Dienstag, 15. April 2014

Schönen guten Morgen, liebe Journalisten! - Euer Kaffee ist schon seit Herbst 2013 kalt...!

Sensation, Sensation:
Die Europäische Union mit ihrer Regelungswut hat wieder einmal kräftig zugeschlagen. Gestern meldeten es Hunderte von Medien: Demnächst sollen neue Kaffeeautomaten nur noch zugelassen werden, wenn durch die Konstruktion sicher-
gestellt ist, dass sie nach kurzer Zeit aus Gründen der Stromersparnis abschalten. Also nix mehr mit stun-
denlangem Warmhalten der belebenden Brühe im Büro...! Leute, zieht euch warm an, euer Kaffee wird kalt und schmeckt dann wie...! 
Siehe z.B. als Beispiel einen Artikel von "Heute.at" --> KLICKEN !

Habt ihr auch alle gut geschlafen, liebe Profi-(Ab-)Schreiber? - Diese Geschichte ist so alt, dass sie seit vergangenem Herbst bereits auf der Bartwickelmaschine läuft. Super-Journalismus vom Feinsten also...
Für Leute, die es etwas genauer wissen wollen (bitte auf das Datum des Artikels achten) ---> KLICKEN !


Ansonsten ist die Idee der EU ja durchaus zum weiteren Ausbau geeignet: Wie wäre es z.B. mit dem automatischen Ausschalten aller Lampen in allen Räumen der EU, in denen ein Bewegungsmelder fünf Minuten lang keine größeren Bewegungen feststellt? Auch ganz nett wäre das Abschalten der Mikrofone im Bundestag, wenn minutenlang kein stichhaltiges neues Argument mehr auftaucht?!
Eine beachtliche Energieeinsparung brächte auch die Ausstattung aller Minister-Fahrzeuge mit Radel-Antrieb für alle Sitzplätze durch die seit Jahrzehnten bewährte Dreigang-Naben-Schaltung.

Wie man hört, könnte die frühzeitige Abschaltung der Kaffeeautomaten durchaus eine europaweite Energieeinsparung von 0,00000001 Prozent erzielen. Den gleichen Effekt erreicht man übrigens durch Verzicht auf das Schreiben und Vervielfältigen solcher EU-Papiere...

Kommentare:

  1. Nix für ungut, aber ein stundenlang warmgehaltener Kaffee schmeckt wesentlich grauslicher als kalter. Womit ich nicht die Regulierungswut der EU verteidigen will, sondern den Kaffee.

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  2. Ich lese immer wieder Ihre gelegentlichen Seitenhiebe auf
    die Zunft der Journalisten.
    Da ich selbst einige Zeit lang als Redakteur bei einer überregionalen
    Tageszeitung gearbeitet habe, kann ich Ihren Beobachtungen leider
    nur zustimmen.
    Zur Ehrenrettung der "Profis" sollte allerdings angemerkt werden dürfen,
    dass diese oft unter Zeitdruck stehen und sich dann einfach am Fertigmenü
    aus der Werkstatt der Nachrichtenagenturen bedienen, gewissermaßen
    per copy and paste. Das war's dann auch schon. Nächster Artikel...
    So unromantisch kann die Medienarbeit sein!

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  3. Nun ja, ich habe in mehrjähriger aufmerksamer Lektüre katholischer Blogs lernen können, dass die EU von Grund auf böse, weil links und freimaurerisch ist. Insofern kann einen dieser "kalte Kaffee" nicht mehr wundern...

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    1. Da habe ich vermutlich eine Wissenslücke.
      Welche katholischen Blogs behaupten dies denn von der EU?
      Danke im voraus für die Hilfestellung.

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    2. Freimaurer? Habe ich Freimaurer gehört? Wo? Wo? Wo?
      Spaß beiseite:
      Allein die Überschrift ist doch schon wieder preisverdächtig!
      Ich bin gerne hier, lese die Einträge immer mit Genuß, wenn acuh wenig bis gar nichts über FREIMAURER drinsteht! ;-)
      Wenn ich sowas einmal im Monat in meiner immer noch ins Haus gelieferten Tageszeitung lesen könnte und nicht den ungeprüften Aufwasch aus den Agenturmeldungen, dann würde ich mich nicht mehr mit Kündigungsgedanken tragen.

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    3. "Wo? Wo? Wo?" - in etlichen katholischen Blogs der letzten Wochen, in Zusammenhang mit der Ukraine und der Bejubelung des Herrn Putin als Lordsiegelbewahrer der "christlichen Werte" in Europa. Der, so durfte man in der Blogozese wiederholt lesen, dem "verkommenen Westen" und der "Einheitsdiktatur der EU", die natürlich von Freimaurern gesteuert ist, mal so richtig zeigt, wo der Hammer hängt.

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    4. Na, unter einem Beleg stelle ich mir doch etwas
      anderes vor. Und dann muss man natürlich auch noch
      zwischen den Blogautoren selbst und den Leserkommentaren
      unterscheiden. Manche Kommentare sind, wie ich selbst
      immer wieder erfahre, doch etwas problematisch...

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