Freitag, 21. März 2014

Droht Papst Franziskus Lebensgefahr durch die Mafia oder gar durch konservative Katholiken?

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Heute trifft sich Papst Franziskus in einer Pfarrei in Rom mit Opfern der Mafia und deren Angehörigen. Etwa 700 Teilnehmer aus ganz Italien wer-
den dazu erwartet.
Das Thema wirkt wie elektrisierend. Sofort spekulieren einige Medien schon wieder über Gerüchte, Papst Franziskus könnte bald Opfer eines Mafia-Anschlages werden. Beispielsweise dessen Aufräumen
in der Vatikanbank dürfte einigen Mafia-Bossen böse aufgestoßen sein. Mit wiederholten Stellungnahmen gegen diese kriminelle Subkultur macht der Papst sich natürlich dort nicht sonderlich beliebt.
Befürchtungen, die Mafia könnte
mit einem Anschlag auf den Papst ihre Macht über die Köpfe der Leute festigen wollen, gibt es allerdings immer mal wieder. Erst im vergange-
nen November schlug deswegen ein Mafia-kundiger Staatsanwalt Alarm ---> KLICKEN !

Papst Franziskus wird sich dadurch nicht einschüchtern lassen. Er geht vielleicht auch davon aus, dass man bei der Mafia intelligent genug ist, um sich ausrechnen zu können, dass im Falle eines Papstattentates die Hölle los sein würde, was wiederum den Bossen dort nicht zum Vorteil gereichen dürfte...
Glaubt man jedoch einem katholischen Professor, dann droht dem Papst ohnehin von ganz woanders her Lebensgefahr: Prof. Dr. Paul Zulehner aus Wien (jetzt stöhnen einige sicher schon auf...) wandte sich im September 2013 an die Öffentlichkeit mit der Erkenntnis, es gäbe "manche" (also nicht bloß einige wenige!) konservative Kräfte in der Kirche, "die daran denken, ihn umzubringen"

                                                 (Screenshot aus ORF-Artikel)
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Na, da haben wir ja den Salat..! - Da denken Sicherheitsexperten umständ-
lich über mögliche Anschlagsszenarien nach, und dabei liegt die Lösung doch quasi auf der Hand. Die bösen Konservativen in der Kirche, diese rückständigen Banausen, sind die Wurzel des Übels.
Danke, dass Sie dem Papst das Leben gerettet haben, Herr Professor!

Ob man diese konservativen Bestien vorsichtshalber ausrotten sollte...?
Mein Artikel zu Professor Zulehner ---> KLICKEN !
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(Warnhinweis für die wenigen etwas Langsameren: Dieser Artikel enthält hohe Anteile an Humor/Satire...!)

Kommentare:

  1. Für was ist der Herr Zulehner denn eigentlich Professor?
    Angewandte Gerüchtewissenschaften?

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  2. Was Zulehner in dieser allgemeinen Pauschlierung da von sich gegeben hat, ist natürlich Nonsens. Was aber gar keine Satire ist: in dem bei etlichen "konservativen Katholiken" beliebten Portal "katholisches.info" findet man seit Monaten immer wieder üble Leserpostings, wo die inständige Hoffnung auf eine baldige "biologische Lösung" des grausigen Papst-Problems ausgedrückt wird. Naja, wer sowas lustig findet...

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  3. War der nicht pastoral-Theologe? Zu meiner Zeit hatten die immer damit zu kämpfen, dass sie keiner ernst nahm und sie um 14 Uhr Vorlesung halten mussten, wenn alles praktisch schlief.

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  4. "Pastoraltheologie", was es vor dem Konzil bezeichnender Weise noch gar nicht als theologische "Disziplin" hab, ist eines der überflüssigten Felder überhaupt. Wir brauchen klare, gediegene, saubere Dogmatik im theol. Studium, nicht so ein Schwatz- und Laberfach, in dem Unglaube und Rebellion gesät werden und sich linksgrüne Pseudo-Theologen tummeln.

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  5. Das ist doch seit einigen Wochen die Strategie der Medienfritzen und sonstiger, die sich einen "modernen Papst" zurechtgebacken haben. Es kristallisiert sich ja nun allmählich heraus, dass sie da bei Papst Franziskus an der falschen Adresse sind und jetzt stellt sich die Frage, wie erklärt man dem Volke, dass es auch unter Papst Franziskus keine "Modernisierung des Glaubens" und "Anpassung an den Zeitgeist" geben wird. Ganz einfach man erfindet "böse Konservative und Fundis im Vatikan" und drischt auch auf die weltweiten konservativen Journalisten, Webseiten und Blogger ein. So geschehen heute bei katholisch.de, der Beitrag ist aber inzwischen wieder gelöscht. Da das Thema "Riccardi" aber in der englischsprachigen Blogosphere ziemlich stark diskutiert wurde, lässt sicher das eine oder andere noch finden. Wir aber müssen uns damit abfinden, dass die "Konservativen" den Papst unter Druck setzen, und er deshalb die Wünsche der "Modernisten" nicht erfüllen kann.

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  6. Doch nicht gelöscht, nur neuer Link:
    katholisch.de über die Angriffe der "bösen Konservativen" an Papst Franziskus.
    http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/news/page_news.php?id=29920

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  7. Wenn ein führender katholischer Laie und bedeutender Intuellektueller wie Andrea Riccardi so etwas sagt, müsste man im konservativen Lager vielleicht mal ein paar Minuten innehalten.
    Zumal Riccardi selber ja ein Konservativer ist, der mit den altbekannten liberalen Reform-Ideen nichts am Hut hat.

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