Mittwoch, 30. April 2014

Predigt und Linktipps zum 3. Sonntag der Osterzeit A --- 4.5.2014

Evangelium Joh 21,1-14:
In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zu-
sammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen.
Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen.
Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr!
Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Ober-
gewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlen-
feuer und darauf Fisch und Brot.
Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt. Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war. 

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MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:

Frühstück bei Jesus
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  Wer kennt das nicht?
Da hat man sich abgerackert und alles an Kraft investiert, was möglich war. Schließlich wollen wir alle bei unserem Tun auch erkennbaren Erfolg haben.
Auch die kirchlichen Profis und Ehrenamtlichen geben ihr Bestes, mühen sich und ärgern sich auch manchmal mit Kommuniongruppen und Firmgruppen herum und haben bei den sich leerenden Kirchenbänken an den Sonntagen nach der schönen Feier bisweilen das Gefühl der Pleite, des Versagens.
Mehr als 800 Stunden Religionsunterricht hat ein Schüler im Durchschnitt bekommen – und was hat es gebracht? Eine vielleicht unglückliche Formu-
lierung des Pfarrers in der Predigt – und schon gibt es Protest, Geschwätz, vielleicht sogar einen Brief an den Bischof oder einen Kirchenaustritt.
Ja, wir alle kennen das. Auch Arbeitssuchende kennen die böse Erfah-
rung der Niederlage leider zur Genüge. Zu alt, überqualifiziert, kein Bedarf. Schon wieder kommt eine Bewerbung zurück mit der höflichen Lüge, man hätte natürlich die Angelegenheit notiert und man würde sich vielleicht später beim Bewerber melden.
Alle Eltern können auch ein Lied davon singen. Da hat man sich so viele Jahre krumm gelegt und alles für die Kinder getan. Und was ist der Dank dafür?
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