Donnerstag, 13. März 2014

Papst Franziskus und viele Bischöfe als "Rotarierer"-Ehrenmitglieder: Problematisch?

Voller Stolz erklärt das Magazin der "Rotary-Clubs", dass nicht nur Papst Franziskus dort Ehrenmitglied ist, sondern auch viele Bischöfe. Ausdrücklich genannt werden z.B. Kardinal Lehmann, Kardinal Marx und Bischof Algermissen.
Sind die Rotarier nur eine wohltätige Orga-
nisation - oder stehen sie in Wirklichkeit den Freimaurern nahe?
Darüber gehen die Meinungen bekanntlich auseinander. Ein kirchliches Dekret wendet sich jedenfalls strikt gegen die Mitglied-
schaft von Katholiken ---> KLICKEN !

Ehrlich gesagt weiß ich (noch) nicht so recht, was ich davon halten soll und auch nicht, ob obiger Link vielleicht etwas einseitig ist. Allerdings verspüre ich jedenfalls auch keine besondere Lust, an Weltverschwörungstheorien mitzubasteln. Weiß jemand was Genaues?

Kommentare:

  1. Da gibt es die absurdesten Spekulationen, an denen so gut wie
    nichts dran ist. In einer demokratisch strukturierten Gesellschaft
    wurmt es vielleicht einige, dass man sich bei den Rotariern nicht
    selbst als Mitglied bewerben kann, sondern nur auf Vorschlag dazu
    kommen darf. Es ist also schon sowas wie ein sozialer Eliteclub.
    Übrigens gehört auch eine von euren katholischen Bloggerinnen dazu,
    wie sie selbst in ihrem Blog schreibt.
    Die Rotary-Clubs tun viel Gutes, aber es ist auch ein Grüppchen, das
    nichts dagegen hat, wenn man als Promi unter sich bleibt.
    Ein Zusammenhang mit der Freimaurerei wird immer mal wieder
    behauptet, wurde aber nie bewiesen.
    Was natürlich nicht ausschließt, dass es personelle Verquickungen
    gibt.

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  2. Eine Ehrenmitgliedschaft ist eben das was der Name sagt: eine Ehrenmitgliedschaft.
    Freilich kann man die auch ablehnen, aber das tun die wenigsten, weil sie sich irgendwie „gebauchpinselt“ fühlen. Auch Ehrendoktortitel lehnen nur wenige ab und den “Orden wider den tierischen Ernst“ vermutlich auch. So etwas nimmt man an und heftet es dann zu den anderen Titel und Mitgliedschaften.
    Ein Annahme eines solchen Ehrentitels oder einer Ehrenmitgliedschaft muß m.E. nicht unbedingt auch eine volle inhaltliche Zustimmung bedeuten.


    Was den Link zu dem Sedisvakantisten betrifft… dazu sag ich mal besser nix. — Wer schon länger im Internet unterwegs ist, kennt den Herrn dort ja.

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  3. Die Ehrenmitgliedschaft geht m.E. für Katholiken o.k.
    Wer z.B. "Aalkönig" wird, braucht dazu auch keine Lizenz
    als Rheinfischer...
    Also: keinen Wind darum machen. Gutes tun kann man
    übrigens auch ohne diesen Club...

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  4. Die Kritik an der Ehrenmitgliedschaft(!) kommt immer mal wieder
    aus einer ganz bestimmten fundamental-katholischen Ecke.
    Solche Leute sind es, die in der Öffentlichkeit eine der Hauptursachen
    für das schlechte Image des Katholizismus liefern. Ihren Lebens-
    inhalt sehen sie darin, andere und insbesondere Gottes hauptamt-
    liches Bodenpersonal zurechtzuweisen. Mich erinnern sie manchmal
    an Pharisäer...

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  5. Sicherlich ist die hier aufgeführte Quelle (der "Pater" Lingen) nicht gerade seriös und ich möchte nicht mit diesem in einen Topf geworfen werden. Aber in der Sache hat der "Pater" leider alles andere als Unrecht. Die "Rotarier" (dito auch die "Lion" und "Kiwani") sind nachweislich eine Unterorganisation und gesellschaftlicher Vorposten des Freimaurertums. Der Gründer von "Rotary" war Großmeister einer amerikanischen Freimaurerloge. Er hat dem von ihm gegründeten Club ausdrücklich den Auftrag gegeben, neben den Zwecken von "Vernetzung" und sozialen Wohltaten für die Implementierung einer Welteinheitsregierung aus freimaurerischem, strikt antikirchlichen Geiste zu sorgen.
    Über 100 Jahre später muss man sagen, mit Blick auf UNO und EU: da ist ganze Arbeit geleistet worden.

    Papst Pius hat nun einmal eine Mitgliedschaft für Katholiken in diesem "Club" für verboten erklärt. Und die Unvereinbarkeit von Katholischsein mit Freimaurertum hat die Glaubenskongregation unter Ratzinger erst in den 80er Jahren wieder ganz klar festgestellt. Es ist schlimm, dass so viele Bischöfe - weil sie, alle Entweltlichung fliehend, so gerne dazugehören wollen, wo Geld, Macht und Einfluß ist - dort Mitglieder sind und dass Rom sich da blind und taub stellt.

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  6. Rotary ist ein Verein, der verschiedene sozialen Projekte vorantreibt. Wenn @Siri meint, dass es verdächtig ist, dass ein Gründer dieses Vereins ein hochrangiger Freimaurer war, dann hört er/sie das Gras wachsen. Mit der selben Begründung könnte man sagen, dass das Rote Kreuz eine calvinistische Organisation sei, weil es vom Calvinisten Henri Dunant gegründet worden ist.
    Was das Kirchenrecht betrifft, so hat das f r ü h e r e Kirchenrecht gesagt, dass man "verdächtigen" Vereinen, "welche sich der allgemeinen kirchlichen Aufsicht zu entziehen suchen" nicht angehören soll. Na gut, ich bin Gewerkschaftsmitglied, und die Gewerkschaft steht auch nicht unter kirchlicher Aufsicht.
    Die Rotarier sind auch keine Geheimgesellschaft, die stehen sogar im Telefonbuch. Was diesen Verein für manche vielleicht verdächtig macht, ist, dass die sich für etwas besonders Exklusives, Elitäres halten. Man kann z.B. nicht einfach - wie bei der Gewerkschaft - hingehen und sagen "Ich will bei euch Mitglied werden". Also irgendwie die Nase hoch tragen tun sie schon.
    Aber trotzdem: Keine Panik, Leute! Verschwörungstheorien sind unangebracht.
    (Was Anderes ist es natürlich mit den echten Freimaurern, die den Glauben an den dreifaltigen Gott ablehnen. Da man nicht zur selben Sache gleichzeitig "ja" und "nein" sagen kann, kann man natürlich auch nicht gleichzeitig Christ und Freimaurer sein. Wär ja total unlogisch.)

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  7. Die Kirche ist natürlich nicht allein darum vor "Rotary", weil dessen Gründer Freimaurer-Grossmeister war. Sondern v.a. darum, weil dieser in der Gründungsurkunde ausdrücklich dem "Club" die Aufgabe zugewiesen hat, im gesellschaftlichen und politischen Raum für aktive Verbreitung freimaurerischen Gedankenguts zu sorgen - unter dem die meisten auch heute noch einlullenden Deckmantel "karitativer Tätigkeiten".
    Wer sich ein wenig bei "Rotary" auskennt, der weiss, wie dort seit Jahrzehnten vorangetrieben wurde, was heute v.a. in der sog. westlichen Welt bereits Realität ist: linsgrünsozialistische Zwangsgleichmacherei, aggressiver Antikatholizismus, Femkinismus und Genderwahn. Unterstützung der Homo-Lobbies, und nicht zuletzt im Anschluß an den Agnostiker Friedrich Schiller und seine pantheistische "Ode an die Freude" die Errichtung einer Welteinheitsregierung. V.a. in der rotarischen geheimnisumwitterten sog. "Bilderberg-Konferenz", bei der sich auch Kardinäle sehen lassen.
    Dies sind alles Inhalte, wo jeder einzelne bereits ein Exkommunikationsgrund durch die Kirche ist. Aber die Kirche schweigt, wenn ihre führenden Männer dort mitmachen. Unglaublich. Dabei hat Kardinal Ratzinger immer wieder vor "Rotary" gewarnt.

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  8. erstaunter Katholik23. März 2016 um 08:17

    Ach da ist absolut nichts dran? Warum kommt dann von einem Bischof Marx so eine Aussage, wie Wer AfD wählt, kommt in die Hölle.So outen sich diese Leute. Vielen Dank.

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