Mittwoch, 19. März 2014

Kölner Laien haben entschieden: Bischof Ackermann soll neuer Erzbischof werden...!

Ich berichtete bereits über die "große" Umfrage der Kölner Kircheninitiative, an der sich satte 901 Katholiken beteiligt haben, also stolze 0,04 %, womit ein beinahe repräsen-
tatives Ergebnis zur Verfügung steht ... ---> KLICKEN !

Gestern las ich gewissermaßen die Fortsetzung dieses "Gags", oder wie soll man das bezeich-
nen?! -- Da schreibt doch tat-
sächlich der eigentlich als seriös geltende Trierische "Volksfreund" mit großem Foto: "Gläubige wün-
schen sich Ackermann als Kölner Erzbischof"
. Im Artikel stellt sich dann allerdings heraus, dass man dabei auf die Umfrage-Ergebnisse jener Kölner Initiative zurückgegriffen hat. Mit anderen Worten: Genau 53 (!) für ihn abgegebene Stimmen reichen für diese Schlagzeile und Forderung aus. Also nebenbei bemerkt deutlich weniger, als das Kölner Domkapitel seinen so lauthals kritisierten Vorschlägen zugrundelegt.
Eine Trierer Leserin, der offenbar nicht so ganz von Bischof Ackermann
begeistert ist, interpretiert die Statistik denn auch prompt etwas anders:
Das könne doch auch heißen, dass 53 Gläubige wünschen, dass Ackermann Trier verlässt...
Umwerfender Artikel im "Volksfreund" ---> KLICKEN !


Kommentare:

  1. Ich hätte da einen weitaus besseren Vorschlag:
    Kardinal Marx könnte doch auch diese Aufgabe noch übernehmen
    und notfalls etwas anderes aufgeben.
    Er kann es gut mit den Leuten und ist trotzdem durchsetzungsstark.
    Wie wär's? Vielleicht gründet einer bei facebook eine Initiative dafür,
    also z.B. KKM = Kölner Katholiken für Marx...

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  2. Helmut Schneider19. März 2014 um 08:45

    Ein schönes Beispiel dafür, wie Medien Meinung machen wollen!
    Kennen wir das nicht schon von Artikeln über den Limburger Bischof?

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  3. "Der Neue soll dialogbereit und tolerant sein, dazu Machtstrukturen abbauen und Frauen mehr Verantwortung geben."

    Achtung Sarkasmus:
    Yepp, das brauchen wir. Nicht wieder so einen Meisner, der den Dialog verweigert hat, intolerant auftrat, und machtbesessen die Frauen unterdrückte. Da hat man ja den Beweis, dass jemand der aus einer Diktatur kommt, nicht der Versuchung widerstehen kann, dieselbe in seinem Bistum fortzusetzen. Also her mit den Lichterketten und Gebetswachen vor und im Dom. Endlich einen Reformer, so wie Ackermann, der uns, wie wir wissen alle lieb hat, den Dialog ausfranzt, die Macht zerstört und Frauen durchweiht.
    Zum Glück habe ich heute morgen nur ein Fastenfrühstück auf. Aber es kommt so langsam hoch.

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  4. Zum Glück sind Entscheidungen in der Kirche nicht von Mehrheiten abhängig! Deshalb kann man den 53 zustimmen, Ackermann wäre eine gute Wahl!

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  5. Ackermann ist Grossmeister einer Freimaurerloge, das erklärt vieles. Aber in der völlig auf den Hund gekommenen deutschen Linksgrün-Nationalkirche ist es eh wurscht, wer EB in Köln wird.

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    1. Herr Siri, diese blödsinnige Behauptung
      können Sie hoffentlich belegen!
      Ich fordere Sie auf, dies hier nachzuholen!

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  6. Die Behauptung von Leser Siri ist nicht belegbar.
    Ich wundere mich ein wenig, dass Sie solche Kommentatoren
    nicht einfach sperren, lieber Kreuzknappe!

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  7. Vielleicht liegt heir eine Verwechslung vor. der ehemalige Vorsitzende rder DeutscheN Bank, JOSEF Ackermann, wird gelegentlich mit der freimaurerischen Bildenberg-Gruppe in verbindung gebracht. der Trierer Bischof heißt STEPHAN Ackermann.

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