Donnerstag, 17. April 2014

Predigt und Linktipps zu Ostersonntag A --- 20.4.2014

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Evangelium Joh 20,1-18:
Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, daß der Stein vom Grab wegge-
nommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.

Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab;
sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.

Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wußten noch nicht aus der Schrift, daß er von den Toten auferstehen mußte. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück. Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten.
Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wußte aber nicht, daß es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen.
Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr:
Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.


                 Osterfrauen, Ostermänner

Wissen Sie eigentlich,
warum Jesus nach seiner Auferstehung zuerst einer Frau erschienen ist? - Ganz einfach: Damit die Nachricht möglichst schnell unter die Leute kam…

Was in diesem Scherz etwas frauenfeindlich daherkommt,
ist bei näherer Betrachtung eher das Gegenteil: Jesus hat in seinem Erdenleben vielfach gezeigt, dass für ihn im Gegensatz zu vielen Zeitgenossen Frauen eben keine Menschen zweiter Klasse sind,
die damals z.B. noch nicht einmal vor Gericht als Zeugen zugelassen waren. Viele Bibelstellen zeugen davon, wie Jesus ohne Vorbehalte mit Frauen im Gespräch war. Ganz selbstverständlich gehörten auch Frauen zum Kreis derer, die ihn nach Kräften unterstützten oder sogar mit ihm und den Jüngern von Ort zu Ort zogen.

Am heutigen Ostermorgen bringt uns der Evangelist Johannes unter anderem eine Frau in Erinnerung, die Jesu Hilfe und Güte erfahren hatte und ihm seitdem wie die anderen Jünger folgte: Maria Magdalena, eine unverheiratete Frau aus dem Fischerdorf Magdala, wie ihr Nachname
uns verrät.

Es lohnt sich, einen näheren Blick auf sie zu werfen. Wie wir sehen werden, ist sie eine sehr mutige, engagierte Frau, die sich auch von größeren Problemen nicht so leicht unterkriegen lässt.
Dabei fing alles wenig erfreulich an...

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