Themen (pdf) ---> KLICKEN !
Beim Bayerischen Rundfunk heißt es nun, den Vorsitzenden Christian Weisner wohlwollend zitierend, "die Bischöfe sollten sich ein Beispiel am Papst nehmen und sich vor dem Volk verneigen..." -- -> Artikel HIER !
Wie man natürlich weiß, ist Papst Franziskus zwar sehr menschenfreund-
lich, aber er verneigt sich immer noch vor Gott und nicht vor dem Volk.
Das hier verwendete Bild trifft den Kern des Missverständnisses bei "Wir sind Kirche"  m.E. aber recht gut: Während die Kirche sich stets vor Gott verneigt und ihm huldigt und an zweiter Stelle den Menschen in den Blick nimmt, steht bei "WISIKI" wie bei den Gewerkschaften der Mensch an erster Stelle. Das von Jesus betonte Doppelgebot der Liebe also, jedoch

bei "WISIKI"
mit erkennbarer Prioritätenverschiebung oder gar einem "anstatt" anstelle des "und"...
Das spezielle Verständnis von "Kirchentreue" hat man seitens der Gruppie-
rung 2013 beim Eucharistischen Kongress in Köln mal wieder anschaulich demonstriert: Genau zeitgleich mit dem Abschlussgottesdienst setzte man einen eigenen Gottesdienst an, der es in sich hatte... - Aber lesen Sie doch selbst ---> KLICKEN !

Kommentare:

  1. In dem von Ihnen verlinkten Tagungsprogramm lese ich
    gerade, dass man dort heute einen "Gottesdienst für
    Frauenordination" anbietet.
    Diesen Höhepunkt eines Sonntagsgottesdienstes erspart
    man aber anscheinend der Presse und Neugierigen, denn
    ganz schamhaft wird der Ort des Geschehens verschwiegen.

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    1. Wenigstens ist es kein „Gottesdienst mit Frauenordination“…

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  2. Da herrscht bei WISKI anscheinend ein Begriffswirrwarr.
    Einerseits sollen die Bischöfe sich vor dem Volk, vor den
    Menschen, verneigen statt vor Gott,
    und andererseits gibt man an, man wolle am Sonntag
    einen "Gottesdienst" feiern.
    Frage: Wieso Gottesdienst? Müsste es nicht korrekt "Menschen-
    dienst" heißen?

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  3. Spart euch die Aufregung, Leute!
    Wenn man sich mal die Bilder von deren Versammlungen
    anschaut, erkennt man unschwer, dass es bald heißen wird:
    Wir waren Kirche!
    Dem Altersdurchschnitt entsprechend löst sich das Problem
    wahrscheinlich von selbst, rein biologisch...

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  4. Kein so zwingendes Argument. Der Altersdurchschnitt im Kardinalskollegium liegt immer noch um einiges höher.

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    1. Wir sollten nicht verschleiern, dass Wir sind Kirche
      eher eine Alterserscheinung ist.
      In der Gesamtkirche sieht es da im Durchschnitt doch
      deutlich anders aus.

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