Samstag, 22. März 2014

Erst war die Krim dran, und bald spaltet sich womöglich auch Bayern ab...?!

Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, aber es schadet auch nicht, wenn man in der Politik längerfristige Tendenzen frühzeitig bemerkt. Eine davon ist ein deutlich erkennbarer, sich verstärkender Trend zum Separatismus. In einer ganzen Reihe von Gebieten wünschen große Teile der Bevölkerung aus politischen und/oder wirtschaftlichen Gründen, aus dem Staat auszuscheren, in den
sie derzeit als Teilgebiet eingebunden sind.
So will etwa der reiche Norden Italiens (Venetien) den Staat Italien verlassen, wozu bis gestern eine online-Abstim-
mung lief. Angeblich haben dabei fast 2.400.000 Menschen mitgemacht, was sensationellen 73 % der Wahlberechtigten entspricht. Das Ergebnis: 89 % möchten sich von Italien verabschieden. Die Organisatoren erklären, beim Kosovo wäre man bei der EU doch auch für die Abspaltung gewesen, wa-
rum also nicht hier? Der neue Staat hätte dann immerhin sechs Millionen Einwohner. Die italienische Regierung ist natürlich empört und will ein entsprechendes Referendum verhindern.
Die Initiatoren stehen in Europa nicht alleine. In anderen Gegenden strebt man auch nach Unabhängigkeit, z.B. die Schotten, die Katalanen, die Bas-
ken, die Südtiroler und die Flamen. Auch in Bayern gibt es schon lange solche Tendenzen; man ist es leid, ewig beachtliche Summen von Steuer-
geldern im Rahmen des Länderfinanzausgleichs an andere Bundesländer abzugeben. So ergab etwa eine Umfrage einer Zeitung am Chiemsee 71 % Befürworter einer Abtrennung Bayerns von der Bundesrepublik.
Man sieht also, dass die Unzufriedenheit mit den Politbürokraten in Berlin und erst recht in der Europäischen Union wächst. Eine Zeitbombe...?

Venetien fordert Unabhängigkeit ---> KLICKEN !
Bayern demnächst auch unabhängig? ---> KLICKEN !
 

Kommentare:

  1. Bezüglich der Kirche sieht es auch nicht gerade besser aus.
    Abspaltungen, wohin man schaut. Nicht nur Luther,
    auch in der Neuzeit z.B. dfie Altkatholiken.
    Und ob langfristig die katholische Kirche Deutschlands romtreu
    bleibt, ist auch noch nicht bewiesen.

    AntwortenLöschen
  2. .. und wenn wir schon gerade dabei sind:
    Ich fordere FREIHEIT FÜR DIE GUMMIBÄRCHEN !!!

    AntwortenLöschen
  3. Wobei ich für die Bayern, wenn sie wirtschaftliche Gründe anführen, kein Verständnis habe. Schließlich wurden sie zu anderen Zeiten selbst massiv unterstützt – z.B. von NRW.

    AntwortenLöschen
  4. Die Krim-Bewohner als die romtreuen deutschnationalen Katholiken - interessante Analogie. Ist Preisboxer Klitschko dann der Papst?!

    AntwortenLöschen
  5. Der Verlust Bayerns wäre sicherlich ein Verlust für Deutschland. An eine Abspaltung z.B. Berlins, von der ganz Deutschland profitieren würde, denkt dagegen niemand.

    AntwortenLöschen
  6. Wir Romtreuen lehnen Berlin ab. Preussisch, protestantisch, häretisch, heidnisch. Köln oder Fulda ist für uns die deutsche Hauptstadt.

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT KEINE KOMMENTARE MÖGLICH !
=============================================

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.