Mittwoch, 9. April 2014

Neue Studie "beweist": Je mehr Sie im Internet unterwegs sind, desto weniger gläubig sind Sie...

                 Predigt u. Linktipps zu Palmsonntag: Siehe weiter unten!
.

. Es gibt mal wieder eine neue Studie. Atmen Sie jetzt erst einmal tief durch, bevor Sie weiterlesen: Da Sie ja gerade dabei sind, im Internet zu sur-
fen, deutet das rein wissenschaftlich-statistisch darauf hin, dass Sie im Lau-
fe der Zeit immer ungläubiger werden.
Ein amerikanischer Informatiker hat mit umfangreichen Untersuchungen nämlich herausgefunden, dass Internet-
nutzung rein statistisch dem Glauben abträglich ist. Bei der Suche nach den eigentlichen Ursachen der immer geringeren Bereitschaft zur Bindung an Kirche und kirchliche Institutionen stellte er fest, dass neben dem Studium auch die sinkende religiöse Erziehung und vor allem das Internet dazu beitragen würden.
Der Zeitraum des in den letzten Jahrzehnten zu erlebenden Siegeszuges des Internets sei zeitlich genau parallel zur Abnabelung von Institutionen des Glaubens. Im Internet fände man schließlich genügend Informationen über andere Religionen und anderes Verhalten, was sich dann auswirke...
Da haben wir jetzt allerdings ein Problem: Ja, die Mitgliederzahlen der Kirche sind gesunken, und das ist bedauerlich. Aber das ist noch gar nichts im Vergleich zu den Mitgliederzahlen z.B. von Gewerkschaften und Par-
teien. Die SPD beispielsweise hat in den letzten 30 Jahren etwa die Hälfte ihrer Mitglieder verloren; da geht's der Kirche ja vergleichsweise noch richtig gut...!
Ferner ist statistisch deutlich zu erkennen, dass die sinkende Bereitschaft, sich in Institutionen zu engagieren, fast parallel mit der steigenden Klima-
erwärmung verläuft. Ob es da einen Zusammenhang gibt, also etwa so:
Je mehr SPD-Austritte, desto mehr Klimaerwärmung, und infolge dessen vermehrter Internetkonsum. Oder so ähnlich...?!

ORF-Artikel über jene amerikanische Studie ---> KLICKEN !

Kommentare:

  1. Könnte es nicht auch so sein:
    Je mehr neue Studien, desto mehr SPD-Austritte?

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  2. Wem außer natürlich dem damit lange beschäftigten
    Wissenschaftlerteam soll so eine Studie eigentlich
    was bringen?
    Man könnte per Studie genauso nachweisen, dass die
    Menschen mit steigendem Wohlstand Gott und den
    Nächsten immer mehr vergessen.

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  3. Nach der Arithmetik der "romtreuen Konservativen" hat die Kirche freilich noch viel mehr Miglieder verloren als die Sozen und die Gewerkschaften. Nämlich ca. 90%! Dies wenig bis selten "praktizierenden" sog. "Taufscheinkatholiken" werden in diesem Milieu stets dann als Nicht-Mitglieder gezählt, wenn es daum geht zu begründen, dass wir in Wahrheit gar keinen Priestermangel haben. Denn auf einen Priester, heisst es dann gerne, käme heutzutage ja nur noch ein Bruchteil an katholischen Schäfchen gegenüber der Zeit vor dem Konzil.

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