Samstag, 22. März 2014

Predigt und Linktipps zum Hochfest Verkündigung des Herrn --- 25.3.2014


Evangelium Lk 1,26-38:
Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß
zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei
Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn emp-
fangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ
sie der Engel.


                          GEDANKEN ZUR PREDIGT:

                        Casting für Gottes Sohn

Seit einigen Jahren gibt es im Fernsehen sogenannte Casting-Shows,
bei denen sich junge Talente (und solche, die sich dafür halten) einem Millionenpublikum präsentieren. Die meisten haben jahrelang für diesen Wettkampf um die Gunst einer Jury und der Zuschauer hart gearbeitet, aber nur ganz wenigen ist ein wirklicher Durchbruch als Star gelungen wie etwa dem Handy-Verkäufer Paul Potts, dessen umwerfender Gesangs-Auftritt viele zu Tränen rührte und der danach die halbe Welt als Opern-
tenor bereiste.

Von einem Casting unter ganz anderen Vorzeichen erfahren wir im heutigen Evangelium. Gott selbst ist es, der hierbei das einzige Mitglied der Jury ist. Man konnte sich auch nicht bei ihm bewerben, sondern Gott hat in seiner Weisheit selbst Ausschau nach einer geeigneten Kandidatin gehalten. Von ihm allein ging die Initiative aus. Gesucht war eine Jungfrau, die nach Gottes Urteil würdig war, seinen Sohn als Kind zur Welt zu bringen.
Als die Zeit nach Gottes Ratschluss dafür gekommen ist, schickt Gott einen Engel.
Es ist aber nicht irgendein Engel, sondern einer von Gottes Thronengeln und der Führer der Cherubim, der Erzengel Gabriel, also eine hochrangige Be-
setzung für diesen ganz besonderen Botendienst. Auch ohne modernes Navigationssystem findet dieser präzise das Ziel seines Auftrages: ein Städtchen in Galiläa namens Nazaret, damals mit weniger als 200 Ein-
wohnern ein verschlafenes Nest und so unbedeutend, dass es nirgendwo im Alten Testament erwähnt ist. Wir würden heute vielleicht dazu sagen: dunkelste Provinz...

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