Montag, 31. März 2014

Wer wird neuer Erzbischof von Köln? -- Domkapitel gibt das Umfrageergebnis bekannt...

Hurra! Es gibt, um mit der positiven Seite der Meldung anzufangen, jede Menge personelle Vorschläge, wer denn nun der neue Kölner Erzbischof werden sollte. Domprobst Norbert Feldhoff gab heute im Auftrage des Domkapitels das Ergebnis der eigenen Befragungsaktion bekannt: Entgegen allen Unkenrufen scheint es in Deutschland noch massenweise Priester und Bischöfe zu geben, die man für fähig hält, dieses verantwortungsvolle Amt auszufüllen; über 40 Namen sind genannt und notiert worden. Negative Überraschung: Von den 270 Persönlichkeiten,
die vom Domkapitel mit der Bitte um einen Vorschlag gezielt angeschrie-
ben worden waren, haben 25 % noch nicht einmal geantwortet...
Weitere Vorschläge direkt von Gläubigen (351) oder z.B. auch über die Kölner Kircheninitiative (901) wurden ebenfalls erfasst. Da ausdrücklich vom Domkapitel auch nach den Herausforderungen gefragt worden war, die nach Meinung der Vorschlagenden auf den "Neuen" zukommen, ver-
öffentlichte man auch dies. Genannt wurden dabei insbesondere
:
-    Fähigkeit, geistlich inspirieren und prägen zu können
-    Dialogfähigkeit und partizipativer Leitungsstil
-    Vertrauen gewinnen
-    Ermutigen
-    Zukunftsfähige Entwicklung der Seelsorge
-    Neuevangelisierung
-    Der Barmherzigkeit und Caritas einen besonderen   Stellenwert geben
-    Ökumene und interreligiösen Dialog fördern

Naja. Wie hilfreich solche Begriffe wirklich bei der Auswahl sind, warten wir mal ab. Und meine Leser bemerken sicher auch, welche "katholischen" Begriffe hier fehlen...
Wie es verfahrenstechnisch weitergeht? - Demnächst hier mehr darüber!
Pressemitteilung des Domkapitels ---> KLICKEN !

Kommentare:

  1. Angesichts des Medienwirbels, der wegen dringend notwendiger Mitbestimmung
    bei der Auswahl der Kandidaten gemacht wurde, ist die Anzahl der Vorschläge
    aus den Reihen der Gläubigen und der Kölner Initiative unfassbar niedrig:
    Wenn ich richtig gerechnet habe, liegt das bei 0,05 Prozent der dazu berechtigten
    Katholiken.
    Es scheint sich also um ein wirklich seeeeeeehr großes Bedürfnis bei den
    Katholiken zu handeln...

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  2. Vielleicht bedeuten die 40 Personenvorschläge ja auch nur,
    dass es eine ganze Reihe von Katholiken gibt, die glücklich darüber
    wären, wenn ihr eigener Bischof nach Köln gehen würde!

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  3. Semper Catholicus31. März 2014 um 20:56

    Umfrage hin oder her. Schwaderlapp wird's.
    Wer ein bißchen Kontakte nach Rom in die Bischofskongregation hat, weiß, in welche Richtung der Hase dort läuft. Was auch sehr gut wäre, denn WB Schwaderlapp ist ein Geschöpf von Kardinal Meisner.

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