Donnerstag, 27. März 2014

Wo bleiben in unseren Kirchen eigentlich die gendergerechten Toiletten-Einbauten...?

Eigentlich erstaun-
lich, dass die doch sonst so fixe EU-
Bürokratie noch nicht darauf gekommen ist: Unsere Kirchen-
gebäude müssten dem Zeitgeist ent-
sprechend und auch sicherheitstechnisch erheblich aufgerüstet werden: Wie ich er-
fuhr, gibt es angeblich z.B. eine Bauvorschrift, dass in Räumen, die mehr als 200 Personen zu Versammlungszwecken fassen können, ständig eine Notbeleuchtung brennen muss, Tag und Nacht, und 365 Tage im Jahr.
Nun komme man mir bitte nicht mit dem Ewigen Licht...!
Die Kirche ist doch sonst nicht von gestern, und da gibt es z.B. in unseren Kirchen doch schon seit langem so fortschrittliche Dinge wie Zentralhei-
zung und elektrisches Licht!
Aber so manche Kirche verfügt immer noch über genau null Besucher-
toiletten. Ich hoffe, ich löse mit meinem Artikel jetzt keinen Skandal aus, aber da doch auch unsere deutschen Bischöfe in jüngster Zeit immer so sehr betonen, die Kirche müsse "auf der Höhe der Zeit" (so etwa Bischof Ackermann) sein, dürfte das doch wohl nicht an solch elementaren Bedürf-
nissen scheitern.
Nicht verwunderlich, dass mir dieses Thema gerade nach den Ereignissen
in Limburg aufgestoßen ist. Die Kirche muss sich nicht nur um Sünder und um Wiederverheiratete kümmern, nein, auch Menschen mit Verdauungs-
nöten sollten endlich seelsorgerlich und auch praktisch ernster genommen werden! Man könnte sogar davon sprechen, dass die Kirche mit der be-
wussten Toilettenverweigerung Menschen diskriminiert, denen durch das Fehlen der sanitären Einrichtung ein Gottesdienstbesuch erschwert oder gar unmöglich gemacht wird.
Also, liebe Bischöfe, das Thema muss auf die Tagesordnung der Herbstvoll-
versammlung! Und bitte, bitte: Keine Toiletten einbauen, bei denen man erst am Automat einen Wertbon für 70 Cent erwerben muss wie bei Auto-
bahnraststätten. Nach Limburg gilt erst recht: Ich fordere freies Sch... für jeden!

.
Anmerkung aus gegebenem Anlass:   Ihr Leserkommentar ist willkommen! - Haben Sie aber bitte Geduld; es kann schon mal mehrere Stunden dauern, bis dieser von mir freigeschaltet wird. Ich habe noch anderes zu tun als zu bloggen und bin nicht regelmäßig im Internet. Danke!

Kommentare:

  1. Da könnten Sie in ein Wespennest stechen!
    Bislang wurden von den Behörden da beide Augen zugedrückt.
    Wenn sich das ändert, wird es teuer.
    Also am besten das Thema nicht mehr weiter verfolgen!

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  2. Ordinariatsgeschädigter27. März 2014 um 13:09

    Das ist wirklich ein Problem!
    Ich habe allerdings auch bisher noch nicht daran gedacht,
    aber es gibt doch viele alte und kranke Leute, die z.B.
    Blasenprobleme haben und öfter auf Toilette müssen.
    Sollte man seitens der kirchlichen Autoritäten das Thema
    schleifen lassen, rate ich schmunzelnd zu einer neuen
    Initiative "KIRCHE VON HINTEN..."

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  3. Kirchenmäuserich27. März 2014 um 15:26

    Also wenn schon, dann bin ich für strikte Toilettentrennung:
    Eine herkömmlicher Bauart für die Konservativen in der Kirche,
    also auch die meisten Blogger,
    und dann eine zweite für die Progressiven, als für Leute vom
    ZdK und Grüppchen wie Frauen geschiedener Priester mit Hund
    usw.
    In der progressiven Toilette muss man z.B. zum Abwischen
    des Allerwertesten selbst ökologisch abbaubares Material
    mitbringen und darf nur dann mit Wasser nachspülen, wenn
    das die Mehrheit so entscheidet!

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  4. Flatulentius Magnus28. März 2014 um 08:58

    Was Limburg mit Toiletten zu tun hat erschließt sich mir nun wirlich nicht. Das scheint eine wirkliche geistige Entgleisung zu sein.

    Sie können allerdings - bei weiterem Nachdenken hierüber - das neue Vorwort des Bischofs em., das für die nächsten 25 Jahre an diesen Herren erinnern wird, eventuell dort zu einem sinnvollen Einsatz bringen

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    1. Da Sie offensichtlich der einzige Leser sind, dem sich das nicht erschließt, mögen Sie selbst die richtigen Schlüsse daraus ziehen.
      Nebenbei: Wen meinen Sie mit "Bischof em." ?
      Tebartz-van Elst jedenfalls ist nach wie vor ein Bischof. Informieren Sie sich
      doch vielleicht einmal über die Bischofsweihe usw.

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    2. Flatulentius Magnus28. März 2014 um 09:58

      Emeritiert ist der von Ihnen angesprochene Herr van Elst : Quelle :

      http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_r%C3%B6misch-katholischen_Bisch%C3%B6fe_f%C3%BCr_Deutschland

      und

      http://de.wikipedia.org/wiki/Franz-Peter_Tebartz-van_Elst

      und

      " Ein emeritierter Bischof (Altbischof) ist somit von den diözesanen Leitungsaufgaben entbunden, behält jedoch alle Rechte, die ihm aufgrund seiner Bischofsweihe zukommen"
      http://de.wikipedia.org/wiki/Emeritierung

      Damit dürfte ich meiner Informationspflicht nachgekommen sein. Herr van Elst amtiert nicht mehr. Er war Bischof von Limburg und ist in Bezug auf dieses Amt nun emeritiert, ohne natürlich seine Weihe verlorren zu haben; dies hatte ich allerdings auch nicht gesagt.

      Im übrigen stößt mir dieser Satz auf "Nach Limburg gilt erst recht: Ich fordere freies Sch... für jeden!"

      In einem Atemzug den Limburger Vorgang mit einer Toilette, bzw. "Sch...." zu nennen......... Wenn Sie dies so sehen wollen.......

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    3. Flatulentius Magnus28. März 2014 um 10:35

      Auch folgende Fundstellen können Sie einsehen :

      http://www.domradio.de/themen/bistuemer/2014-03-26/bischof-tebartz-van-elst-wehrt-sich-gegen-bericht-stellungnahme-hier-im

      und


      ( lach )

      http://www.kath.net/news/45411

      Na wenn schon katholiban dies klar sagt.........

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    4. Ja, da haben Sie auf jeden Fall recht. Sorry.

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    5. Flatulentius Magnus28. März 2014 um 10:54

      Kein Ding.

      Nur ist ein Mensch, der nicht Fürsprecher für Herrn van Elst ist und aus seinem Gotteslob das Vorwort herausreissen wird, trotzdem katholisch und kein Gegner. Oder ?

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  5. Aber sicher.
    Auch ich ziehe meine Brille gerne ab und versuche dazuzulernen.
    Es wird Sie vielleicht schocken: Zu meinem Freundeskreis gehören
    sogar solche Leute wie ein Atheist, ein Homosexueller und ein
    engagierter Moslem.
    Menschlich sind die einfach super drauf.

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  6. Flatulentius Magnus28. März 2014 um 11:16

    Westerwälder sind doch immer gut drauf

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