Dienstag, 29. April 2014

UNO-Experten untersuchen am 5. und 6. Mai: Wird im Vatikan etwa gefoltert?

In einigen Medien wurde es kürzlich veröffentlicht: Das Anti-Folter-Komitee der UNO wird sich am 5. und 6. Mai in Genf auch mit dem Vati-
kan beschäftigen. Bereits im Jahre 2002 hatte der Heilige Stuhl die ent-
sprechende Menschenrechtskonvention der UNO unterzeichnet; nun steht erstmals eine routinemäßige Prüfung durch zehn "unabhängige" UNO-
Experten an.

.

Dazu hat der Staat der Vatikanstadt wie andere Staaten auch die benötigten Unterlagen rechtzeitig eingereicht. Man darf aber jetzt schon getrost davon ausgehen, dass man keinen Folterkellern und Folterknechten im Vatikan auf die Spur kommen wird. Die allermeisten Gesetzesverstöße auf dem Boden des Vatikanstaates sind eher geringfügiger Natur, räumen sogar Journalisten ein.
Aber wir Katholiken wären nicht überrascht, wenn manche Schreiber, die z.B. Kardinalswohnungen auf dem Papier einfach mal so doppelt so groß machen, auch in diesem Falle noch eine Mücke finden, die sich mit ein paar Zeilen zum Elefanten umrüsten lässt...

Artikel dazu siehe z.B. HIER und HIER !
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... und noch ein kleiner Tipp für die UNO-Experten: Wenn man will, lässt sich rauskriegen, wo tatsächlich systematisch verfolgt und gefoltert wird. Stichwort "Christenverfolgung". Man schaue z.B. mal die YouTube-Videos HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter29. April 2014 um 10:59

    Folter im Vatikan?
    Die Erlaubnis für die Untersuchung durch die UNO sehe ich als
    Zeichen des guten Willens, obwohl das Ganze fast albern ist.
    Man sollte auch beachten, dass dieses ganze Manöver nicht
    den Vatikan betrifft, sondern den Vatikanstaat!

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  2. Besonders auffällig bei dem ORF-Beitrag ist, daß sie den Kammerdiener Paolo Gabriele wider besseren Wissens im Zwischentitel als Papstsekretär bezeichen- und so manipulativerweise erstmal den Eindruck erwecken, es handele sich um EB Gänswein, weil sie genau wissen, dass die meisten Msgr. Xuereb nicht kennen, der also nicht in Betracht kommt. Sage mir keiner, dass diese Verwechslung Sekretär/ Kammerdiener nicht absichtlich geschah. Oder ist man in der Redaktion dort derartig hypoluzide, daß man den Unterschied tatsächlich selber nicht kennt?

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  3. Warum so pingelig? Gestern wurden die osze-Beobachter in der Ukraine als UN-Beobachter bezeichnet. Ist doch eh alles dasselbe. Nicht!

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    1. Pingelig? Wer noch einen Beweis brauchte, daß man als Redakteur absolut ahnungslos sein darf und auch nicht versuchen muß, seiner Ahnungslosisgkeit durch Recherche oder einen kurzen Klick bei Google abzuhelfen, hier ist er.
      Daß die armen Praktikanten an den Tastaturen weder Sekretäre von Kammerdienern, noch UN von OSZE unterscheiden können, macht es nicht besser. Man kann natürlich auch jedes Beharren auf richtig oder falsch als pingelig bezeichnen.

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