Mittwoch, 26. März 2014

Predigt und Linktipps zum 4. Fastensonntag A --- 30.3.2014


Evangelium Joh 9,1. 6-9. 13-17. 34-38 (Kurzfassung):
Unterwegs sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. Jesus spuckte auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen.
Die Nachbarn und andere, die ihn früher als Bettler gesehen hatten, sag-
ten: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte? Einige sagten: Er ist es. Andere meinten: Nein, er sieht ihm nur ähnlich. Er selbst aber sagte: Ich bin es.
Da brachten sie den Mann, der blind gewesen war, zu den Pharisäern.
Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht und ihm die Augen geöffnet hatte.
Die Pharisäer fragten ihn, wie er sehend geworden sei. Der Mann antwor-
tete ihnen: Er legte mir einen Teig auf die Augen; dann wusch ich mich, und jetzt kann ich sehen.
Einige der Pharisäer meinten: Dieser Mensch kann nicht von Gott sein, weil er den Sabbat nicht hält. Andere aber sagten: Wie kann ein Sünder solche Zeichen tun? So entstand eine Spaltung unter ihnen. Da fragten sie den Blinden noch einmal: Was sagst du selbst über ihn? Er hat doch deine Augen geöffnet. Der Mann antwortete: Er ist ein Prophet.
Sie entgegneten ihm: Du bist ganz und gar in Sünden geboren, und du willst uns belehren? Und sie stießen ihn hinaus.
Jesus hörte, daß sie ihn hinausgestoßen hatten, und als er ihn traf, sagte er zu ihm: Glaubst du an den Menschensohn?
Der Mann antwortete: Wer ist das, Herr? Sag es mir, damit ich an ihn glaube. Jesus sagte zu ihm: Du siehst ihn vor dir; er, der mit dir redet,
ist es.
Er aber sagte: Ich glaube, Herr! Und er warf sich vor ihm nieder.


        MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:


                       Blindgänger und Sehende


Wir sind Augenmenschen. Als Baby „erblicken wir das Licht der Welt“, im weiteren Leben sehen wir, dass wir gut zurecht kommen, und wenn etwas schief geht, dann war es natürlich ein Versehen, keine Absicht.
Dennoch kann es passieren, dass man getadelt wird: „Hast du denn keine Augen
im Kopf?“ - Besonders sauer reagieren
wir aber alle, wenn es jemand auf uns abgesehen hat, um uns hinters Licht zu führen.
Solche Leute sollten wir immer früh ge-
nug in Augenschein nehmen, damit deren schändliches Tun keine Aussicht auf Er-
folg hat! - Liebe Gemeinde, Sie haben es an diesen wenigen Ausdrücken bemerkt: auch unsere Sprache misst dem Sehenkönnen ganz große Be-
deutung zu.

Wenn jemand heutzutage blind ist, bekommt er gottlob viele Hilfen an-
geboten. Sogar mit dem Computer kann man als Blinder arbeiten. Dennoch ist das Schicksal eines Blinden nicht einfach. Zur Zeit Jesu jedoch war ein Blinder nicht nur ein Behinderter. Er war vielmehr ein krasser Außenseiter, um den man sich nicht weiter kümmerte...

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