Dienstag, 29. April 2014

Die abgehobene Nudelsortengruseltierpartei will als offizielle Religion anerkannt werden

"Wenn's dem Esel zu wohl wird, geht er auf's Eis", lautet schon ein altes Sprichwort. Menschen, die Gott nicht mehr als ihren Herrn anerkennen wollen, suchen sich andere Götter, vom Nervenkitzel etwa bei extremen Sportarten über Konsum-Exzesse bis hin zu religiösen Ersatzgöttern.
Eines der Gewächse der Spaßgesell-
schaft nennt sich "Kirche des Flie-
genden Spaghettimonsters"
, was vermutlich witzig sein soll.
Die sogenannten "Pastafari", die nach meinem Eindruck eigentlich eher verzweifelt spaßige Hobby-Atheisten sind, verehren eine Art Nudelgottheit. Inzwischen haben sie es tatsächlich in einigen Ländern geschafft, juristisch als Religion anerkannt zu werden. Und weil manche Anhänger meinen, ein Nudelsieb sei da die passende Kopfbedeckung, wird das bisweilen gegen Passbehörden durchgeboxt.

Eine solche Bewegung sagt wohl mehr über die moderne Gesellschaft ohne Bezug zu Gott aus, als vielen bewusst ist.
Das Wort "dekadent" nehme ich natürlich dafür nicht in den Mund!

Man schaue z.B. mal HIER und HIER und HIER !
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