Donnerstag, 31. Juli 2014

Das musste erst höchstrichterlich erstritten werden: In New York darf ein Kreuz stehen...!

      Predigt u. Linktipps zum 18. Sonntag A (3.8.): weiter unten auf dieser Seite!
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Das Bundesberufungsgericht
in Washington hat nun höchst-
richterlich und damit definitiv abschließend entschieden, dass ein öffentliches Kreuz in New York stehen bleiben darf!
Das Streitobjekt, über das seit Juli 2011 durch sämtliche In-
stanzen gestritten wurde, ist ein fast 20 Meter hohes Kreuz auf dem Gelände des durch einen Anschlag am 11. September 2001 zerstörten World Trade Centers. Das Kreuz wurde kurz danach als Mahnmal und Einladung zum Gedenken und Gebet aus den Resten von zwei großen Eisenträgern des eingestürzten Wolkenkratzers errichtet.
Eine Gruppe von streitbaren Atheisten hatte jahrelang dagegen prozessiert, weil man der Ansicht war, das öffentliche Kreuz führe zu Gefühlsverlet-
zungen von Menschen, die nicht an Gott glauben. Durch die Darstellung des Kreuzes fühlten sich die Atheisten als Außenseiter diskriminiert.
Nein, so urteilten die Richter, das Kreuz helfe vielen Menschen, solche Tragödien zu verkraften und sei ein angemessener Teil des dort ebenfalls errichteten Museums. - Für die atheistischen Kläger eine bittere und kostspielige Erfahrung...!

Insgesamt scheint es mir keine gute Entwicklung zu sein, wenn man ausgerechnet in heutiger Zeit, wo alles "Toleranz!" schreit, so aggressiv reagiert wie diese Atheisten. Man stelle sich einmal vor, Vegetarier würden ebenso auf die Schaufenster von Metzgereien reagieren, Nichtraucher würden prozessieren, weil sie sich durch Zigarettenautomaten provoziert fühlten, und überzeugte Nichtsportler verlangten den Abbau von Fuß-
ballstadien, weil diese sie gesellschaftlich an den Rand drängten, wenn sie nicht mitmachten. Und natürlich muss ein Karnevalsverbot her, denn als Nichtkarnevalist fühlt man sich von solchem kindischen Treiben allein schon durch das unvermeidbare Zuschauenmüssen in seiner Würde verletzt...

Amerikanischer Zeitungsartikel darüber ---> KLICKEN !

1 Kommentar:

  1. Die zunehmende Aggressivität vieler Atheisten und Kirchenfeinde ist nicht neu.
    Aus der Aggressionsforschung wissen wir, dass Agressionen häufig ein starker psychischer Schmerz vorausgeht (so der Neurowissenschaftler Joachim Bauer).
    Wenn dafür anfällige Menschen tief gekränkt werden, entwickeln sie einen z.T. übermächtig werdenden Hass gegen Personen oder Institutionen, die sie für (Mit-)Verursacher ihres Leides halten.
    Dies bestätigt auch eine Untersuchung des Neurologen und Psychotherapeuten Dr.Dr. Raphael M. Bonelli, der über das Phänomen des antireligiösen Affektes schrieb. In der ansonsten „vaterlosen Gesellschaft“, in der vermeintlich jeder tun und lassen kann, was ihm gerade in den Sinn kommt, bleibt nur noch die katholische Kirche als Ziel für fast pubertären Widerstand. Diese zur Aggression neigenden Menschen finden es uner-
    träglich, dass da eine Institution wie ein Fels in der Brandung steht und unermüdlich mahnt, dass es ein Irrtum und sogar Sünde ist, wenn sich das Geschöpf Mensch selbst zum Gott macht.

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