Freitag, 21. März 2014

Ich entschuldige mich (nicht) dafür, dass ich im Blog auch Leserkommentare veröffentliche...

Wie man so schön sagt:
"Aus gegebenem Anlass" weise ich darauf hin, dass ich mir mit der Veröffentlichung von Leserkom-
mentaren nicht die Meinung der Schreiber zu eigen mache.
Immer wieder erreichen mich böse E-Mails von Lesern, die sich über diesen oder jenen Kommentar empören.
Das ist wohl ein Dauerbrenner, obwohl ich schon seit 27.11.2013 keine anonymen Kommentare mehr zulasse. Viele davon waren zu sehr nur "auf Krawall gebürstet". Da ich nachvollziehen kann, dass manch einer, der im kirchlichen Dienst tätig ist, hier nicht mit sei-
nem Namen kommentieren möchte, besteht die Möglichkeit, sich dafür einen Lesernamen zu erfinden. In jedem Falle behalte ich mir aber vor, auch mal einen Kommentar nicht freizuschalten, der z.B. grob unhöflich
ist oder nach meinem Empfinden fast die Grenze zur Beleidigung berührt.
Seit Bestehen dieses Blogs (ab 11. Januar 2013 online) gab es in den 14 Monaten bis jetzt insgesamt 2811 veröffentlichte Kommentare, worüber
ich mich natürlich freue. Das entspricht übrigens etwa nur 0,75 Prozent der ca. 376.000 Leserklicks. Mit anderen Worten: 99,25 % lesen meinen Blog, ohne einen Kommentar abzugeben. Auf jeden Fall wird damit aber auch klar, dass man den einen oder anderen etwas heftigeren Leserkommentar nicht gleich als repräsentativ ansehen muss. Auch das geschieht bei Vor-
würfen an meine Adresse immer wieder gerne...

Kommentare:

  1. Wieso sollten Leute im kirchl. Dienst hier nicht namentlich auftreten wollen? In der Kirche in Deutschland haben sich doch alle fürchterlich lieb und Konsequenzen für Handeln gibt es generell nicht. Gäb es wie, sähe es doch wohl ganz anders (besser?) auf in der Kirche in Deutschland…

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    1. Die Gründe werden mir im einzelnen nicht dargelegt, aber es kommt immer
      mal wieder vor, dass jemand mir schreibt, dass er/sie sich nicht traut, mit eigenem Namen zu kommentieren.
      Übrigens gibt es ja sogar einige katholische Blogs, in denen Hauptamtliche
      nicht unter ihrem wirklichen Namen schreiben. Sicher kennen Sie auch mindestens ein Blog, in dem man aus dem gleichen Grund, der Vermeidung
      von Ärger, nur Einlass bekommt, wenn der Autor einen ausdrücklich als
      Leser freischaltet.

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    2. @Niebecker: Wenn ch nicht wüsste, dass Sie romtreu sind und fest in der traditionellen Lehre stehen, würde ich ob der (scheinbaren) Naivität Ihres Postings den Kopf schütteln. Aber Sie wissen selber am besten, dass man, solange man romtreu postet, nicht unter seinem Klarnamen auftreten kann, wen man bei der deutschen Kirche (leider) seinen Lebensunterhalt verdienen muss. Die linksfreimaurerisch beherrschten Ordinariate hierzulande würden kurzen Prozeß ("Prozeß" ist wörtlich zu nehmen!) mit einem machen, und man würde bald von Harz IV leben.
      So sieht das aus bei uns, und alle hier wissen es.

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    3. @Siri
      Och, mir fällt spontan ein Blog ein, das fürchterlich "links" ist und von jemandem betrieben wird, der hauptamtlich in der Kirche arbeitet und dennoch wird unter Pseudonym geschrieben. Offenbar gibt es auch bei "Linken" eine gewisse Angst. —— Wenngleich ich das bei dem zuständigen Bischof dort gar nicht nachvollziehen kann. Andererseits: Diejenigen, die sich nach außen besonders liberal geben, sind es oftmals gerade bei Umgang mit den eigenen Mitarbeitern am wenigsten.
      Merke: Niemand ist so intolerant wie die offiziell Toleranten.

      Aber ja, es wird keiner gezwungen bei der Kirche zu arbeiten. Wer es dennoch freiwillig tut, von dem darf der Arbeitgeber etwas Loyalität erwarten.
      Nicht erwarten darf der Arbeitgeber jedoch einen "Kadavergehorsam".
      Letztlich muß sich jeder fragen, was ihm wichtiger ist: die Wahrheit oder der Arbeitsplatz.
      Die meisten werden sich für den Mammon entscheiden.

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  2. Ordinariatsgeschädigter21. März 2014 um 20:00

    In den Augen der Amtskirche gelten katholische Blogs z.T. immer noch
    als unkalkulierbares Risiko und als eine Art "Schmuddelkinder", zu denen
    man ein sehr gemischtes Verhältnis hat.
    Hinzu kommt die Angst, von solchen Freizeitschreibern, die auf nichts
    Rücksicht nehmen müssen, vielleicht mal bloßgestellt zu werden.
    Blogger sind ein Riskiofaktor !!!

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    1. »Blogger sind ein Riskiofaktor !!!«

      Ja, und das ist auch gut so.

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