Mittwoch, 30. Juli 2014

Gaza-Streifen: "Was hier geschieht, ist wie im Weltkrieg" - Dramatischer CARITAS-Hilferuf

Bei "Radio Vatikan" ist ein kurzes Interview mit Pater Raed Abusahliah abgedruckt, wie es eindringlicher nicht sein kann. Die Lage der Zivilbevöl-
kerung im Gaza-Streifen ist mittlerweile so katastrophal, dass der CARITAS-Direktor
von Jerusalem gegenüber dem Sender wörtlich erklärte:      
"Was hier geschieht, ist außerhalb Ihres Vorstellungsvermögens. Es ist
wie im 2. Weltkrieg. Man zielt auf alles, Zivilisten, Frauen, Kinder. Das sind doch Menschen, mit Namen und Familien. 65 Familien sind komplett aus-
gelöscht worden. Es ist einfach furchtbar und dramatisch. Es muss auf-
hören."
Lesen sie das Interview im Original ---> KLICKEN !



Kommentare:

  1. Bekennender Dunkelkatholik30. Juli 2014 um 18:06

    Typisch Caritas, verbreitet linksgrüne Hamas-Propaganda. Wir müssen aus katholischer Sicht froh und dankbar sein, daß die Israelis das tun, was wir im dekadenten alten Europa längst versiebt haben: dem Islam die Stirn bieten.
    AUGE UM AUGE; ZAHN UM ZAHN!!!

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    1. Helmut Schneider30. Juli 2014 um 18:57

      Für solche Kommentare ist der Begriff Fremdschämen wohl angebracht?
      Da wird nicht der Islam kaputtgebombt, sondern das bisschen Eigentum,
      was sich Leute dort schaffen konnten. Und vor allem sterben Frauen und Kinder, unschuldige Menschen, die mit den Konfliktparteien nichts zu tun haben.
      Ich bin weit davon entfernt, einer Seite die Schuld an diesem Massaker
      zuzuweisen. Aber aus der Geschichte kann man lernen, was danach passiert:
      Es wird noch mehr Hass als vorher auf beiden Seiten geben, und die jetzt noch Jugendlichen werden u.U. nur noch leichter in die Fänge der Fanatiker geraten. Wer die ganze Familie durch ein Bombardement verloren hat, ist der ideale Anwärter für einen Terroranschlag in einigen Jahren.
      Ich fürchte, da kommt noch etwas auf uns alle zu. Das Gebet beim Papst war jedenfalls offensichtlich Luxus.

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    2. Köstliche Satire!
      Und dann kommt schließlich noch erschwerend hinzu, dass der linksgrüne Vatikansender sowas auch noch bewusst verbreitet. Unerhört...!?

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  2. Ich verstehe sehr wohl, dass Israel sich massiv bedroht fühlt. Ein Blick auf die Landkarte zeigt, wie kritisch die Lage dort ist. Aber das ist letztlich auch ein Versagen der Politiker nach dem Zweiten Weltkrieg, die solche Grenzen gezogen haben.
    Wenn Israel glaubt, durch das Kaputtbomben ihrer Gegner einen dauerhaften Frieden zu schaffen, so ist das dumm. Israel und die Juden können überall getroffen werden, und es gehört keine Prophetengabe dazu, um in den nächsten Jahren vermehrte Anschläge gegen jüdische Ziele weltweit vorauszusehen.
    Ich habe auch keine Lösung parat, aber es hat noch nirgendwo funktoniert, seine Gegner in die Steinzeit zurückzubomben. So sät man nur neuen Hass!

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  3. Haben die Verantwortlichen auf beiden Seiten eigentlich keine Angst davor, was dereinst der himmlische Richter zu ihrem Töten sagen wird? Ist ein menschliches Leben nichts mehr wert, bloß weil der Mensch die falsche Religion hat?
    Ich bin von der Politik sehr enttäuscht!

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