Mittwoch, 13. August 2014

Amtsenthebungsverfahren: Will der Trierer Bischof einen treuen Priester loswerden?

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Im saarländischen Beckingen ist die Kirchenwelt ganz und gar nicht mehr in Ordnung. Wie man gestern aus der Presse erfahren konnte, steht dem dortigen Pfarrer Christoph Eckert ein Amtsenthebungsverfahren durch den Trierer Bischof Stephan Acker-
mann bevor. Das ist allerdings schon ein mächtiges juristisches Geschütz, das da aufgefahren wird. Zumeist werden solche Verfahren nach dem Kirchenrecht eingeleitet, wenn der Pfarrer sich Schlimmes zuschulden kommen ließ ---> KLICKEN !
In diesem Falle liegt die "Schuld" des Pfarrers wohl darin, dass er sich nach 11 Jahren in der dortigen Pfarrei noch nicht versetzen lassen will.
Das war jedoch der ausdrückliche Wunsch des zuständigen Bischofs, doch diese "mehrfach vorgetragene Bitte" (so das Ordinariat Trier) habe der Priester ignoriert. Auch in mehreren Gesprächen sei da keine Einigung er-
zielt worden. Pfarrer Eckert lässt durchblicken, dass er den eigentlichen Grund für dieses juristische Druckmittel darin sieht, dass er als konservativ und kirchentreu gilt und deshalb einige Leute aus seiner Pfarrgemeinde im Ordinariat "Stimmung gegen mich gemacht haben", wie ihn der "Trierer Volksfreund" zitiert ---> KLICKEN !

In dieser Zeitung kann man allerdings auch einige Leserkommentare dazu entdecken. Ein offensichtlich recht gut informierter Leser plaudert dort von Intrigen gegen den Priester und auch davon, dass die gewählten Pfarrge-
meinderäte noch nie zur Situation befragt wurden. Ohnehin habe im kommenden Oktober eine Visitiation angestanden, und die habe man in Trier noch nicht einmal abgewartet. Man sei vor Ort aufgebracht über die Vorgehensweise des Bistums.

So wundert es auch nicht, dass nicht nur der betroffene Priester gegen das bischöfliche Dekret vorgehen will. Gläubige aus Beckingen wollen laut Zeitung morgen mögliche Protestaktionen gegen das Generalvikariat Trier beschließen.
Will der Trierer Bischof einen kirchentreuen Priester loswerden?- Ich weiß es nicht, zumal noch zu wenige Informationen vorliegen. Man kann aber doch den starken Verdacht haben, dass einige "Beschwerden" bestimmter Leute den Bischof bewogen haben könnten, den Priester (vermeintlich) in Beckingen aus der Schusslinie zu nehmen. Und genau das empört viele Gläubige. Wie dazu die "Saarbrücker Zeitung" schreibt, fühlt sich zumindest ein Teil der Pfarrgemeinderäte von Trier einfach übergangen. ---> KLICKEN !
Und wenn man auf die Homepage der Pfarrgemeinde und auf einen früheren Artikel schaut, dann scheint Pfarrer Eckert ebenso rührig wie beliebt zu sein. Aber eben nicht bei allen...

Siehe bitte HIER und HIER...!
Ich bleibe an der Sache dran. Wenn's was Neues gibt, werden meine Leser es erfahren.

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter13. August 2014 um 10:54

    Einerseits ist es allein Sache des Bischofs, wohin er einen seiner Priester versetzen will. Das ist sogar bei Beamten ähnlich. Ob ein solches Verhalten allerdings klug ist, darf man getrost bezweifeln. Der betreffende Pfarrer kann gegen den juristischen Schritt der Amtsenthebung mit einigen Mitteln vorgehen, und das kann im Extremfall bis nach Rom gehen und lange dauern.

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    1. ..... Und viel Lebensfreude kosten. Auch die Unruhe unter den Messdienern (über 80) und den treuen Pfarrangehörigen (blödes Wort, aber ich weiß kein anderes) ist nicht besonders förderlich. Könnte man sich alles ersparen!

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  2. Ein Leser, der Pfr. Eckert kennt13. August 2014 um 11:14

    Am 16. Juli, also vor einem Monat, feierte Pfarrer Eckert den Dankgottesdienst für seinen 50. Geburtstag, und zwar unter großer Beteiligung der Pfarrgemeinde(n) der Pfarreiengemeinschaft Beckingen. Auch anschließend im Pfarrheim waren viele Gläubige. Sie hätten mal die riesige Schar der Messdiener sehen sollen.
    Wenn dieser Priester tatsächlich so unbeliebt wäre, hätte man wohl kaum das Fest organisiert und dann wären wohl kaum so viele gekommen!

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    1. Es ist wie seit vielen Jahren: die wenigen rom- und glaubenstreuen Priester, die es noch gibt, werden so lange gnadenlos gemobbt von dem linksgrünen Mainstream in den Diözesen (zu dem nicht nur in Trier auch die Bischöfe selber zählen), bis sie völlig entnervt und krank gemacht das Handtuch werfen.

      Wir haben hier ebenso wie im Orient längst eine Christenverfolgung: noch ist sie weitgehend unblutig, aber psychisch nicht weniger lebensbedrohlich.
      O Immaculata, hilf!

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    2. Vollkommen richtig. Pfarrer Eckert ist noch wirklich Katholisch und nicht bereit, seine Pfarrgemeinde "protestantieren" zu lassen. Außerdem will ihn der Bischof als Kooperator in einer anderen Pfarre haben und nicht als Pfarrer.

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    3. Wie Helena Bohlen richtig erkannt hat:
      Die geplante Maßnahme ist wohl kaum die Beschaffung einer gleich- oder höherwertigen Aufgabe, sondern sieht eher nach einer Strafmaßnahme aus.
      Gerne wird ja argumentiert, das sei nun mal im Bistum Trier so, dass etwa
      nach 10 Jahren ein Pfarrerwechsel fällig wird.
      Dagegen spricht im konkreten Fall, dass Pfr. Eckert erst vor kurzem die Leitung der Pfarreiengemeinschaft übertragen wurde. Dann schickt man doch
      nicht jemand nach kurzer Zeit schon fort.
      Die Sache stinkt gewaltig!

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  3. Damit ein Pfarrer versetzt werden kann ist eine zwingende Voraussetzung, daß der seine Gemeinde erfolgreich leitet (vgl. c. 1748). Eine Versetzung wird im CIC also vor allen Dingen dann gesehen, wenn man damit den Pfarrer belobigen will indem man ihm z.B. eine größere Pfarrei anbietet.

    Jetzt kann es natürlich sein, daß ein Pfarrer nicht versetzt werden will. Dann muß er das seinem Bischof gegenüber schriftlich begründen (c. 1749). Letztlich sitzt aber der Bischof am längeren Hebel. Er kann nach entsprechenden Fristen den Pfarrer einfach für versetzt erklären und die Pfarrei für vakant (c.1751).
    Dann ist es egal ob der Pfarrer dort noch wohnt oder nicht. De jure ist die Stelle vakant.

    Strafversetzungen von Pfarrern sieht der CIC nicht vor.

    Amtsenthebungen sind ab c. 1740 geregelt und haben erstmal mit einer Versetzung gar nichts zu tun. Eine bloße Weigerung einer Versetzung Folge zu leisten ist allerdings wohl kein hinreichender Grund für eine Amtsenthebung.

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    1. Wenn ich die verlinkten Artikel richtig verstehe, geht es auch gar nicht um eine Amtsenthebung (auch wenn das so übertitelt ist), sondern um den von Ihnen zitierten c. 1751.

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  4. Bischof Ackermann ist für seine linksliberale Linie bekannt. Ein konservativer Priester hat es da ohnehin nicht gerade leicht. Wenn er dann auch noch vermutlich den Fehler macht, sich nicht genügend mit einflussreichen Leuten im Bistum zu vernetzen, hat er schlechte Karten. Hier kann sich der Bischof sogar noch in gewisser Richtung profilieren...

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  5. Der Trierer Bischof ist ja nicht dumm. Rein juristisch ist er auf der sicheren Seite.
    Dass er, der doch so gerne dialogisiert, die Pfarrgemeinde und ihre gewählten Vertreter
    außen vor gelassen hat, ist entlarvend.
    Aber machen wir uns nichts vor: Er sitzt am längeren Hebel, und er weiß das.

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    1. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Bischof Ackermann sich so "hereinlegen" lläßt!
      Die Behaupter einer solchen Ehrabschneidung sollen möglichst schnell die kath.
      Kirche verlassen!
      E.Cawelius-Saarlouis

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  6. EIN GUTER TIPP FÜR IHRE LESER:
    Gerade läuft auch beim dem sehr bekannten Blogger und Priester "Alipius" in seinen "Klosterburger Marginalien" eine umfangreiche Leserdiskussion dazu.
    Das Besondere: Da plaudern einige recht ausführlich aus dem Nähkästchen, die offensichtlich die dortige Situation gut kennen:
    Besonders aufschlussreich für mich die Info, dass der Bischof diesen Pfarrer erst mal mit der neuen Großpfarrei betraut, um ihn dann plötzlich ein halbes Jahr später versetzen zu wollen. Was ist in dieser Zeit im Ordinariat passiert?

    http://blog.derherralipius.com/2014/08/da-wute-ich-gerne-ein-wenig-mehr.html

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    1. Danke für Ihren wirklich sehr empfehlswerten Lese-Tipp.
      Ich werde wohl demnächst noch gesondert darauf hinweisen.
      Eine kleine Korrektur: Der Blog heißt nicht "Klosterburger Marginalien",
      sondern nach dem bekannten Stift "Klosterneuburger Marginalien".
      Der Blogger Alipius gehört zu den dortigen Chorherren.

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  7. Endlich fordert auch mal der harte konservative Kern Stuhlkreise, um zu dialogisieren. Schluss mit Bischöfen, die autoritär von ihren Leitungsgewalten Gebrauch machen ;-)

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    1. So ist es. Das muß denen im Ordinariat ein diebisches Vergnügen sein. So kriegen sie jetzt auch die Konservativen protestantisiert, die nun auf Authentizität (protestantisch) setzen müssen anstatt auf Autorität (katholisch).

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  8. Inzwischen hat das Bistum Trier in den Medien reagiert und versucht das Ganze so darzustellen, als sei das alles so ganz selbstverständlich, und es gehe nur "um pastorale Gesichtspunkte".
    Was für ein Unsinn! - Dann setzt man doch nicht jemand drei Monate vorher als Leiter der Großpfarrei ein.
    Und dann auch noch das Verfahren: Da erfahren die Leute in Beckingen nur über Umwege vom geplanten Vorgehen des Bischofs, weil es jemand in dessen Auftrag
    in einer Nachbarpfarrei ohne Erläuterungen in der Hl. Messe verliest.
    Wer hat das dem Bischof bloß eingeflüstert...!?
    Der hat sich jetzt verfahrensmäßig festgefahren und kann nicht mehr ohne Gesichtsverlust zurück. Auf gut Deutsch: Der Beckinger Pfarrer muss gehen,
    sonst nimmt der Bischof selbst Schaden.
    Da hat er sich was eingebrockt...!

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  9. Danke, Pfr. Eckert13. August 2014 um 17:51

    Haben die hohen Herren aus dem Ordinariat sich mal die Mühe gemacht, einer Heiligen Messe in Beckingen beizuwohnen?
    Haben diese sich mal im Ort umgehört und sich angeschaut, was Pfr. Eckert alles leistet?
    Beispielsweise die tolle Messdienerarbeit!
    Die meisten stehen hinter unserem Pastor, haben aber Angst, sich öffentlich zu äußern.

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  10. ein Leser aus Beckingen13. August 2014 um 19:28

    Ich war bei der Feier zum 50. Geburtstag dabei und war sehr überrascht, wie groß die Teilnahme war. Das spricht sehr für ihn. Hoffen wir mal dass in Trier die Vernunft siegt!

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  11. Ich bin für Pfr. Eckert!13. August 2014 um 19:29

    Naja juristisch sicher??? Ich weiß von Priestern im Bistum Trier,
    die weitaus länger in der gleichen Pfarrei eingesetzt waren.
    Dadurch sind doch vermutlich schon Präzedenzfälle gegeben???

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  12. Ich denke, der spannende Tag wird der morgige Donnerstag.
    Dann wird man ja sehen, was aus der angekündigten Revolte in Beckingen wird.
    Ich schätze mal, es gibt einen Sturm im Wasserglas, und das war's.
    Katholiken sind doch keine Revoluzzer!

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  13. Die Verlautbarungen aus dem BGV sind doch gelogen: Es wird der Anschein erweckt, Pfr. Eckert bekäme eine neue Stelle. Aus dem BGV erfährt man aber, daß er nur noch Kooperator werden darf, also degradiert wird. Hat er was verbrochen? Was der Bischof treibt ist Mobbing. Leider nur staatlich strafbar.,
    Egal als was und wo er hinkommt. Er wird nie mehr eine Entscheidung treffen können, weil der Bischof selber seine eigenen Leute demoliert. Aber vielleicht will er ja, daß ja kein Priester mehr eine Entscheidung trifft. Der Klerus ist im Bistum Trier eh störend.
    2. Lüge, daß es normal sei, nach 10 Jahren turnusgemäß versetzt zu werden. Im Priesterrat wurde er gefragt, ob Priester nach 10 Jahren versetzt werden. Exzellenz verneinten höchstselbst. Was stimmt nun?

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  14. "Katholiken sind doch keine Revoluzzer!" Nein, das sind sie nicht ( mehr). Siehe Abschlachtung von Christen in Mossul und kein Bein rührt sich auf der Straße und kein ernsthafter Aufschrei in den Medien. Auch ein Protest in Beckingen wird wohl ungehört bleiben. Schade! Wir fahren oft zweimal die Woche 30 km nach Beckingen zur Messe. Aber der Bischof sitzt am Hebel und wird ganz sicher in diesem (öffentlich) gewordenen Fall nicht nachgeben. Die Presse hat das Bistum Trier selbst losgetreten. Pfarrer Eckert hätte es lieber ohne Rummel durchgestanden. Das alles hat seiner Gesundheit sehr geschadet. Warum kann man seitens des Bischofs solche Fälle nicht mit mehr Verständnis und Fürsorge für die Menschen im Bistum regeln, statt mit solcher Hammermethode. Wir haben doch schon sowieso so wenig treue Priester.

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    1. Vielleicht erinnert man sich noch. Vor Jahren schrieb der damalige Weihbischof Stephan Ackermann bei einem Priestertag anläßlich der Hl. Rock Tage in sein geistliches Tagebuch (damals im Internet zu lesen) - etwa so: Er sei froh, manche Mitbrüder bei sich am Tisch zu haben. Andere würde er lieber weiter weg am Ende des Zeltes sehen. Jetzt hat er die Macht, mit Hammerschlägen den Klerus einzuordnen und er tut es ohne Rücksicht auf Verluste. Dazu hat er sich einen skrupellosen Vollstrecker ins BGV geholt. Andere Priester, die ebenfalls aus ihren Pfarreien weggemobbt wurden, haben sich nur nicht gewehrt. Wie soll ein Bistumsklerus solche Frustation aushalten? Aber es gibt immer willige Mittäter. Hoffentlich hat Pfr. Eckert viel Kraft, das durchzustehen. Wenn die Kirche Schaden nimmt, liegt dafür die Verantwortung in Trier!

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  15. Alina Schiffmann, Beckingen18. August 2014 um 23:26

    Ich kenne Pastor Eckert seit dem ersten Tag in unserer Pfarrei. Ich bin mit ihm groß geworden, er hat mich zu meiner ersten heiligen Kommunion geführt. Ich war fast 9 Jahre Ministrantin, und ich habe ihm so viel zu verdanken, denn er und seine Messen geben immer Mut und Kraft, auch in schwierigen Situationen.
    Christoph Eckert mag vielleicht als "streitbare Persönlichkeit" gelten, aber das liegt daran, dass er eine Person mit Charakter ist, der es am Glauben liegt und am Wohlergehen seiner Mitchristen, der vielleicht Messen hält, die als "konservativ" gelten, aber dennoch die Leute bewegen und den Glauben näher bringen.
    Er ist jemand, der gerade junge (!) Leute begeistert, die dann durch ihn den Weg zur Kirche finden. Das zeigt sich an der großen Menge Messdiener, die in unserer Pfarrei ihren Dienst tun, nämlich gut 120 Stück!
    Gerade in der heutigen Zeit sollte die Kirche froh sein, jemanden wie Herrn Eckert zu haben, der so traditionsbewusst ist, und dennoch weltoffen.
    Für mich wirkt es wie Willkür, wegen einer läppischen Zeitfrist eine Person so ins Exil schicken zu wollen. Es sind schon deutlich schlimmere Dinge im Bistum vorgefallen, die eine viel schwächere ''Strafe'' mit sich ziehen ( http://www.epd.de/zentralredaktion/epd-zentralredaktion/missbrauch-bistum-trier-verhängt-geldbuße-gegen-ehemaligen-pfa ).
    Im Blick darauf das momentane Handeln des Bistums wie ein schlecht gemeinter Witz!

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  16. Ich kenne Pfarrer Eckert seit dem Jahr 2000 als er in der Sellsorgeeionheit Kordel Zemmer Schleidweiler Rodt eingesetzt war. Ich war zu dieser Zeit Obermessdiener in der Pfarrei St. Amandus Kordel.
    Ich kann nur sagen dass Pfr. Eckert meine Messdienerkollegen und kolleginnen,viele Gläubige unserer Pfarrei und mich mit seiner feierlichen Art die Messe zu zelebrieren begeisterte.
    Ich war über 16 Jahre Messdiener in unserer Pfarrei. Pastor Eckert war leider nur 3 Jahre in unserer Pfarrei eingesetzt.
    Ich habe keinen anderen Priester kennengelernt, der mit solch einem Engagement und Begeisterung die heilige Messe mit den Gläubigen feiert.
    Bei Pfarrer Eckert gab es fast KEINE Messe die ich NICHT mit ihm gefeiert habe. Gerne erinnere ich mich an die Messdienerfahrten und Grillabende, bei denen Pastor Eckert immer für uns Messdiener da war. Pfarrer Eckert hat meinen Glauben an Gott gestärkt und gefestigt.
    Wenn es mir zeitlich möglich ist fahre ich ins Saarland zu Pfr. Eckert (Kordel Beckingen ein Weg 80 km ) um die Messe bei ihm mitzufeiern.
    Immer wieder konnte ich feststellen dass Pfr.Eckert sehr viele begeisterterte Messdiener und Gläubige in seiner Pfarreiengemeinschaft hat.
    An einem "normalen" Sonntag sind oft über zehn Messdiener am Altar und diese kommen nicht weil sie eingeteilt sind sondern weil sie Freude am Ministrieren der Messe bei Pfr. Eckert haben. (Andere Priester wären froh wenn sie Sonntags vier Messdiener zusammen bekommen da stehen 6 Messdiener auf dem Plan damit vlt. 4 kommen)
    Mit großem Entsetzen habe ich den Artikel über die geplante Amtsenthebung von Pfr. Eckert in der Zeitung "Trierischer Volksfreund" gelesen.
    Es ist mir absolut unverständlich, warum der Bischof so handeln möchte.
    Es gibt einen Spruch "Never disturb a running system" . Störe niemals ein funktionierendes system.
    Was soll es, einen engagierten Priester, der von seiner Pfarrei gschätzt, wird zu
    versetzen ?
    Oder spielen hier Missgunst Neid und Intrigen eine Rolle ?
    Der offene Brief der Fachkonferenz Jugend des Dekanates Merzig ist aller unterste Schublade! Er zeigt einen erschreckenden Mangel an analytischen Fähigkeiten.
    Die Beschuldigung, dass Jugendliche instrumentalisiert und unter Druck gesetzt werden, ihren Priester zu unterstützen ist absolut absurt.
    Kommt von der Fachkonferenz vlt. jemand auf die Idee dass die Ministraten der Pfarreiengemeinshaft von Pfr. Eckert so begeistert sind, dass sie sich vor ihn stellen und für ihn kämpfen ?
    Möge der Liebe Gott wie einst im Tempel hinter den Mauern des Trier Doms aufräumen.
    Ich wünsche Pfarrer Eckert viel Kraft und Gottes reichen Segen.





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