Samstag, 15. März 2014

Papst Franziskus warnt immer wieder vor dem Teufel -- die Fastenpredigt im Vatikan auch...

"Wenn den Medien das auf-
geht, werden sie ihn zerreis-
sen"
, lautet die Prophezeiung von Journalist Guido Horst ("Vatikan-magazin", "Die Tagespost" u.a.), und damit meint er Papst Franziskus.
Der Papst spielt clever auf der Klaviatur der Medien, und deren Macher haben noch nicht so recht kapiert, dass es dem Papst nur vordergründig um mediengerechte und teilweise bewusst inszenierte Auftritte geht.
Guido Horst ist es schon aufgefallen, wie oft Papst Franziskus den Teufel zum Thema macht, und wie eindringlich er dabei den Gläubigen klarzu-
machen versucht, dass wir alle im täglichen Leben vor der grundsätzlichen Entscheidung stehen
, unser Taufversprechen, dem Teufel zu widersagen, auch zu praktizieren. ---> KLICKEN !
Auch der bekannte Buchschreiber und Prediger des Päpstlichen Hauses,
Pater Raniero Cantalamessa OFMCap, hat ihn gestern in der ersten der traditionellen Freitags-Fastenpredigten im Vatikan zum Thema ge-
macht. ---> KLICKEN !
Da kann man nur sagen: Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn
so manchem nicht endlich ein Licht aufginge, wie ernst die Lage ist...

 

Kommentare:

  1. Der Papst sagt vieles.
    In den Medien ist das mit dem Teufel jedenfalls nicht angekommen,
    soweit ich das feststellen kann.
    Die Leute können mit dem Thema auch nichts mehr anfangen.

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    1. Ordinariatsgeschädigter15. März 2014 um 10:59

      Machen wir es uns nicht etwas zu einfach,
      wenn wir den Medien vorwerfen, darüber nicht berichtet zu haben?
      Was ist mit den Bischöfen und Priestern,
      z.B. in Deutschland? Wo bleiben die Katechesen und Predigten
      zum Thema?
      Manchen ist es wohl zu peinlich, darüber zu predigen...

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  2. Es ist ein Kardinalfehler, glaube ich, zu denken, man werde über den bisher so bejubelten Papst endgültig herfallen, wenn man mal realisiert habe wird, wie oft er vom Teufel spricht. Das hat man längst realisiert, man kann darüber in ganz normalen weltlichen Medien immer wieder lesen, dazu muss man nicht erst in der Blogozoese unterwegs sein.
    Die Sache ist eine andere: die "Welt" und ihre veröffentliche Meinung nimmt daran keinen grossen Anstoss, sie akzeptiert es, dass der Papst vom Teufel spricht. Warum? Weil er auch dies in seiner unnachahmlichen, menschlichen Art tut, klar und entschieden in der Sache, aber dennoch nicht drohend, kalt und rationalistisch-intellektuell. Man kann nämlich durchaus auch evangelisch vom Teufel sprechen, so daß dieser Teil der Frohbotschaft ist und nicht reine Drohbotschaft wird, die nie missionarisch wirken kann, sondern das Gegenteil auslöst.

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  3. Imemr wenn ich das Bonmot von Froh-/Drohbotschaft höre, denke ich: ich möchte doch mal wissen, wie so eine Drohbotschaft eigentlich aussehen würde. Das drohendste,was ich bisher gehört habe, klingt ungefährt so "Äh, tut mir leid Leute, aber die Kirche, also der Vatikan, ich meine die offizielle Amtskirche, die hat da so Ansichten, aber das ist alles total abgehoben und von der Situation an der Basis haben die eh keine Ahnung, also muss man das auch nicht so ernst nehmen und Gott ist die Liebe, das wissen wir ja alle, nur die alten Männer in Rom, die sind so stur, aber Jesus würde das ganz anders sagen heute ..."

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    1. Sehr geehrte Frau Roemelt, sind Sie schon einmal in einer sog. "Messe aller Zeiten" gewesen? Die muss ja seit jenem päpstlichen Motu proprio überall da zelebriert werden, wo man sie wünscht, also wird es sie gewiss auch in Ihrer Nähe geben. Besuchen Sie sie einmal und hören Sie der Predigt zu - dann beantwortet sich Ihre Frage nach der "Drohbotschaft" von selbst.

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    2. Sie wollen damit sagen, es gibt eine Messe, in der überall immer dieselbe Predigt gehalten wird? das ist jetzt ein Witz oder?

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    3. Ich habe jedenfalls insoweit genug "Messen aller Zeiten" besucht um zu wissen, dass dort in verschiedenen Worten allerdngs immer das Gleiche gesagt wird. Vor allem wenn es um die Hölle geht, um die es dort immer sehr wortreich geht.

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