Dienstag, 18. März 2014

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen? - Priester nehmen Abschied

Die Sachlage ist wie meistens recht kom-
pliziert. Einerseits freuen sich viele in Deutschland, wenn ausländische Priester den Priestermangel hierzulande etwas mildern. In manchen Regionen sind mitt-
lerweile fast ein Viertel der aktiven Priester Ausländer, oft zur Freude der Pfarrgemeinden, denen deren Le-
bendigkeit gefällt. Es gibt aber auch unüberhörbare Kritik z.B. wegen teil-
weise mangelhaften Sprachkenntnissen, die insbesondere älteren deut-
schen Gottesdienstbesuchern die Mitfeier der Hl. Messe nicht immer leicht machen.
Doch nicht nur die Weltkirche kommt durch einen ausländischen Priester näher zu uns, sondern manchmal insbesondere zu Anfang des Dienstes auch andere Einstellungen. Gemeinden fanden es nicht sonderlich lustig, dass der Priester deutlich zu spät zu einer Beerdigung kam oder über eine halbe Stunde predigte, wie in seinem afrikanischen Heimatland üblich.
Die "Spielregeln" für den Aufenthalt werden von den einzelnen Bistümern aufgestellt und sind im Einzelfall auch mal etwas "grausam": So musste zum Jahresende 2013 z.B. der sehr beliebte 68-jährige Priester Dr. Justin Anaele das Bistum Münster verlassen und in seine Heimat Nigeria aus-
reisen, weil die vom Bistum festgelegte 10-jährige Höchstdauer für den Dienst in Münster längst überschritten war. Die betroffene Gemeinde in der Nähe von Bocholt ist entsprechend traurig...
Studie über ausländische Priester (pdf) ---> KLICKEN !

Zwei Presseberichte HIER und HIER !
Regelungen im Bistum Münster (pdf) ---> KLICKEN !
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