Donnerstag, 24. April 2014

Predigt und Linktipps zum 2. Sonntag der Osterzeit A (Weißer Sonntag) --- 27.4.2014


Evangelium Joh 20,19-31:
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, daß sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch!
Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.
Thomas, genannt Didymus (Zwilling), einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht auf-
geschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, daß Jesus der Messias ist,
der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

                                                                                                                                MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:

                     Wird Thomas handgreiflich ?

Wir kennen das von ganz kleinen Kindern: alles muss grundsätzlich angefasst und wenn möglich auch noch in den Mund gesteckt werden.
Da hat das gesamte erwachsene Wachpersonal in der Familie allerhand
zu tun. Die Knirpse machen weder vor der heißen Herdplatte Halt noch vor der Blumenerde der Topfblumen. Die Liste der möglichen Übergriffe ist im Grunde unendlich. Aus Erfahrung weiß ich, dass man z.B. nicht nur durch die Bankenkrise Geld verlieren kann, sondern auch auf dem Wege über den Verdauungstrakt eines Zweijährigen.
An vielen Orten wird aber auch erwachsenen Neugiernasen eine Verhal-
tensregel mitgegeben. Nicht nur im Museum gilt meistens „Anfassen ver-
boten“
. Bei elektrischem Strom und vielen Chemikalien hat sich die Emp-
fehlung „Hautkontakt vermeiden“ durchaus bewährt.

Um solch einen Hautkontakt geht es auch im heutigen Evangelium.
Doch immer der Reihe nach: Wir haben gehört, dass die Jünger sich aus Furcht vor den Juden selbst hinter Schloss und Riegel gebracht haben.
Sie haben sich verkrochen und eingeschlossen, sind immer noch ganz geschockt vom Tod Jesu am Kreuz. Mit Recht fragen sie sich, wie es jetzt mit ihnen weitergehen wird. Wird man sie bald auch verfolgen und töten? Als ihre Stimmung fast am Gefrierpunkt angelangt ist, bekommen sie jedoch überraschend Besuch...

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