Montag, 28. Juli 2014

Es gibt noch viel zu tun für Papst Franziskus: Vatikan-Vermögen in Paris und in der Schweiz?

Die gute Nachricht zuerst: Wie der Schweizer "Tages-
anzeiger"
ehrli-
cherweise in seinem aktuellen Artikel über die Vatikanfinanzen zugibt, ist man sei-
tens des Vatikans bemüht, mittelfristig die Dinge zu klären und sogar zu ver-
öffentlichen: Die Zeitung berichtete am Samstag, dass der Vatikan in der Schweiz in einigen Städten Immobilien und Firmen besitzt, z.T. über Mittelsmänner. Dies ergebe sich aus dem Handelsregister der Schweiz
und "vertraulichen Bilanzdaten des Vatikans".
Die Zeitung weiß auch, wie es zu diesem Vermögen des Vatikans kam - so meint sie zumindest. Auch in Paris und London verfüge der Vatikan "über Strohfirmen" über Haus- und Grundbesitz. Verbindliches kann man derzeit dazu nicht aus dem Vatikan erwarten. Man ist wohl noch über lange Zeit dabei, sich einen Überblick über das Finanzgewirr zu verschaffen, das da mit der Zeit entstanden ist. Höchste Zeit, dass seit Papst Benedikt und verstärkt unter Papst Franziskus hier klar Schiff gemacht wird...

Artikel im "Tagesanzeiger" ---> KLICKEN !

Kommentare:

  1. Man muss dem Vatikan schon den Vorwurf machen, dass da viele Jahre lang ganz offensichtlich ein ziemliches Chaos geherrscht hat, was den Überblick über die Finanzen angeht. Danke dem Papst, dass er da aufräumt!

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    1. Ja, da ist wirklich eine Tempelreinigung fällig. Man hat aus dem Vatikan über Jahrzehnte eine Räuberhöhle gemacht.
      Man muss aber skeptisch sein, ob es Franziskus ziemlich auf sich gestellt schaffen wird, gegen die riesige Übermacht aus konservativen, verweltlicht-privilegienseligen Kurialen da aufzuräumen. Seine G8 ist dazu eine zu schwache Truppe.

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