Donnerstag, 21. August 2014

Am 20. September 2014 in Berlin: "Marsch für das Leben"

            Predigt u. Linktipps zum 21. Sonntag A (24.8.): Siehe weiter unten!
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Mittlerweile hat er schon Tradition: Der "Marsch für das Leben" (Papst Franziskus nahm in Rom sogar selbst ein Stück des Weges teil).
In Berlin findet er jedes Jahr am dritten Samstag im Sep-
tember statt. Verantwortlicher Veranstalter ist der Bundes-
verband Lebensrecht e.V.
(von dort stammt auch das Foto) ---> KLICKEN !
Für dieses Jahr rechnet man mit ca. 5.000 Teilnehmern - eine beachtliche Zahl, wenn man den Zeitaufwand und die Kosten für die angereisten Teilnehmer bedenkt.
Die Liste der Unterstützer wächst und wächst; einen Eindruck davon bekommt man --->HIER !
Nicht nur die Veranstalter sind gespannt, wer sich von den deutschen Oberhirten dort blicken lässt. Dass es wie in den vergangenen Jahren die üblichen Anfeindungen und Störmanöver geben wird, ist leider so sicher wie das Amen in der Kirche. Das Polizeiaufgebot wird wieder nicht zu knapp ausfallen...

Eine weniger erfreuliche Erinnerung:
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Kommentare:

  1. So lange bei den "Märschen für das Leben" weniger eine Atmosphäre der Trauer und der konstruktiven Parolen vorherrscht, sondern Aggressivität und Parolen wie "Abtreibung ist Mord" skandiert werden (wie ich es vor drei Jahren in Berlin erlebte - mein erster und seither auch letzter "Lebensmarsch") - so lange werden wir so gut wie keine Oberhirten dort erleben. Was verständlich ist.

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    1. Ach ja, und warum schlagen dann die Oberhirten keine "konstruktiven Parolen" vor, was meinen Sie Frau Seibert? Oder vielleicht hätten Sie selbst hierzu einige konkrete Vorschläge??

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    2. Wenn Abtreibung kein Mord ist, dann hat Frau Seibert natürlich recht. Meine Vermutung: ihre Argumentation geht wohl in die Richtung: Abtreibung ist kein Mord. Dann ist allerdings das Zeichen der Trauer auf Lebensmärschen Nonsens. Ebenso wie konstruktive Parolen. Vielleicht ein Hinweis an Marie: Abtreibung ist in Deutschland gesetzwidrig. Es sei denn man stellt einen sog. Beratungsschein aus. Dann ist es zwar immer noch gesetzwidrig allerdings straffrei. Ach ja, dann bleibt Abtreibung immer noch Mord, sanktioniert vom Gesetzgeber. Das nenn ich dann aggressiv, zumindest dem ungeborenen Leben gegenüber.

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    3. Also gut, dann machen Sie halt munter weiter mit der Gleichung "Abtreibung=Mord" und "Abtreibende Frau=Mörderin". Das ist die klassische Pilatus-Haltung: Hauptsache, ich kann meine Hände in Unschuld waschen, weil ich bei der "reine Wahrheit" bleibe. Ist mir doch wurscht, ob das die "Mörderinnen" beeindruckt oder eher nicht.

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    4. Das Thema ist zu ernst um "munter" weiter zu machen. Wenn Abtreibung kein Mord ist, dann ist es.........? Also Speedy, jetzt aber mal ein bisschen Speed! Oder trollst du nur rum?

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    5. "Mord" ist ein Terminus des Strafrechts. Er bezeichnet den Sachverhalt, das jemand aus sog. niederen Beweggründen, um eines puren eigenen (in der Regel materiellen) Vorteils willen, einen anderen Menschen, der arglos ist, heimtückisch ums Leben bringt. Weshalb Mord mit "lebenslänglich", in anderen Ländern mit dem eigenen Tod bestraft wird.
      Das mag in sehr seltenen Fällen der Abtreibung die Tat erfassen, In der überwältigenden Mehrheit dagegen ist es strafrechtlich allenfalls(!) das, was im Strafrecht mit "Totschlag" bezeichnet wird. Was sehr anders definiert und entsprechend mit deutlich geringerem Freiheitsentzug geahndet wird.

      Einige Kommentare hier machen deutlich, daß die Poster Frauen, die abgetrieben haben mit - da wir nun mal keine Todesstrafe mehr haben - lebenslanger Haft bestraft sehen wollen. Da Abtreibung für sie ganz klar "Mord" ist, abtreibende Frauen also Mörderinnen.
      Darüber zu diskutieren ist komplett sinnlos. Da kann man nur die divergierenden Haltungen stehen lassen.

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  2. Es ist noch viel schlimmer: Papst Franziskus verschickt Grußworte an solche Demos und ist in Rom sogar kurze Zeit dabei gewesen!
    Was der Papst ganz deutlich über Abtreibung sagt, kann man leicht im Internet nachlesen.
    Und um den Schock komplett zu machen: Wer selbst abtreibt oder an einer Abtreibung beteiligt ist, gilt in der katholischen Kirche als exkommuniziert!

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    1. Das ist aber komisch: Bei Altkanzler Kohl, der nicht nur an einer, sondern durch die von ihm geschaffene, bis heute geltende lebensfeindliche Abtreibungsgesetzgebung an hunderttausenden Abtreibungen beteiligt war, scheint diese kanonische Reglung nicht zu gelten. Er erhält bis zum heutigen Tage munter und anstandslos die Sakramente. Und zahlreiche weitere Politiker(innen), die dieses Gesertz gemacht haben, auch.
      Es scheint auch beim Kirchenrecht nicht anders als beim weltlichen Recht zu sein: Es sind alle gleich. Nur einige sind noch a bisserl gleicher. :-)

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    2. Kohl wurde zur Abtreibungsgesetzgebung auch von der Deutschen Bischofskonferenz beraten. Was dabei herauskam wissen wir ja. Sollen wir oder sollen wir nicht? Bis Johannes Paul 2. für klare Fakten sorgte. Aber da war das Kind schon in den Brunnen gefallen.

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    3. Was auch keine Antwort auf die Frage gibt, warum für den Abtreibungsmacher Kohl das Kirchenrecht nicht gilt. (Mir sagte mal vor Jahren ein Bischof augenzwinkernd wörtlich dazu: "Wir bestrafen doch keinen Politiker der Partei, die uns nahe steht"... So läuft das. Man möge sich also sparen, mit dem Kirchenrecht hier herumzuwedeln.)

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  3. @Birgitta: Wer behauptet denn, dass für Kohl das Kirchenrecht nicht gilt?

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    1. Der o.g. Bischof zum Beispiel, der das im O-Ton zu mir gesagt hat. Und alle die, die ihm - obwohl er doch angeblich "exkommuniziert" ist als monströser Abtreibungsbeteiligter - die Sakramente nachwerfen.

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