Samstag, 26. April 2014

Nächster Schlag gegen ehemaligen Limburger Bischof: Er soll mit Geld "Genugtuung" leisten...

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Wie sich das neuerdings für bestimmte Limburger Priester zu gehören scheint:
Es wird eine neue Forderung gegen den zurückgetretenen Limburger Bischof Tebartz-van Elst erhoben, aber dem wird sie erst gar nicht mitgeteilt: Er könne das ja aus den Medien erfahren, erklären die Verfasser der finanziellen Forderung ge-
genüber der Presse.
Die betreffende Gruppe von Priestern,
der sogenannte "Hofheimer Kreis" hat sich schriftlich mit der Forderung an
die derzeitige Bistumsleitung gewandt, "als Genugtuung für den angerichteten Schaden" fordere man Tebartz-van Elst auf, er solle auf einen Teil seines ihm zustehenden Ruhestandsgehaltes verzichten. Das eingesparte Geld solle dann vom Bistum für caritative Zwecke eingesetzt werden.

So kann man es in diversen Presseartikeln nachlesen, z.B. ---> HIER !
Es ist schon aufschlussreich, dass man es gar nicht nötig hat, dies dem Betroffenen mitzuteilen. Er kann ja die Zeitung aufschlagen...
Hier wird mal wieder an der Alleinschuld-Theorie gebastelt. Tebartz-van Elst hat's alleine vermasselt, er soll jetzt gefälligst außer dem Rücktritt
auch noch finanziell büßen.

Andere haben demnach wohl keine Fehler gemacht, obwohl einige das längst eingeräumt haben. So erklärte etwa der Frankfurter Stadtdekan Johannes zu Eltz, er habe als Mitglied des Domkapitels auch Fehler gemacht.
Es wäre ja mal ein interessantes Denkmodell, wieviel demnach anderen mehr oder weniger Mitbeteiligten im Bistum Limburg von ihrem Gehalt oder ihrer Pension abgezogen werden müsste. Wären 30 % Abzug für den ehemaligen Generalvikar angemessen? 10 % für die Mitglieder des Dom-
kapitels? ...

Ich hätte mir gewünscht, dass man auf diese Art des Nachtretens verzich-
tet hätte, aber das ist Menschen, die in diesem schwierigen Fall lauthals "Genugtuung" fordern, wohl kaum zu vermitteln.